Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal? (Allgemeines)

kirstenna, Samstag, 04.08.2018, 13:11 (vor 17 Tagen)

Die harte Wahrheit von euch zum Gedanken-Austausch bitte hier hin schreiben.

Oder ist das wer komplett wieder los geworden?

Ich jedenfalls (noch) nicht.

Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal?

GG, Samstag, 04.08.2018, 15:31 (vor 17 Tagen) @ kirstenna

ist ein MS - Schicksal, aber es gibt Hilfe

https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Botox-fuer-die-Blase.107900.0.html

G

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Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst,sondern die Erkenntnis, dass es etwas gibt,das wichtiger als die Angst ist

Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal?

agno @, Samstag, 04.08.2018, 16:21 (vor 17 Tagen) @ kirstenna

Hi Kirstina
Vor ungefähr 10 Jahren unterhilt ich mich mit einem klugen Neurologen zum Thema in einer Reha:
Ich fragte: Wie kann das sein! Bei jeder MS-Veranstaltung jubilieren die Fachleute über ihr wunderbares Werkzeug, wenn die MS-Blase nicht so macht, wie sie soll.
Aber ehrlich, ich rede gerne mit Patienten. Wenn ich mich mit einem alten MSler unterhalte der immer die perfekte Therapie in Anspruch nimmt, dann habe ich noch nie gehört, dass das mit der Blase wieder besser geworden ist.
Er meinte dazu: Die MS-Blase ist wie eine Frau: "empfindlich & nachtragend", sie vergisst nie!
Wenn da einmal begonnen wurde zu manipulieren, dann kann man zwar die augenblicklichen Möglichkeiten optimieren, es wird aber nie besser werden. Die Spirale geht nach unten.

Andererseits, wenn ich in meiner Begeisterung für den Rollstuhl-Skater David Lebusa, da mal tiefer grabe, dann ist das mit der Drangblase aus Sicht des Querschnittlers, ein Luxusproblem. Ohne Katheter geht da weder bei ihm, noch bei seinem Schatz, nichts.
Imho leben die zwei einen coolen Livestyle. (allerdings ohne MS)
lG agno

--
Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal?

kirstenna, Samstag, 04.08.2018, 17:48 (vor 17 Tagen) @ agno

Danke, lieber Agno, das ist genau mein Verdacht.

Natürlich gibt es da die Optimierer.

Aber jede manipulierende Handlung hat, so vermute ich, ein Nachspiel, wo es dann kein zurück mehr gibt. The point of never return.

Siehe Botox bei den Stars. Es wirkt, sieht schlimm aus, quillt quasi das Gewebe unkontrolliert auf und fällt dann in sich einmal mehr zusammen. Um dann um so irrer auszusehen. Mehrmals hintereinander verliert die Kontur für immer ihre Form.

Wer einmal anfängt, sich irgendwelche Dinge in die Blase zu stecken, Katheder, oder andere Teile wie urodynamische Messgeräte, Blasenspiegel etc. soll sich doch freuen, wenn er nur mit einer Blasenentzündung davon kommt. Ich glaube, für die Meißten gibt es dann ein böses Erwachen. Ob diese Leute, den Schaden dann anderen eingestehen, oder lieber nichts mehr dazu sagen wollen? Hier ist so ein Video, dass ich völlig verrückt finde. klick

Wer Salzflutungen zuläßt, Überdehnungen der Blase unter Vollnarkose mit dem Ziel, die Blase aufzubrechen, nur so, zur Diagnose der Interstitiellen Zystitis, um punktförmige Blutungen der Blase zu erreichen, um die gemarterten Blasenwände dann wieder mit Botox aufzuquellen, der kann nicht mit rechnen, dass das wieder in irgendeiner Form ausheilt, glaube ich. Ich kann mir das einfach nicht vorstellen, dass das eine Option sein soll.

Seltsamerweise ist das alles möglich und wird empfohlen.

Wenn dann die Blase komplett versagt, ist Eigenbau mit Darm-Stücken vorgesehen.

Wie findet das der Darm?

