Zur Guten Nacht, nochmal grundsätzlich (Allgemeines)

Boggy, Samstag, 06.01.2018, 21:27 (vor 314 Tagen)

Ich beginne mit etwas, was wohl ein Allgemeinplatz ist:
Ein geschwächter Organismus ist wahrscheinlich anfälliger für verschiedene Krankheiten.
Unterschiedliche Belastungen (z.B. psychisch, körperlich, Umwelt usw.) können zur Schwächung eines Organismus führen.

Es ist also vorstellbar (aber nicht belegt!), daß ein geschwächter Organismus
- und hier wirds schon problematisch ! - nämlich was?
- LEICHTER MS bekommt?
- überhaupt und immer MS bekommt?
- oder eben vielleicht irgendeine andere Krankheit?

Was also, frage ich mich, hat jemand davon, wenn er/sie weiß, daß ihre/seine MS in einer Zeit größerer Belastungen entstanden ist? (auch wieder vorausgesetzt, daß man belastende Ereingnisse aus der Lebensgeschichte auch genau der Entstehungszeit der MS zuordnen kann; was wahrscheinlich nicht geht, da die MS schon länger vor den ersten Symptomen entstanden sein wird).

Was also habe ich davon, so etwas zu wissen? Was könnte es für mich so wichtig machen?
Über die Ursachen der MS sagt es nichts aus.
Ich weiß nur, daß ich in einer Zeit eines geschwächten Organismus vielleicht(?)/wahrscheinlich (?) anfälliger für verschiedene Krankheiten war, und MS bekommen habe, und nicht irgend eine andere Krankheit.

Eine andere Krankheit wäre doch auch möglich gewesen, oder?

Wozu also könnte mir so ein Wissen dienen ? (falls es überhaupt stimmen würde).

Ach ja, bekommen alle irgendwie überlasteten Menschen MS ? ...
Falls nicht, wozu dann das Ganze ...?

Gute Nacht!
Gruß
Boggy

--
Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.

Zur Guten Nacht, nochmal grundsätzlich

Gaes @, Samstag, 06.01.2018, 21:45 (vor 314 Tagen) @ Boggy

das kann ich nur mit allem Nachdruck befürworten :clap:

Zur Guten Nacht, nochmal grundsätzlich

Jakobine, Samstag, 06.01.2018, 22:10 (vor 314 Tagen) @ Gaes

Ich gehe mal davon aus, dass Menschen mit Belastungen keine MS entwickeln, andere aber doch.
Mir fallen dazu Begriffe ein wie Hochsensibilität, Genentik, Eltern als Vorbilder (wie diese mit Belastungen umgehen), Familienstreitkultur, Konfliktfähigkeit, Reselienz, Psychosomatik, Anpassungsfähigkeit und ein Frühwarnsystem, wenn es anfängt zu "brennen".
Wenn ich davon ausgehe, dass es vielfältige Faktoren sind, die zusammenspielen (können), ist es wahrscheinlich nicht möglich, sich ausreichend zu schützen.

Die MS ist da oder nicht oder eine andere Krankheit oder nur ein Schnupfen. Gute Nacht, Jakobine

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Zur Guten Nacht, nochmal grundsätzlich

motorschiffbesitzer @, Samstag, 06.01.2018, 22:25 (vor 314 Tagen) @ Jakobine

:clap:

Wenn ich davon ausgehe, dass es vielfältige Faktoren sind, die zusammenspielen (können), ist es wahrscheinlich nicht möglich, sich ausreichend zu schützen.

Aber ganz genau so sehe ich das.
Daher besitzen einige Diskussionen bzw. Posts hier für mich in Inhalt und Ton ein Gschäckle.

