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Antibiotika - Die resistente Industrie (Therapien)

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Montag, 10.09.2018, 13:43 (vor 69 Tagen)

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Bei der Entwicklung von Antibiotika versagt die Logik der Ökonomie.
Das ist bedrohlich für die gesamte Menschheit.

Wie löst man das Dilemma?

Ein spannender Artikel von Dirk Böttcher in "brand eins"

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  • Es geht in diesem Text nicht um die Frage, wann Antibiotika verschrieben werden sollten und wann nicht.

  • Nicht um den irrwitzigen Einsatz in der Tiermast, der bis zu 70 Prozent der weltweiten Produktion verschlingt und die Häufung von Resistenzen maßgeblich verursacht.

  • Es geht um die nüchterne Ökonomie und die Frage, warum sich die Pharmaindustrie so schwertut, neue Antibiotika zu entwickeln, obwohl mehr als sieben Milliarden potenzieller Kunden diese dringend benötigen.

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Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

Antibiotika - Die resistente Industrie

agno @, Mittwoch, 12.09.2018, 08:31 (vor 68 Tagen) @ naseweis

Danke!
und nun die Themen: Bankenrettung, Klimaziele, Atomausstieg, Antibiotika... (habe ich etwas vergessen?)
:confused: agno

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Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

Antibiotika - Die resistente Industrie

jerry @, Mittwoch, 12.09.2018, 09:04 (vor 68 Tagen) @ naseweis

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Bei der Entwicklung von Antibiotika versagt die Logik der Ökonomie.


... die bisher von den Pharmas propagiert wurde - wenn neue Breitbandantibiotika auf den Markt gekommen waren, erschienen die Referenten in den Praxen und machten Reklame:

Meine Firma hat viel investiert, und das muss sich in wirtschaftlichem Erfolg auszahlen...

Je öfter Sie die Neueinführung gleich als Mittel der ersten Wahl einsetzen, Herr Dockter, umso häufiger sind Sie therapeutisch auf der sicheren Seite... :lookaround:

Was eigentlich immer zur schnellen Entwertung jener neuen Substanzen führte und zugleich zu völlig unnötiger Kostensteigerung im Gesundheitswesen!!

Klasse Artikel, in dem Ihr zwischen den Zeilen lesen könnt, an welch wunderbarer Erkrankung wir leiden (aus Geschäftemachers Sicht: nicht heilbar, Medis lebenslang wenn sich nicht Betroffene selber trauen sie abzusetzen, immer mehr 'neue' und teurere Präparate zur Auswahl ...)

Und, da wir gerad noch beim Thema der MS-modfizierten Harnwege :-D waren: das, was in der großen weiten Welt passiert bei zu häufigem und 'potenten' Antibiotikaeinsatz, das geschieht im Kleinen auch bei Euch / uns. :-(


LG, jerry

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