Bernsteinsäure soll Inkontinenz verhindern, aber Alzheimer fördern. Macht ja nichts.

Im ganzen finde ich das komplett lächerlich.

Bei manchen werden Bändchen eingesetzt (hallo Fremdkörper).

Es gibt in Berlin eine Urologin, die sagt, dass man bei Problemen mit der Blase erst einmal die Darmschleimhaut auf Vordermann bringen muss. Höre ich da Anti-Biotikum-Schaden heraus?
Leider ist die Frau nur als Privatärztin bereit, zu heilen. Das sagt sie nicht hier, aber um sie im Interview zu sehen, siehe hier. klick

Irgendwie wird einem klar, dass es eine Schraube nach unten ist, wo man mit einer ganzen Reihe an Profiteuren zu tun kriegen kann, die einem die allerfeinsten Prozeduren angedeihen lassen.

Was auf keinen Fall erwünscht ist, ist, das die Blase sich erholt.

Oder, dass man das beste aus einem Organschaden macht und sich so vorsichtig wie möglich verhält.

Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal?

agno @, Samstag, 04.08.2018, 17:59 (vor 17 Tagen) @ kirstenna

*seufz*
Aber nicht unbedingt hoffnungslos!
Ich kannte einen Mann der hatte seine Blase auf einen 90 Minuten-Rhytmus trainiert.
Das funktionierte bis ins hohe Alter.
Aber, kein Kaffee, kein Grüntee und kein Bier. Nichts Harntreibendes!
Und immer Minutengenau.

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Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

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kirstenna, Samstag, 04.08.2018, 18:09 (vor 17 Tagen) @ agno

Oh Agno, das ist sicher schön, wenn man das kann. Für mich klingt es ja furchtbar!

Dann lieber ein bisschen herumpinkeln.

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Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal?

Lore Ipsum @, Sonntag, 05.08.2018, 13:59 (vor 16 Tagen) @ agno

Ich kannte einen Mann der hatte seine Blase auf einen 90 Minuten-Rhytmus trainiert.


Bei mir ist es der Takt des Pflegedienstes. Funktioniert.

Ich denke, dass irgendwelche Inkontinenz-'Diagnosen' eigentlich nicht organisch bedingt sind und durch den Urologen gestellt wurden, sondern darauf beruhen, dass Pflegedienste halt selten nach 20:00 abends ausrücken für den alleine nicht mehr zu bewältigenden Toilettengang. Und wenn, muss man das echt sehr teuer bezahlen.

Ich habe meinen Pflegedienst in erster Linie für den Tö-Gang, weil Pinkeln usw. muss man halt. Leider auch länger als bis 20:00.

Mir wird dann auch immer gesagt, ich solle mir doch so einen praktischen Katheter besorgen. Bei den lässlichen Problemchenen, die das mit sich bringt (Verkleinerung der Blase, Entzündung der Harnwege,...).

Ich frage mich dann immer, warum und für wen? Funktioniert doch alles.

--
MS ist behandelbar, aber nicht heilbar.

Toll, dass hier dennoch so viel diskutiert wird, denn eigentlich gibt es nicht viel zu sagen über MS, ausser Sale Merde.

Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal?

Lisa, Samstag, 04.08.2018, 18:23 (vor 17 Tagen) @ kirstenna

Wer einmal anfängt, sich irgendwelche Dinge in die Blase zu stecken, Katheder, oder andere Teile wie urodynamische Messgeräte, Blasenspiegel etc. soll sich doch freuen, wenn er nur mit einer Blasenentzündung davon kommt. Ich glaube, für die Meißten gibt es dann ein böses Erwachen. Ob diese Leute, den Schaden dann anderen eingestehen, oder lieber nichts mehr dazu sagen wollen?

Sind das fundierte Erfahrungen oder nur unqualifizierte Vorurteile?

Ich war nach einem Schub inkontinent und die urodynamische Messung hat eine spätere Verbesserung nicht behindert. Nach mehreren Jahren der normalen Funktion habe ich heute das komplett umgekehrte Problem, es kommt kein Tropfen mehr raus und da kann man auch lustig triggern es passiert nix.

