Sind wir unseres Glückes Schmied? (Allgemeines)

W.W. @, Sonntag, 08.07.2018, 09:31 (vor 130 Tagen)

Sind wir unseres Glückes Schmied? Wie ist es im Märchen? Nimmt es bei dem, der es nimmt, wie es kommt, nahezu immer ein böses Ende? Oder ist "Hans im Glück" tatsächlich glücklich - von Anfang bis Ende?

Wird im Märchen immer das Gute bestraft? Oder das Böse? Schallt es aus dem Wald heraus, wie man hineingerufen hat? Haben glückliche Menschen, wie es auch kommen mag, ein glückliches Leben? Da können sie machen, was sie wollen.

Ist also das Glück eher eine Charaktereigenschaft als ein Zufall? Und kann man manchmal auch das Unglück herbei ziehen, so wie man einen Packt mit dem Teufel schließen kann? Ist der Witz bei jedem Teufelspakt nicht gerade der, der immer verschwiegen wird? Dass wir den Teufel oder was auch immer ihm seine Stimme verleiht, nicht glauben. Wenn der Teufel und alles Mögliche verspricht und dafür unsere Seele haben will, tun wir vielleicht besorgt, als ob es uns nahe ginge, aber in Wirklichkeit wissen wir doch, dass es gar keine Seele gibt und den Teufel mit etwas betrügen, das wir gar nicht haben.

Leiden wir hier auf Erden wirklich, um drüben ein besseres Leben zu haben? Ist es unsere Zuversicht in Gott, dass wir so handeln und sterben, oder ist es etwas anderes? Ich fürchte, es ist nicht ein Teufel, der uns verführt, sondern wir neigen dazu, in eine Sackgasse zu rennen, weil wir dumm sind.

W.W.

ist halt so und wahrscheinlich ist es gut.

agno @, Sonntag, 08.07.2018, 10:23 (vor 130 Tagen) @ W.W.

...Leiden wir hier auf Erden wirklich, um drüben ein besseres Leben zu haben? Ist es unsere Zuversicht ... > W.W.

Ich glaube dass diese Zuversicht eine Orchidee in unserer Seele ist, die es zu behüten und beschützen gilt, während man dabei das praktische Leben mit seinen Regeln und seiner Beschränktheit akzeptiert.

lG agno

--
Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

Sind wir unseres Glückes Schmied?

fRAUb, Sonntag, 08.07.2018, 23:01 (vor 129 Tagen) @ W.W.

Sind wir unseres Glückes Schmied? Wie ist es im Märchen? Nimmt es bei dem, der es nimmt, wie es kommt, nahezu immer ein böses Ende? Oder ist "Hans im Glück" tatsächlich glücklich - von Anfang bis Ende?

Wird im Märchen immer das Gute bestraft? Oder das Böse? Schallt es aus dem Wald heraus, wie man hineingerufen hat? Haben glückliche Menschen, wie es auch kommen mag, ein glückliches Leben? Da können sie machen, was sie wollen.

Ist also das Glück eher eine Charaktereigenschaft als ein Zufall? Und kann man manchmal auch das Unglück herbei ziehen, so wie man einen Packt mit dem Teufel schließen kann? Ist der Witz bei jedem Teufelspakt nicht gerade der, der immer verschwiegen wird? Dass wir den Teufel oder was auch immer ihm seine Stimme verleiht, nicht glauben. Wenn der Teufel und alles Mögliche verspricht und dafür unsere Seele haben will, tun wir vielleicht besorgt, als ob es uns nahe ginge, aber in Wirklichkeit wissen wir doch, dass es gar keine Seele gibt und den Teufel mit etwas betrügen, das wir gar nicht haben.

...ich bin mir gerade nicht sicher worauf sie hinaus wollen?!


Leiden wir hier auf Erden wirklich, um drüben ein besseres Leben zu haben? Ist es unsere Zuversicht in Gott, dass wir so handeln und sterben, oder ist es etwas anderes? Ich fürchte, es ist nicht ein Teufel, der uns verführt, sondern wir neigen dazu, in eine Sackgasse zu rennen, weil wir dumm sind.

W.W.

Sind wir unseres Glückes Schmied?

W.W. @, Montag, 09.07.2018, 08:57 (vor 129 Tagen) @ fRAUb

...ich bin mir gerade nicht sicher worauf sie hinaus wollen?!

Es geht darum (weiß man immer, worum es geht?), dass es gute Gründe dafür gibt, dass es keine Seele und kein Leben nach dem Tod gibt.

Wenn man davon ausgeht, dann ist alles erlaubt, und der Skrupellose wird glücklich, indem er teure Armbaduhren trägt, dicke Autos fährt und Menschen benutzt und zerstört. Man könnte dann sein wie Dorian Gray.