--
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Zur Guten Nacht, nochmal grundsätzlich

Wulf-Eberhard, Samstag, 06.01.2018, 22:00 (vor 314 Tagen) @ Boggy

Weiss auch net, warum W;W immer mit seiner Stresshypothese kam ....aber man muss auch sagen, dass viele -vor allem Mädels- das gern aufgegriffen haben....:heelsr:

Zur Guten Nacht, nochmal grundsätzlich

Jakobine, Samstag, 06.01.2018, 22:18 (vor 314 Tagen) @ Wulf-Eberhard

Frau oder Mann versucht einfach, der Sache auf den Grund zu gehen, warum sie oder er MS bekommen haben. Einfach Antworten zu finden.
Stress und Überlastung suggerieren, dass wir an dieser Stellschraube hätten drehen können, d. h. wenn wir in den richtigen Momenten uns anders verhalten hätten, hätten wir keine MS oder was auch immer bekommen.
Ich sehe das nicht so, wegen der vielfältigen Ursachen die zusammenspielen. Auch schreibt es letztendlich die Verantwortung für die Krankheit den Kranken zu. G. Jakobine

Zur Guten Nacht, nochmal grundsätzlich

Karo, Samstag, 06.01.2018, 23:04 (vor 314 Tagen) @ Jakobine

Frau oder Mann versucht einfach, der Sache auf den Grund zu gehen, warum sie oder er MS bekommen haben. Einfach Antworten zu finden.

so sehe ich das auch. solche erzählungen sind subjektive konstrukte, die den betreffenden (m/w) in einer krisenhaften lebenssituation stabilisieren können und sollen. und genau deswegen sind sie auch berechtigt - im ersten halbjahr nach der diagnose hatte ich auch solche narrative. je mehr zeit verging, desto weniger brauchte ich sie, und heute weiß ich nicht mal mehr, worum es in diesen geschichten eigentlich ging.

gut, dass ich damals nach der diagnose solche geschichten hatte. gut, dass sie jetzt verschwunden sind.

wissenschaftliche erklärungskraft im sinne einer verallgemeinerbaren stresshypothese als ms-ursache hatten diese geschichten für mich zu keiner zeit.

dass man solche patientennarrative in einem wissenschaftlich abgesicherten und seriösen verfahren sammeln und auswerten kann und darf und dass die ergebnisse pstienten auch helfen können, ist wieder eine ganz andere diskussion.

...nochmal grundsätzlich

jerry @, Sonntag, 07.01.2018, 09:49 (vor 314 Tagen) @ Karo

Hej Karo,

wunderbar ausgedrückt... ging mir auch so mit diesen Narrativen, und die Beschäftigung mit jenen hat mir zu Beginn bzw. in den ersten Jahren nach der Diagnosestellung sehr geholfen, mich gestützt, die 'blinde' Panik ersetzt...!

Auch ich seh noch keine Gefahr drin, sowas zu sammeln, auszuwerten, zu veröffentlichen. Allerdings darf nie ein psychosomatisches Konstrukt mit angemaßtem Wahrheitsanspruch draus werden, mit dem dann 'gesunde Therapeuten' meinen, auf 'unbelehrbare' MS-Betroffene losgehen zu können, die ihre eigene Situation in anderem Kontext sehen und zu bewältigen versuchen mögen.

Ich hatte damals das Glück, einen ungewöhnlichen Hausarzt und eine psychoorientierte Heilpraktikerin zu finden, die mich auf diesem Anfangsweg begleiteten, ohne mich jemals zwingen zu wollen.


LG, jerry

...nochmal grundsätzlich

Karo, Sonntag, 07.01.2018, 11:06 (vor 314 Tagen) @ jerry

wunderbar ausgedrückt...

Danke! :-)

Auch ich seh noch keine Gefahr drin, sowas zu sammeln, auszuwerten, zu veröffentlichen.

Es gibt sogar Datenbanken mit solchen Patientennarrativen, das ist wissenschaftlicher und publizistischer Alltag. Allerdings ist die Sammlung, Auswertung und Publikation neben gesetzlichen Bestimmungen an wissenschaftliche (und ethische) Regeln gebunden, auf deren Einhaltung ich großen Wert lege.