Dank netter Neurologen, denen eine Hypokaliämie völlig egal ist, hat der Harnstein zur Fornixruptur geführt - die Schmerzen wünsche ich niemanden. Da ist man froh, wenn einem durch eine Blasenspiegelung und diversen anderen Hilfsmitteln geholfen wird. Nach der Rupture sollte der eigene Urin nicht für längere Zeit in die eigene Bauchhöle laufen, das findet der Körper relativ schnell ziemlich unschön (Sepsis)

Allerdings würde ich freiwillig auch keinen Katheder benutzen...

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Katheder

Es ist eine riesige Erleichterung, wenn einem dieser verteufelte Katheter weit über einen Liter Urin aus der Blase laufen lässt. Bei größeren OPs wird man danach auch nicht gefragt und wenn einem gerade längs der Bauch aufgeschnitten wurde, dann ist man ziemlich froh nicht auch noch auf die Toilette krickeln zu müssen.

Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal?

kirstenna, Samstag, 04.08.2018, 20:11 (vor 17 Tagen) @ Lisa

Es sind auf jeden Fall unqualifizierte Vorurteile.

Wie auch anders, ich habe keinerlei Erfahrung.

Ich bin der Mann/die Frau der ersten Stunde und helfe mir erst einmal selbst.

So ich kann.

Wenn es nicht geht, höre ich mich erst einmal um.

Dann sehe ich vielfach, worauf es hinaus läuft.

Wenn ich Erfahrungen nicht machen möchte, verzichte ich auf Begegnungen.

Je älter ich werde, umso strikter.

Gewisse Zeit verplempere ich in Foren.

Das bildet mich und schafft mir virtuelle Freunde/Bekannte.

Das verpflichtet zu nix.

Nur zu eigener Geradlinigkeit und dem Teilen von echten Erlebnissen.

Mein Ziel ist der Heilerfolg.

Ich wünsche dir viel mehr Licht auf deinem Weg.

Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal?

Lisa, Samstag, 04.08.2018, 21:26 (vor 17 Tagen) @ kirstenna

Es sind auf jeden Fall unqualifizierte Vorurteile.

Wie auch anders, ich habe keinerlei Erfahrung.


Das habe ich mir gedacht. Ohne eigene Erfahrungen wird sich da ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt...

Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal?

kirstenna, Samstag, 04.08.2018, 23:23 (vor 17 Tagen) @ Lisa

Genau, aber immer als top und nie als bottom.

Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal?

Tiff-Ahn, Samstag, 04.08.2018, 19:34 (vor 17 Tagen) @ kirstenna

Aber jede manipulierende Handlung hat, so vermute ich, ein Nachspiel, wo es dann kein zurück mehr gibt. The point of never return.

erst einmal die Darmschleimhaut auf Vordermann bringen muss. Höre ich da Anti-Biotikum-Schaden heraus?

Was auf keinen Fall erwünscht ist, ist, das die Blase sich erholt.

Oder, dass man das beste aus einem Organschaden macht und sich so vorsichtig wie möglich verhält.


Ein paar Ideen hab ich zu dem Thema:

Ich bin nicht inkontinent, hatte aber infolge diverser Probs seeeeeeeeeeeeeeehr lange mit einer Blasenentzündung zu tun und bin da inwischen extrem empfindlich. Deswegen trinke ich idR sehr viel, wehe wenn nicht...

Da ich manchmal im Auto unterwegs war und bin, schlag ich mich unterwegs dann auch ab und zu in die Büsche zum Pinkeln - in der Hocke. Das geht wieder seit Lowcarb wirkt, weil keine Spasitk mehr! Also in die Hocke gehen, geht wieder, meine ich.


Und da hatte ich immer das Gefühl, dass ich mich viel besser entleeren kann. Hab mir einen Topf (9,90 €, made in russia)zugelegt und geh daheim und inzwischen auch wenn ich im Zug unterwegs bin, auf den TOPF - in der Hocke ohne ihn zu berühren.
Das hilft enorm und ist auch vie hygienischer.