Wenn man aber eine Seele hat und ein Leben nach dem Tod glaubt, dann wird man achtsamer mit seinem dieseitigem Leben umgehen. Ich glaube, dass jemand, der sich beschränkt, glücklicher ist als der Maßlose. Das Glück ist nichts Dionysisches.

W.W.

des Glückes Schmied? bzw ich will so viel wie möglich!

agno @, Montag, 09.07.2018, 09:55 (vor 129 Tagen) @ W.W.

*schmunzel*
Lieber W.W.
Einerseits ist ihnen die Situation vollkommen klar, andererseits schreiben sie wie ein aufgeweckter Grundschüler, der überlegt ob sein ungezogener Sitznachbar mehr bekommt.
Was man natürlich ungerecht und grundblöde finden würde, weil man doch eigentlich selbst so viel wie möglich will.
lG agno

--
Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

des Glückes Schmied? bzw ich will so viel wie möglich!

W.W. @, Montag, 09.07.2018, 10:27 (vor 129 Tagen) @ agno

Einerseits ist ihnen die Situation vollkommen klar, andererseits schreiben sie wie ein aufgeweckter Grundschüler, der überlegt ob sein ungezogener Sitznachbar mehr bekommt.
Was man natürlich ungerecht und grundblöde finden würde, weil man doch eigentlich selbst so viel wie möglich will.

Man weiß ja eigentlich nie, was man wirklich meint...?:confused: Und dann ist es ja gut, wenn es einem ein anderer erklärt.:-)

In gewisser Weise beziehe ich mich auf all das Glück, das man haben könnte, wenn man skrupellos wäre, aber dann stelle ich (pietistisch wie Kant) fest, dass das anscheinende Glück nicht glücklich macht. Ich glaube, dass Udo Jürgens nicht glücklich war. Und Harald Juhnke natürlich nicht. Und Humphrey Bogart oder James Dean?

Dann doch eher Albert Camus. Aber dann funkt wieder Sartre dazwischen.:-(

Aber - um es klapp und klar zu sagen - ich galube, dass Kant glücklich war und Goethe natürlich auch.

Ich glaube, ich sage das nicht, weil ich missgünstig auf die Skrupellosigkeit meiner Mitmenschen starre und von ihrem ERfolg so fasziniert bin wie das Kaninchen von der Schlange, ich sage es, weil zu viel Glück immer das Zerstörerische hat, das Dionysische, die TRunkenheit, die im Katzenjammer endet.

Aber es könnte natürlich sein, dass ich wie Thrasymachos in Platons Staat oder wie Nietzsche rede, weil ich sehe, wie glücklich die Habgierigen sind. Dennoch: Ich bleibe dabei, sie sind nicht glücklich.

W.W.

des Glückes Schmied? bzw ich will so viel wie möglich!

agno @, Montag, 09.07.2018, 10:42 (vor 129 Tagen) @ W.W.

:-)
Ihr Schreibstil...
;-)
lG agno

--
Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

des Glückes Schmied? bzw ich will so viel wie möglich!

W.W. @, Montag, 09.07.2018, 13:13 (vor 129 Tagen) @ agno

:-)
Ihr Schreibstil...
;-)
lG agno

Vielleicht meinen Sie das ja als Lob??? Obwohl ich eine große Kiste voller Zweifel aufgemacht habe. Und dennoch so viel Wert darauf lege, sich klar und deutlich auszudrücken.;-)

Das Lisa-Schicksal beschäftigt mich sehr! Ich muss (wie so oft) eine Entschuldigung nachreichen. Ich sprach missverständlich von pharisäerhafter Freude über das Leid der anderen. Im Zusammenhang mit Lisa meinte ich damit Folgendes:

Wenn z.B. ein Arzt einem Patienten Fingolimod empfiehlt, und der Patient bekommt darunter eine Verschlechterung, und der Arzt fühlt sich mehr oder weniger schuldig, weil er für die Verordnung von Fingolimod Geld bekommen hat (Verlaufsbeobachtung), dann wäre es pschologisch gut verständlich, dass der Arzt alles versucht, den Schaden wieder gutzumachen, indem er Plasmapheresen und - falls die nichts helfen - erneute Plasmapheresen anordnet, einfach um die SWache wieder in Ordnung zu bringen.

Ich könnte mir vorstellen, dass ich früher dasselbe getan hätte. Dann wäre der betroffene Patient also in einen Teufelskreis geraten, ohne dass irgendjemand etwas dafür kann. Niemandem kann die "Schuld" gegeben werden und dennoch bleibt das ungute Gefühl, hier sei etwas schlecht gelaufen.