Allerdings darf nie ein psychosomatisches Konstrukt mit angemaßtem Wahrheitsanspruch draus werden, mit dem dann 'gesunde Therapeuten' meinen, auf 'unbelehrbare' MS-Betroffene losgehen zu können, die ihre eigene Situation in anderem Kontext sehen und zu bewältigen versuchen mögen.

So ist es!

:-)

...nochmal grundsätzlich

fRAUb, Sonntag, 07.01.2018, 11:06 (vor 314 Tagen) @ jerry


Ich hatte damals das Glück, einen ungewöhnlichen Hausarzt und eine psychoorientierte Heilpraktikerin zu finden, die mich auf diesem Anfangsweg begleiteten, ohne mich jemals zwingen zu wollen.


LG, jerry

Vor allen Dingen, geht unter der Vorraussetzung gar nicht "...und willst Du nicht mein Sklave sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein..." Ein absolutes no-go!
Da bleibt einem nur noch ein "sieh zu, wie Du klar kommst!" Darüberhinaus, bin ich persönlich ohnehin inzwischen anderer Meinung.

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Zur Guten Nacht, nochmal grundsätzlich

Lore Ipsum @, Samstag, 06.01.2018, 22:50 (vor 314 Tagen) @ Wulf-Eberhard

Hallo Wulfi,

... grundsätzlich...

... bin zwar auch ein Mädel, aber gerade die Stresshypothese fand ich am wenigsten interessant! Ich weiss, das es sehr wenige so sehen wie ich, aber es ist meines Erachtens die Röteln-Impfung.

Als ich so 13 war, bekamen nur die Mädchen diese Röteln-Impfung in der Schule wegen möglicher Schwangerschaft, in der eine Röteln-Erkrankung der Mutter mit schwersten Schädigungen für ein theoretisch mögliches ungeborenes Baby einhergegangen wäre (hat man uns Schul-Mädels damals gesagt), was auch das merkwürdige Geschlechterverhältnis von 2:1 erklären könnte. Kurz danach hatte ich aus völliger Gesundheit heraus meinen ersten "als MS gedeuteten Schub" und landete im Krankenhaus.

Gibt es das Geschlechterverhältnis eigentlich noch immer oder ist die MS heute gleichverteilt unter den Geschlechtern (weil ja auch die Jungens heute gegen Röteln geimpft werden für den Fall ihrer Schwangerschaft)?

Wurdest du gegen Röteln geimpft? Hat man dir erklärt, warum?

Was sagt Herr Dr. Weihe dazu? Würde ein Arzt oder Ex-Arzt jemals zugeben, dass die MS iatrogen (das Wort habe ich damals von diesem schlauen Weihe-Forum-MSler gelernt) ist?

--
MS ist behandelbar, aber nicht heilbar.

Toll, dass hier dennoch so viel diskutiert wird, denn eigentlich gibt es nicht viel zu sagen über MS, ausser Sale Merde.

Zur Guten Nacht, nochmal grundsätzlich

tournesol, Samstag, 06.01.2018, 23:16 (vor 314 Tagen) @ Wulf-Eberhard

Jeder hat irgendwelche Schwachstellen. Vor vielen Jahren habe ich meine HLA-Typen bestimmen lassen. Dabei ist rausgekommen, dass einer statistisch mit einem erhöhten Risiko für MS verbunden ist. Darüber habe ich mir damals weiter keine Gedanken gemacht, weil niemand in meiner Familie MS hatte. Gefreut habe ich mich, dass dieser HLA-Typ gleichzeitig mit einem gewissen Schutz vor Diabetes verbunden ist.

Herr Coimbra nennt als Ursachen für MS eine genetische Prädisposition, Vitamin D-Mangel und Stress. Bevor ich MS bekommen habe, hatte ich einen Vitamin D-Mangel und über meherer Jahre starken Dauerstress. Das gibt mir schon zu denken. Aber außer vielleicht den Vitamin D-Mangel hätte ich nichts vermeiden können.