Ich hab das meinem Frauenarzt erzählt und der meinte: Ja klar, anatomisch kann eine Frau ihre Blase in der Hocke und ein Mann seine Blase im Stehen besser entleeren.

Die Mittelmeeranrainer wussten es!!!
http://www.toiletinspector.com/img/squat-toilet.png

Und er sagte auch, wahrscheinlich in Anbetracht meines fortgeschrittenen Alters mitsamt der Wexeljahre: die Haut zwischen Scheide und Blase ist so dünn wie 2 Blatt Papier ... und hat mir Östrogenglibber verschrieben, mag ich nicht... Zum Glück gibts da was Pfanzliches, das hilft.

Die Darmschleimhaut ist ja dann auch gleich nebenan und in der Regel sind es Darmkeime, die die Blasenentzündung verursachen. Die lässt sich in Eigenverantwortung regenerieren - es sind ja ne Menge Infos unterwegs zu diesem Thema - in Papierlektüre und im Netz. Da braucht es keine Privat-Ärztin.

Zur Regeneration der Blasenschleimhaut sollen Glycosaminoglycane gut helfen, das kostet aber. Hab ich noch nicht probiert.

Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal?

kirstenna, Samstag, 04.08.2018, 19:50 (vor 17 Tagen) @ Tiff-Ahn

Das mit dem Mittelmeerklo habe ich auch noch im Kopf.

Der Tipp mit dem Topf ist mir eine echte Überlegung wert.

Warum eigentlich nicht?

Ich gehe gern dabei in die Hocke...

Wenn ich aufs das öffentliche muss, stehe ich auf meinen gelähmten Fußspitzen und bin in der Hocke wie bei "Utkatasana" (Stuhl) im Yoga.

Wie beim "Auf dem Stuhl sitzen". Ohne zu sitzen natürlich.

Manchmal rutsche ich dann mit meinen Füßen auseinander. Ich muss beachten, dass mein Slip mit Vorlage nicht gegen das Klo stößt. Und ich nicht auch noch gegen die Vorlage pinkele oder zum Schluss hineinträufele. Auch ein einziger Tropfen schockiert mich komplett. Ich denke dann immer nur "Hiiiilfe!!!!"

Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal?

kirstenna, Samstag, 04.08.2018, 20:19 (vor 17 Tagen) @ kirstenna

Das mit der Östrogencreme habe ich auch mal probiert. Fand das gar nicht so glibberig, eher wie Nivea. Werde ich vielleicht wiederholen. So dumm ist es gar nicht. Geht vielleicht auch als Gleitcreme:)

Eine Urologin erklärt das mit einem Pessar, das hilft, gegen Organ-Aufliegen auf die Blase auszurichten. Sie sagt, das kann man gleich verbinden mit der Östrogencreme. Hier bei 2.18 Klick

Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal?

Tiff-Ahn, Samstag, 04.08.2018, 20:47 (vor 17 Tagen) @ kirstenna

Das mit der Östrogencreme habe ich auch mal probiert. Fand das gar nicht so glibberig, eher wie Nivea. Werde ich vielleicht wiederholen. So dumm ist es gar nicht. Geht vielleicht auch als Gleitcreme:)

Ups, da fält mir ein, es war gar keine Creme, es waren Zäpfchen und die verwandelten sich bei Gebrauch in einen grünen Glibber, und der brannte. Der Glibber war unangenehm und das Brennen noch mehr. Der Gyn hat sich auf meine Beschwerde den Waschzettel durchgelesen und mir dann stattdessen Östrogen-Mini-Tabletten von der selben Firma verschrieben. Die haben diesen Wirk-Brennstoff nicht uund was oral wirksam ist ist auch vaginal kein Problem, meinte er. Sehr pragmatisch, dieser Mensch :-) . Hab ich auch ne Zeitlang genommen, und ab und zu tu ich es noch, aber zuviel Hormone - hmm, denen trau ich nicht. Ich will mir ja nicht noch einen Uterus-Karzinom zulegen.