Aber vielleicht sind das nur Vorwürfe, die man sich im Nachhinein machen kann.:confused: Wenn man also in einem solchen Fall überhaupt von Mitverantwortung sprechen will, dann lässt sich diese darauf reduzieren, dass ein Patient einem sympathischen Arzt vertraut hat, und der sympathische Arzt einem sympathischen Pharmavertreter auf den Leim gegangen ist.

Niemand hat also "Schuld" und dennoch ist das Ergebnis verheerend! Vielleicht ist es diese etwas irrationale Grundhaltung, die eine große Rolle dabei spielt, wenn ich gegenüber Medikamenten so zurückhaltend bin!:confused:

W.W.

PS: Und - hilft das im Nachhinein etwas? Ich meine ja. Der oder die Betroffene hat sich entschieden für den Rat Erfahrung eines Arztes, den sie für einen Experten hielt. Das ist sehr verständlich. Aber wenn man noch einmal in eine solche Situation kommen sollte...? Ich würde diese aggressiven Maßnahmen für mich ablehnen, weil ich es für wirklich aggressiv halte, auf diese Weise ein Immunsystem lahmzulegen, obwohl ich keine Ahnung habe, was sdie Ursache der MS ist. Es ist, als würde ich gegen einen kaputten Radioapparat treten.:-(

des Glückes Schmied? bzw ich will so viel wie möglich!

agno @, Montag, 09.07.2018, 13:33 (vor 129 Tagen) @ W.W.

:-)
Ihr Schreibstil...
;-)
lG agno


Vielleicht meinen Sie das ja als Lob??? Obwohl ich eine große Kiste voller Zweifel aufgemacht habe. Und dennoch so viel Wert darauf lege, sich klar und deutlich auszudrücken.;-)

Ich mag die Essenz dessen, was ich aus ihren Worten heraus destiliere.
Das Gesammtkunstwerk Weihe ist im Forum manchmal etwas umständlich und manchmal etwas anstrengend.
Vermutlich wird man ähnliches über mich sagen. *seufz*


Das Lisa-Schicksal beschäftigt mich sehr!

Lieber W.W.
Bitte lassen Sie Lisa zu diesem Thema die Geschwindigkeit und den Umfang dessen vorgeben, worüber Sie bereit ist zu reden.
Ja, Sie haben recht! Kein Mensch mit Herz lässt das unberührt!
Aber so wie niemand Lisa ihre Last abnehmen kann,
genau so ist es unsere Aufgabe, so mit Lisas Leid klar zu kommen, dass es Lisa nicht belastet.

lG agno

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Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

des Glückes Schmied? bzw ich will so viel wie möglich!

agno @, Montag, 09.07.2018, 14:19 (vor 129 Tagen) @ W.W.

lieber W.W.
ich hatte den Link schon in "was war" gesetzt.
https://www.prettyprettywell.com/single-post/2018/Juni-Rueckblick

lG agno

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Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

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des Glückes Schmied hat daneben gehaut

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Montag, 09.07.2018, 10:22 (vor 129 Tagen) @ W.W.

...ich bin mir gerade nicht sicher worauf sie hinaus wollen?!


Es geht darum (weiß man immer, worum es geht?), dass es gute Gründe dafür gibt, dass es keine Seele und kein Leben nach dem Tod gibt.

Wenn man davon ausgeht, dann ist alles erlaubt, und der Skrupellose wird glücklich, indem er teure Armbaduhren trägt, dicke Autos fährt und Menschen benutzt und zerstört. Man könnte dann sein wie Dorian Gray.

Wenn man aber eine Seele hat und ein Leben nach dem Tod glaubt, dann wird man achtsamer mit seinem dieseitigem Leben umgehen. Ich glaube, dass jemand, der sich beschränkt, glücklicher ist als der Maßlose. Das Glück ist nichts Dionysisches.

W.W.

Ich erinnere an die Inquisitoren, die genau "wegen des Seelenheils" so skrupellos waren.

Und grad fällt mir noch Tebartz von Elst ein, der neben der tollen Badewanne sicher auch ne tolle Armbanduhr hat. Erzbischof Marx hat auch ein grosses Auto. Seine Figur scheint durchaus von dionysischem Leben geprägt zu sein.

und Philip Wilson? http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/vertuschung-erzbischof-zu-zwolf-monaten-haft-verurteilt
NICHT dionysisch und "Glaube an die unsterbliche Seele?" :confused:

--
Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

des Glückes Schmied hat aneben gehaut

W.W. @, Montag, 09.07.2018, 10:36 (vor 129 Tagen) @ naseweis

Ich erinnere an die Inquisitoren, die genau "wegen des Seelenheils" so skrupellos waren.