Mit anderern HLA-Typen hätte ich vielleicht Krebs bekommen, Diabetes oder eine psychische Erkrankung. Ich bin froh, dass ich das alles und vieles andere nicht habe. Vielleicht hätte ich auch bei einer anderen Prädisposition viel früher MS bekommen, ausgelöst durch eine Impfung oder Viren. Ich denke, niemand ist davor gefeit, krank zu werden, auch wenn er sich noch so gesund verhält. Wer gesund ist, hat bis jetzt einfach Glück gehabt.

Zur Guten Nacht, nochmal grundsätzlich

Faxe @, Sonntag, 07.01.2018, 16:57 (vor 314 Tagen) @ Wulf-Eberhard

Weiss auch net, warum W;W immer mit seiner Stresshypothese kam ....

Warum Vergangenheit ("kam"), ist das nun vorbei?

--
"Der Weg des Kriegers besteht in der Verzweifelung. Einen verzweifelten Mann können zehn oder mehr Männer nicht töten. Ein gewöhnlicher Geist wird nichts Außergewöhnliches erreichen. Werde wahnsinnig und verzweifle!" 山本常朝

Guten Morgen, nochmal grundsätzlich

Nalini @, Sonntag, 07.01.2018, 10:05 (vor 314 Tagen) @ Boggy

Was also, frage ich mich, hat jemand davon, wenn er/sie weiß, daß ihre/seine MS in einer Zeit größerer Belastungen entstanden ist?

...

Was also habe ich davon, so etwas zu wissen? Was könnte es für mich so wichtig machen?

Was habe ich davon, so etwas zu wissen?

Es ist bei mir übrigens keine absolute Gewissheit, aber eine relative Gewissheit, so dass Kopf, Herz und Bauch dazu JA sagen.

Ich weiß nun, wo die Grenzen meines Körpers liegen, und weiß, welche Lebensweise ihm offenbar ganz und gar nicht gefällt. Dies waren, um es nur anzudeuten, zum Beispiel Dauerstress, negative Gedanken und Ängste, teilweise unregelmäßige Ernährung, was für meinen Konstitutionstyp gar nicht gut ist, fehlende Entspannung, wenig Sonne und Bewegung im Freien.

Leider ist es halt passiert, Schicksal, mein Körper hat kräftig "gemault", und jetzt muss ich mit den vielen Rückenmarkherden weiterleben, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können und die meine Gehfähigkeit erheblich einschränken. Aber ich bin nun gewarnt, und weiß nun, dass mir eine bestimmte Lebensweise gar nicht gut tut. Würde ich so weiterleben wie damals, wer weiß, was passieren würde? Wieder solche Donnerschübe? Oder vielleicht eine andere doofe Erkrankung, für die ich auch noch eine Disposition habe?

Was wäre nun, wenn nicht engagierte und über den Tellerrand hinausblickende Mediziner ;-) flowers darauf hinweisen würden, dass solche Dinge zur Entstehung einer schweren Erkrankung beiträgen KÖNNTEN? Wäre es günstiger, nur Mediziner zu haben, die einem sagen, dass bisher gar nichts wissenschaftlich nachgewiesen ist, und ich könnte gerne das alte stressige Leben weiterführen, denn das würde auf meine Nervenerkrankung keinen Einfluß haben? Nein, lieber nicht.

Ich denke, Krankheiten können nicht grundsätzlich vermieden werden. Denn da spielen Dinge mit wie Schicksal, Verstrickung usw. Aber in einem gewissen Rahmen kann man durch eigenes Tun zumindest den Versuch unternehmen, der Krankheit entgegenzuwirken und die heilenden Kräfte im Körper zu unterstützen.

Ach ja, bekommen alle irgendwie überlasteten Menschen MS ? ...
Falls nicht, wozu dann das Ganze ...?

Ach menno, Boggy. Ist nicht längst geklärt, dass MS und viele andere chronische Erkrankungen häufig multifaktoriell zustandekommen? Dass es mindestens noch eine entsprechende körperliche oder genetische Disposition braucht? Oder vielleicht noch weitere Faktoren, die dann einfach ungünstig zusammenspielen?