Eine Urologin erklärt das mit einem Pessar, das hilft, gegen Organ-Aufliegen auf die Blase auszurichten. Sie sagt, das kann man gleich verbinden mit der Östrogencreme. Hier bei 2.18 Klick

Oh da fällt mir ein - eine Freundin hatte mir mal aus der Schweiz wiederverwendbare Riesentampons besorgt.
Diese lässt frau mit Wasser vollsaugen und trägt sie dann 1 Tag lang und dadurch soll dann die erschlaffte Gebärmutter von der Blase abgehalten werden. Das ist wohl mit der Organaufliegen gemeint?
Ich hab es dann mit normalen sehr großen Tampons ersetzt (das funktioniert genauso) , die ich vorher in Joghurt getaucht habe, weil ich damals auch dauernd einen V-Pilz hatte. Denn hatte ich mir immer wieder im Schwimmbad geholt, wegen dem Chlorwasser, das hat aber gedauert bis ich den Zusammenhang kapiert habe.

Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal?

kirstenna, Samstag, 04.08.2018, 23:13 (vor 17 Tagen) @ Tiff-Ahn

Das mit dem Tampon hatte ich heute auch schon gedacht, als ich das im Video sah. Das das ein großer Tampon auch könnte. Den mit Joghurt zu tränken ist eine Top-Idee.

Ich habe das früher, ganz früher auch schon mal gemacht, bei Scheidenentzündung...

Ich habe gerade eine Vorlage mit Kefir getränkt und werde die über Nacht tragen. Das wird nach meiner gerade überstandenen Blasenentzündung zur Stärkung sehr hilfreich sein. Und vielleicht hilft das auch allgemein der Blase und dem Harnleiter.

Das Problem ist ja, wenn es kippelt, die guten Bakterien zu stärken, die probiotischen.

Mal überlegen, wo ich bei mir noch einen Tampon finden könnte. Vielleicht in einer ganz alten Tasche?

Noch vergessen

Tiff-Ahn, Sonntag, 05.08.2018, 20:29 (vor 16 Tagen) @ kirstenna

Hi, mir ist noch was eingefallen.

Eine Leidenskollegin hat mir mal empfohlen, morgens nüchtern einen EL guten Apfelessig verdünnt zu trinken, das soll helfen, die Blasenschleimhaut zu stabilisieren.

Da es außerdem auch sowieso und überhaupt supergesund und auch für die Darmflora gut ist, besteht mE keine Gefahr für ein entsprechendes Experiment:
http://www.foodadvice.de/apfelessig-trinken-gesund/

Und die Brennnessel hab ich auch vergessen. jeden Tag Brennnesseltee oder Brennnesselfrischpflanzenpressaft oder Brennnesselspinat oder Brennesselquiche - sehr lecker!! oder ....
Das ist einfach ein großartiges Kraut. Senkt die Entzündungsaktivität im Körper, reinigt das Blut ohne auszuschwemmen und versorgt den Körper mit einer riesigen Bandbreite an Mineralien und Spurenelementen. Unter anderem enthält sie viel Kieselsäure und die braucht es auch zur Festigung des Bindegwebes.

Das kann beides im täglichen Speiseplan enthalten sein und dient auf jeden Fall der Gesundheit!

Noch vergessen

kirstenna, Sonntag, 05.08.2018, 22:34 (vor 16 Tagen) @ Tiff-Ahn

Dankeflowers

Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal?

kirstenna, Samstag, 04.08.2018, 20:54 (vor 17 Tagen) @ kirstenna

Ach so, und das Pflanzliche, was war das?

Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal?

Tiff-Ahn, Samstag, 04.08.2018, 21:03 (vor 17 Tagen) @ kirstenna

Ich kenne eine Apotheke die verkauft Yamscreme und schleimhautaufbauende Intimpflege nach Rezept von

https://frauen-naturheilkunde.de/gp/data/_uploaded/file/Naturarzt%20Wechseljahre%202007.pdf

Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal?

kirstenna, Samstag, 04.08.2018, 23:19 (vor 17 Tagen) @ Tiff-Ahn

Das kann ich ja mal hier erfragen. Da gibt es ja ganz wilde Apotheken mit Yams und China u.s.w.

Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal?

Lisa, Samstag, 04.08.2018, 21:34 (vor 17 Tagen) @ agno

Er meinte dazu: Die MS-Blase ist wie eine Frau: "empfindlich & nachtragend", sie vergisst nie!
Wenn da einmal begonnen wurde zu manipulieren, dann kann man zwar die augenblicklichen Möglichkeiten optimieren, es wird aber nie besser werden. Die Spirale geht nach unten.


Das kann ich so nicht bestätigen meine Blase ist genauso unberechenbar wie meine MS. Sie war mehrfach undicht, funktionierte wieder und ist nun völlig tot, da bewegt sich nichts mehr. Ist wie eigentlich meistens bei mir die eher seltene Form der Störung und ähnelt wohl eher den Störungen eines Querschnittes.

Ist da jetzt die Spirale nach unten gegangen? Ich weiß es nicht. Ist zu kontinent besser als inkontinent?

Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal?

agno @, Dienstag, 07.08.2018, 22:32 (vor 14 Tagen) @ Lisa

Das kann ich so nicht bestätigen meine Blase ist genauso unberechenbar wie meine MS.
Ist wie eigentlich meistens bei mir die eher seltene Form der Störung und ähnelt wohl eher den Störungen eines Querschnittes.

Ist zu kontinent besser als inkontinent?

Liebe Lisa
Danke für deine Antworten.
Auf die Frage, welche Katastrophe besser ist, würde ich primär sagen:
Das eine ist peinlich, das andere schmerzhaft.
agno

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Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal?

Lisa, Mittwoch, 08.08.2018, 18:00 (vor 13 Tagen) @ agno

Das eine ist peinlich, das andere schmerzhaft.

So kann man das sehen und ohne Katheter wird das sehr schmerzhaft. Meine Blase lässt freiwillig nichts raus und um die 1,5 Liter kann so ein verteufeltes Hilfsmittel eine echte Rettung sein.

Leider stelle ich hier immer wieder fest, dass Erfahrungen durch plumpe Vorurteile ersetzt werden.

Beim letzten Leberversagen wollte man meinen Harnwegsinfekt nicht behandeln, weil ich keine Symptome hatte. Dieses Vorgehen hat mich mit einer Urosepsis auf die Intensivstation gebracht und war nur noch mit sehr starken Antibiotika zu behandeln. Wäre der eigene Tod eine Alternative gewesen nur um kein Antibiotikum zu nehmen?

Ist und bleibt die Inkontinenz ein MS-Betroffenen-Schicksal?

Nalini @, Mittwoch, 08.08.2018, 19:51 (vor 13 Tagen) @ Lisa

Leider stelle ich hier immer wieder fest, dass Erfahrungen durch plumpe Vorurteile ersetzt werden.

Beim letzten Leberversagen wollte man meinen Harnwegsinfekt nicht behandeln, weil ich keine Symptome hatte. Dieses Vorgehen hat mich mit einer Urosepsis auf die Intensivstation gebracht und war nur noch mit sehr starken Antibiotika zu behandeln. Wäre der eigene Tod eine Alternative gewesen nur um kein Antibiotikum zu nehmen?

Naja Lisa. Ganz so einfach ist es auch nicht.

Ich für meinen Teil bin heilfroh, dass sich so langsam nun auch in den urologischen "Leitlinien" festsetzt, asymptomatische Harnwegsinfekte nicht mehr in jedem Fall mit Antibiotika zu behandeln. Früher hatte ich meine liebe Not, entsprechende Therapievorschläge abzuwehren, ohne dass die Ärzte stinksauer wurden. Wenn ich bei jedem asymptomatischen Harnwegsinfekt Antibiotika nehmen würde, dann Gnade mir Gott Z.B. Stichwort Darmflora.

Aber in einem Punkt gebe ich dir Recht. Im komplizierten Einzelfall muss sorgfältig abgewogen werden.

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