Ich gebe es zu: Die Inquisitoren haben etwas Unsympathisches. Aber die Maßlosen haben es auch! Warum kann ein an sich anständiger Mensch zu einem Robespierre werden? Warum kann aus einem frommen Menschen ein Zeuge Jehovas entstehen?

Kant und Goethe sind all das nicht geworden. Hermann Hesse und Thomas Mann übrigens auch nicht. Welche Überlegung zwang sie dazu, auf das Brimborium zu verzichten? Und wie war es mit Bertold Brecht?

Ich fürchte, es kommt alles durcheinander, wenn man darüber nachdenkt! Man darf es ja vermutlich nicht fragen, aber was ist bei Lisa schiefgelaufen? War es Zufall, dass sie Pech gehabt hat. Ein Erdbeben, ein Vulkanausbruch, oder ist ihr der Himmel auf den Kopf gefallen, wie Stefan sagen würde?

Ist es eine typische deutsche Pharisäerfreude, wenn wir wie Willhelm Busch auf das böse Ende sehen?

W.W.

des Glückes Schmied hat aneben gehaut

Edithelfriede @, Nordhessen, Montag, 09.07.2018, 11:14 (vor 129 Tagen) @ W.W.

Lieber W.W.

Lisas Schicksal bestürzt mich sehr. Ihr Leid würde ich ihr gern tragen helfen aber auch bei meinen Verwandten mit MS oder/und Krebs konnte ich leider nichts tun!
Sie besucht zu haben war ungenügend für sie und mir taten sie so leid wenn ihnen keiner und nichts mehr helfen konnte!

Schmerzmittel wie Dronabinol, CBD usw kannte ich leider noch nicht und auch nun könnte ich nur raten es mal zu versuchen!

Bei der rohkostbetonten vegetarischen oder veganen Ernährung kann ich eine sicherere Empfehlung geben zur Vorbeugung und im Anfang zb einer MS!

lg e

--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!

Sind wir unseres Glückes Schmied?

Floyd @, Hannover, Montag, 09.07.2018, 17:48 (vor 129 Tagen) @ W.W.

Nicht viele sind ihres Glückes Schmied, eher die Ghostwriter.

https://youtu.be/Mp3xwBFLPTg

Sind wir unseres Glückes Schmied?

Tiff-Ahn, Montag, 09.07.2018, 21:07 (vor 128 Tagen) @ W.W.

Das ist ein Glaubenssatz, der uns von einer Elite eingebläut wird, deren Ziel eine entsolidarisierte Gesellschaft ist - die Utopie wurde so privatisiert.

Eine gute Antwort (und spannender Artikel zu diesemT Thema) auf diese Frage ist:

"Wer die Eigenverantwortung in dieser Weise missversteht, will nicht wissen, dass jeder auch ohne eigenes Zutun Pech haben kann. Damit drückt man sich um die Verantwortung, die wir in der Gesellschaft auch für einander haben."
https://www.deutschlandfunkkultur.de/falsche-volksweisheit-ist-jeder-seines-glueckes-schmied.1005.de.html?dram:article_id=311364

Sind wir unseres Glückes Schmied?

kerstin @, Dienstag, 10.07.2018, 09:00 (vor 128 Tagen) @ Tiff-Ahn

Danke für den Tipp:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/falsche-volksweisheit-ist-jeder-seines-glueckes-schmied.1005.de.html?dram:article_id=311364

Sehr gut, insbesondere der Hinweis auf das Schicksal der Geschwister Scholl.

Kerstin

Sind wir unseres Glückes Schmied?

W.W. @, Dienstag, 10.07.2018, 09:41 (vor 128 Tagen) @ kerstin

Sehr gut, insbesondere der Hinweis auf das Schicksal der Geschwister Scholl.

Ja, das ist sehr bedenkenswert!:-) Beides, dieses "Nimmer sich beugen, kräftig sich zeigen, rufet die Arme der Götter herbei." (von Goethe bzw. den Geschwistern Scholl) und diese andere, umstrittene und so bürgerlich verquaste Rede davon, wie man sein eigenes Glück schmieden kann.


Trennen tun wir oft nur im Denken, recht gefühlsmäßig gehören jedoch beide Dinge zusammen: das Leben zu lieben, und wenn es schiefgeht, immer noch einen Weg zu finden, um es zu lieben. Ich glaube, das kann man wirklich nicht trennen! Man kann nicht das Leben lieben und, wenn irgendetwas schiefläuft, es grauenhaft finden.

W.W.

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