rechts (Allgemeines)

kirstenna, Dienstag, 15.05.2018, 15:37 (vor 153 Tagen)

ich habe gerade das gelesen und mich gefragt, was passiert wäre, wenn der Kerl im B ö h s e
O n k e l z T-Shirt, groß wie eine Kathedrale, auf meinem Bahnsteig gestanden hätte, und nicht gegenüber. Den, den ich kürzlich beim Umsteigen sah, als ich mit dem Travelscoot unterwegs war und der mich lange musterte. Wie mir vor ca. 10 Jahren mal passierte.

Da wunderte ich mich, weil die Leute raus aus der Bahn gleich wieder rein in die Bahn drückten. Hatte es aber nicht gesehen, warum das so war. Weil ich mein Rad navigierte und rückwärts aus der Bahn schob. Während die, die ausstiegen schon wieder einstiegen. Dann stand ich draußen zusammen mit einem Rollstuhlfahrer und mir dämmerte, warum das so war.

Die Erkenntnis kam zu spät. Die rettende Bahn war zu.

Auf einem Bahnsteig eines großen Umsteigebahnhofes einer großen Stadt schlug die Stimmung zwischen ca. 60-100 Skin Heads um. Es war ordentlich Bewegung zwischen äußerst durchtrainierten schneidigen Springerstiefelträgern.

Ich blieb erst einmal stehen. Genau vor dem Chef, wie ich bemerkte. Mein Blick fuhr geradewegs in die Augen des Anführers, war es Glück oder Pech? Ich wartete, bis er entschied. Er ließ sich Zeit und ließ mich dann passieren. Ich musste, wie der Rollstuhlfahrer geradewegs an ihm vorbei und zum Lift.

Ein Fünkchen hätte genügt, die Stimmung drohte zu eskalieren. Es war Niemand in Sicht.

Ich ließ den Rollifahrer vor mir in den Lift. Ich habe noch nie jemanden mit so viel Angst gesehen.

Ich frage mich, ob man nicht mit dem Rollstuhl wie eine wandelnde Zielscheibe durch die Botanik gurkt. Nicht nur ein leicht erreichbares Ziel für Diebe, sondern auch womöglich voll ins Beuteschema passend bei den Rechten.

rechts

Nalini @, Mittwoch, 16.05.2018, 07:22 (vor 152 Tagen) @ kirstenna

Ich frage mich, ob man nicht mit dem Rollstuhl wie eine wandelnde Zielscheibe durch die Botanik gurkt. Nicht nur ein leicht erreichbares Ziel für Diebe, sondern auch womöglich voll ins Beuteschema passend bei den Rechten.

Ich nutze meinen Rollstuhl nun schon eine ganze Weile. Bisher kam ich nie in solch brenzlige Situationen.
Allerdings achte ich bei meinen Fahrten auf "sichere" Zeiten und Orte. Heißt für mich vor allem, dass genügend Menschen unterwegs sind, die sowas wie "soziale Kontrolle" ausüben.

Es gab auch noch keine Versuche, mir die Handtasche zu entreissen :-D auch nicht in belebten Großstädten.
Ich hänge sie mir immer quer über die Schultern (wie manche Fußgänger), so dass ich sie fest am Körper habe.

rechts und andere Gefahren

agno @, Mittwoch, 16.05.2018, 08:42 (vor 152 Tagen) @ kirstenna

Ich frage mich, ob man nicht mit dem Rollstuhl wie eine wandelnde Zielscheibe durch die Botanik gurkt. Nicht nur ein leicht erreichbares Ziel für Diebe, sondern auch womöglich voll ins Beuteschema passend bei den Rechten.

Liebe Kirstenna
Entweder Du wohnst in der Mitte einer Großstadt, zwischen Slums und anderen Brennpunkten oder du hast einen spannenden Lebensstil :-) (oder beides?)
Ich gestehe gerne dass auch ich mich wohler fühle, wenn ich das Gefühl habe nicht machtlos den Elementen ausgeliefert zu sein.
Trotzdem vermute ich dass es gefährlicher ist, eine Glühbirne zu wechseln, als alleine und wehrlos im Rollstuhl unterwegs zu sein. Ich war in meiner Jugend etwas leichtsinniger, bin es heute etwas weniger, aber negative Erlebnisse habe ich keine. Weder in Großstädten noch auf dem Land.
Allerdings trage ich weder Goldschmuck, noch lasse ich Passanten meine 500Euroscheine wechseln, wenn ich Kleingeld brauche.
Außerdem belehre ich keine Idioten. (auch wenn es eigentlich jucken würde *schmunzel*)
lG agno

--
Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

rechts

julia @, Mittwoch, 16.05.2018, 10:00 (vor 152 Tagen) @ kirstenna

Ich frage mich, ob man nicht mit dem Rollstuhl wie eine wandelnde Zielscheibe durch die Botanik gurkt. Nicht nur ein leicht erreichbares Ziel für Diebe, sondern auch womöglich voll ins Beuteschema passend bei den Rechten.