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Guten Morgen, nochmal grundsätzlich

motorschiffbesitzer @, Sonntag, 07.01.2018, 10:27 (vor 314 Tagen) @ Nalini

Ich weiß nun, wo die Grenzen meines Körpers liegen, und weiß, welche Lebensweise ihm offenbar ganz und gar nicht gefällt. Dies waren, um es nur anzudeuten, zum Beispiel Dauerstress, negative Gedanken und Ängste, teilweise unregelmäßige Ernährung, was für meinen Konstitutionstyp gar nicht gut ist, fehlende Entspannung, wenig Sonne und Bewegung im Freien.

Das ist "Allgmeingut" und es steht nur dir zu, hier einen Zusammenhang mit der MS "wissenschaftlich" zu konstruieren, imho. Macht das ein Nicht- MSler sollte er da schon mit wissenschaftlichem Anspruch rangehen, sonst wirkt es albern. Gerade wenn die "Erkenntnisse" Forderungen an die MS - Behandlung stellen und andere ablösen sollen.

https://www.youtube.com/watch?v=uZAsfB1Np-8 :Sonne:

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Guten Morgen, nochmal grundsätzlich

Nalini @, Sonntag, 07.01.2018, 11:15 (vor 314 Tagen) @ motorschiffbesitzer

Das ist "Allgmeingut" und es steht nur dir zu, hier einen Zusammenhang mit der MS "wissenschaftlich" zu konstruieren, imho. Macht das ein Nicht- MSler sollte er da schon mit wissenschaftlichem Anspruch rangehen, sonst wirkt es albern. Gerade wenn die "Erkenntnisse" Forderungen an die MS - Behandlung stellen und andere ablösen sollen.

Ja, sicher. Wissenschaftlich bewiesen ist das alles nicht.
Aber das hat niemand beansprucht, ich nicht, andere auch nicht.
Für mich hat das den Status einer durchaus gewichtigen ;-) Hypothese.

Viele benennen das Thema Stress, oder auch "ungesunde" Lebensweise, als bedeutend für die eigene MS. Aber eben nicht alle. Es gibt viele potentielle Faktoren, die zu "Überlastung" führen können. Naseweis hat dazu neulich diese schöne Liste von möglichen "Überlastungs"-Auslösern gepostet.

Außerdem funktionieren die progredienten Formen möglicherweise / wahrscheinlich anders. Auch das ist bei unserem Thema zu berücksichtigen.

https://www.youtube.com/watch?v=uZAsfB1Np-8 :Sonne:

Ein schöner Klassiker :-)
Ich habe die Keyboard-Noten dafür hier zu Hause.

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Guten Morgen, nochmal grundsätzlich

motorschiffbesitzer @, Sonntag, 07.01.2018, 11:29 (vor 314 Tagen) @ Nalini

Außerdem funktionieren die progredienten Formen möglicherweise / wahrscheinlich anders. Auch das ist bei unserem Thema zu berücksichtigen.

Jetzt mal nur auf Umweltfaktoren, z.B. Stress oder Ernäherung bezogen, das glaube ich nicht! Im Gegenteil!

Ich weiß ziemlich genau, was ich für eine Symptomverschlechterung bei mir machen muss, bzw. finde schnell/sofort den Grund für die Verschlechterung.
Das hält glücklichweise nicht lange an aber funktioniert sicher "wie einen Schalter umlegen".

Natürlich handelt es sich hierbei nicht um einen Schub.

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Guten Morgen, nochmal grundsätzlich

Nalini @, Sonntag, 07.01.2018, 12:32 (vor 314 Tagen) @ motorschiffbesitzer

Ich weiß ziemlich genau, was ich für eine Symptomverschlechterung bei mir machen muss, bzw. finde schnell/sofort den Grund für die Verschlechterung.
Das hält glücklichweise nicht lange an aber funktioniert sicher "wie einen Schalter umlegen".

Das ist interessant. Ich wusste nicht, dass auch bei der progredienten Verlaufsform Symptomverschlechterungen nach solchen Regelmäßigkeiten ablaufen können.
Dann gibt es ja auch bei dir eine Möglichkeit eines Versuchs, in einem begrenzten Rahmen darauf Einfluss zu nehmen. So wie bei mir mit den Schüben.

Zur Guten Nacht, nochmal grundsätzlich

IceUrmel, Sonntag, 07.01.2018, 11:54 (vor 314 Tagen) @ Boggy

Hallo Boggy,

ich vermute, den Hintergrund von Krankheiten einzuordnen, ist für Einige Sinn stiftend und lässt das Unangenehme weniger willkürlich erscheinen. Das wiederrum führt zu einer besseren Verarbeitung. Karo hat es sehr treffend beschrieben.

Wir hatten, meine ich, schon mal das Thema: Nutzen von Krankheiten. Viele können auch dem Schlechten noch etwas Positives abgewinnen (war früher unsensibler, habe mich aufgrund der Krankheit weiterentwickelt…). Hier geht es ebenfalls darum, dem Geschehen Sinn zu geben.

Liebe Grüße

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Zur Guten Nacht, nochmal grundsätzlich

Zoe @, tieef im Weeeeesten, Sonntag, 07.01.2018, 12:03 (vor 314 Tagen) @ IceUrmel

Zu Beginn meiner Krankheit (=Diagnose) hatte ich ein halbleeres Glas,
jetzt nach beinahe zehn Jahren ist es halbvoll.

Es ist, was es ist: Ich will es weder beschönigen noch dramatisieren.

(Das Dramatisieren führt m. E. allenfalls in die Fänge der Pharma.)

;-) Zoe

Zur Guten Nacht, nochmal grundsätzlich

IceUrmel, Sonntag, 07.01.2018, 12:10 (vor 314 Tagen) @ Zoe

Zu Beginn meiner Krankheit (=Diagnose) hatte ich ein halbleeres Glas,
jetzt nach beinahe zehn Jahren ist es halbvoll.

Es ist, was es ist: Ich will es weder beschönigen noch dramatisieren.

(Das Dramatisieren führt m. E. allenfalls in die Fänge der Pharma.)

;-) Zoe

Hallo Zoe,

diese Haltung empfinde ich als sehr wohltuend :-) flowers

Liebe Grüße

Das Glas, nochmal grundsätzlich

agno @, Sonntag, 07.01.2018, 13:03 (vor 314 Tagen) @ Zoe

:-) :-)

--
Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

Zur Guten Nacht, nochmal grundsätzlich

Nalini @, Sonntag, 07.01.2018, 13:05 (vor 314 Tagen) @ Zoe

Zu Beginn meiner Krankheit (=Diagnose) hatte ich ein halbleeres Glas,
jetzt nach beinahe zehn Jahren ist es halbvoll.

Halb leer, halb voll?
Das verstehe ich nicht. Zumindest nicht in diesem Zusammenhang.
Hast du dich nicht auch schon geoutet als Anhängerin der "bösen" Lebensstil-Hypothese? ;-)

Zur Guten Nacht, nochmal grundsätzlich

agno @, Sonntag, 07.01.2018, 13:15 (vor 314 Tagen) @ Nalini

nunja, die Lebensstilhypothese wiederspricht nicht dem Genuss aus dem fast 3/4 vollen Glas :-)

--
Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

Zur Guten Nacht, nochmal grundsätzlich

Nalini @, Sonntag, 07.01.2018, 13:18 (vor 314 Tagen) @ agno

nunja, die Lebensstilhypothese wiederspricht nicht dem Genuss aus dem fast 3/4 vollen Glas :-)

Oje, verstehe immer noch nicht.
Ja ja meine Probleme mit der bildhaften Sprache :lookaround:
Ich gehe jetzt mal auf Tour, weg vom tablet. Vielleicht verstehe ich es später.

Zur Guten Nacht, nochmal grundsätzlich

Nalini @, Sonntag, 07.01.2018, 12:41 (vor 314 Tagen) @ IceUrmel

Hallo Boggy,

ich vermute, den Hintergrund von Krankheiten einzuordnen, ist für Einige Sinn stiftend und lässt das Unangenehme weniger willkürlich erscheinen. Das wiederrum führt zu einer besseren Verarbeitung. Karo hat es sehr treffend beschrieben.