Kommt wahrscheinlich auf die Gegend an.:-|

In der Provinz bedeutet ein Rollstuhl eher kein Sicherheitsrisiko.

rechts

ulma, Mittwoch, 16.05.2018, 10:30 (vor 152 Tagen) @ kirstenna

Ich glaube niemand fühlt sich in so einer Situation wohl, andererseits ist meinem Sohn in einer bedrohlichen Situation von Glatzen geholfen worden.
Wohne im tiefsten Ruhrpott, wie man immer liest schlimme, schlimme Gegend. Ich fühlte mich genau einmal unsicher, später Nachmittag, schon dämmrig und ich noch im Wald und vor mir eine Gruppe Jugendlicher (Asylanten?). Warum standen die im Wald rum, warum schauten mir alle entgegen? Ich hatte echt Angst, also Hund auf Schoß befohlen und bellen lassen (ja agno ;-) Hund ist ganz gut erzogen) und lässig vorbei rollen.
Vorbeugend erwähne ich lieber, dass mir in dieser Situation auch hellhäutige Angst gemacht hätten

rechts

Nalini @, Mittwoch, 16.05.2018, 11:34 (vor 152 Tagen) @ ulma

Ich glaube Ich fühlte mich genau einmal unsicher, später Nachmittag, schon dämmrig und ich noch im Wald und vor mir eine Gruppe Jugendlicher (Asylanten?). Warum standen die im Wald rum, warum schauten mir alle entgegen? Ich hatte echt Angst, also Hund auf Schoß befohlen und bellen lassen (ja agno ;-) Hund ist ganz gut erzogen) und lässig vorbei rollen.

Naja, alleine im Wald in der Dämmerung, auch noch als Rollstuhlfahrerin, ist auch was für echt Fortgeschrittene :-D
Für sowas bin ich zu ängstlich :lookaround:

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Nachts allein im Wald . . .

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Mittwoch, 16.05.2018, 11:49 (vor 152 Tagen) @ Nalini

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Naja, alleine im Wald in der Dämmerung, auch noch als Rollstuhlfahrerin, ist auch was für echt Fortgeschrittene :-D
Für sowas bin ich zu ängstlich :lookaround:

Das ist auch ohne Rollstuhl nicht unbedingt für jeden was . . . :wink:

--
Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

Nachts allein im Wald . . .

ulma, Mittwoch, 16.05.2018, 12:04 (vor 152 Tagen) @ naseweis

Tja, aber wenn ich Gas gebe, wer soll mich bei 6 kmh Höchstgeschwindigkeit schon einholen?:-D :rollir:

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Nachts allein im Wald . . .

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Mittwoch, 16.05.2018, 12:13 (vor 152 Tagen) @ ulma

Tja, aber wenn ich Gas gebe, wer soll mich bei 6 kmh Höchstgeschwindigkeit schon einholen?:-D :rollir:

Recht haste,
da kommt kaum eine(r) an dir vorbei rofl

:rocket:

vielleicht hilft aber Pfeifen auch, oder Singen, je nachdem was du für eine Stimme hast [schnell wegduck]

Exkurs:
Bei Skylla und Charybdis war der Gesang ja eher verlockend, denn abschreckend und auch am Mittelrhein soll ja die Lore(ley) eher anziehend getönt haben

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Keine Angst vor heimischen Tieren

Edithelfriede @, Nordhessen, Mittwoch, 16.05.2018, 12:34 (vor 152 Tagen) @ Nalini

Liebe Nalini

Vor mehr als dreissig Jahren Jahren hatte ich mal einen Ägypter zum https://www.fernsehturm-stuttgart.de/de/der-turm/ durch etwas Wald geführt.

Er hatte in der Abenddämmerung sehr viel Angst vor all den wilden Tieren dort gehabt aber ich als Nordhessin natürlich nicht!

Vor Nilkrokodilen, der Sandrasselotter oder der Ägyptischen Kobra hätte ich ja auch Respekt und Angst ihnen zu nah zu kommen.

Rechte also AfD Wähler, Neon*a*z*i*s usw fürchte ich insofern als sie sich wie Schädlinge vermehrt haben und deren Behandlung mit Sozialpädagig usw sehr aufwendig ist!

lg e

--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!

Bahnhofsgeschichten Polizei usw

Edithelfriede @, Nordhessen, Mittwoch, 16.05.2018, 11:25 (vor 152 Tagen) @ kirstenna

Liebe Kirstina

Am Bahnhof der 100 000 Einwohnerstadt in der ich gearbeitet hatte vor meiner Berentung stand ich mal nachts mit Rollstuhl und wegen eines Streik fuhr der Zug mit dem ich heimfahren hatte wollen nicht!

Die kleinen Läden bzw der Kiosk waren auch schon geschlossen und da es im warmen August war wollte ich draußen vorm Bahnhof im Rollstuhl sitzen bleiben und warten.

Massenhaft Flüchtlinge waren da nicht vor über zehn Jahren gewesen sondern nur Bahnreisende.

Aber ein blauuniformierter Bahner oder Polizist? (sehen konnte ich das nicht) hatte mich angesprochen und da ich nicht im Bahnhof bleiben konnte/durfte wurde mir klar :no: als er mich vor diesen bösen Kriminellen rofl warnte.

Vom schwersten Verbrechen wie Schwarzfahren mit der Bahn hätte ich einen Bahnreisenden schon abgehalten da meine Schwerbehindertenfahrkarte mit Begleitperson ist.

Und er wollte meinen Ausweis sehen und da ich ihm meine Gürteltasche mit Fahrausweis, Schwerbehindertenausweis und Geldtasche gegeben hatte fragte ich ob er mich nicht zur Übernachtung zur Polizeistation hätte mitnehmen können also in Haft!
Aber noch nichtmal etwas THChaltiges Hanf hatte ich dabei!
Aus meiner UAW 144430 eine Klage wegen Haftungsfehlern der Bfarm oder Pharma anzusetzen könnte bestenfalls zu einer Rufmordklage bei der diese die teuren Gutachterkosten tragen müßten.

Eine Übernachtung dort sollte sehr teuer sein so das das Intercityhotel preiswerter gewesen war.

Das jährliche Bahnticket habe ich mir immer gekauft aber wie ich von meinen Wohnort zum vier Kilometer entfernten Bahnhof komme bleibt meine Aufgabe!

Den Akku von meinem Fahrradtrike werde ich wohl erneuern müssen.

lg e

--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!

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