Für mich geht es schon um ein wenig mehr als willkürliche Sinnstiftung.
Ich interpretiere auf der Basis von Beobachtungen, Vergleichen, zahlreichen Gesprächen mit anderen und der umfangreichen naturheilkundlichen Literatur.
Und nicht zuletzt gibt es Forschungsergebnisse zu den ungünstigen Auswirkungen von zum Beispiel schlechter Ernährung, Stress und fehlender Entspannung auf die Gesundheit der Menschen.

Zur Guten Nacht, nochmal grundsätzlich

IceUrmel, Sonntag, 07.01.2018, 12:54 (vor 314 Tagen) @ Nalini

Und nicht zuletzt gibt es Forschungsergebnisse zu den ungünstigen Auswirkungen von zum Beispiel schlechter Ernährung, Stress und fehlender Entspannung auf die Gesundheit der Menschen.

Liebe Nalini,

dem widerspricht doch auch niemand und selbstverständlich kann jedeR die ihm gefällige Interpretation seiner Erkrankungen suchen und finden. Das ist Privatsache und Privatansicht.

Allerdings muss ich Dir bei „willkürlicher Sinnstiftung“ widersprechen: Sinnstiftung ist genau das Gegenteil, sie stiftet aus willkürlichen Ereignissen Sinn und macht damit Erleben einordbar. Etwas, was viele Menschen sehr schätzen und eben deshalb danach suchen.

Das ist keine Wertung – ist weder positiv noch negativ – es ist eben so.

Viele Grüße

Zur Guten Nacht, nochmal grundsätzlich

Nalini @, Sonntag, 07.01.2018, 13:13 (vor 314 Tagen) @ IceUrmel

dem widerspricht doch auch niemand und selbstverständlich kann jedeR die ihm gefällige Interpretation seiner Erkrankungen suchen und finden. Das ist Privatsache und Privatansicht.

Okay :-) Privatansichten in einem Forum zu diskutieren finde ich sehr spannend.

Allerdings muss ich Dir bei „willkürlicher Sinnstiftung“ widersprechen: Sinnstiftung ist genau das Gegenteil, sie stiftet aus willkürlichen Ereignissen Sinn und macht damit Erleben einordbar. Etwas, was viele Menschen sehr schätzen und eben deshalb danach suchen.

Ja, du hast Recht. Willkürlich war kein passendes Wort. Mir fiel gerade kein besseres ein.

Zur Guten Nacht, nochmal grundsätzlich

IceUrmel, Sonntag, 07.01.2018, 13:25 (vor 314 Tagen) @ Nalini

dem widerspricht doch auch niemand und selbstverständlich kann jedeR die ihm gefällige Interpretation seiner Erkrankungen suchen und finden. Das ist Privatsache und Privatansicht.


Okay :-) Privatansichten in einem Forum zu diskutieren finde ich sehr spannend.

Ich auch ;-)

Zur Guten Nacht, nochmal grundsätzlich

Max, Sonntag, 07.01.2018, 13:30 (vor 314 Tagen) @ Boggy

Ach ja, bekommen alle irgendwie überlasteten Menschen MS ? ...
Falls nicht, wozu dann das Ganze ...?

Hallo Boggy,
selbstverständlich bekommen nicht alle überlasteten Menschen eine MS oder eine andere Erkrankung.
Aber hat man sich erst einnal eine MS "eingefangen", ist es mehr als müßig, sich ständig nach der Ursache zu fragen, da man sie, nach derzeitigem Erkenntnisstand, sowieso nicht mehr los wird.
Interessant ist nur Eines: Was können Betroffene(leitlinienfern)tun, um ein befriedigendes Leben leben zu können????
Auf diese simple Frage gibt es jedoch keine für alle gleichermaßen brauchbaren Antworten.
Also werden zuerst die Plattitüden, die immer stimmen, bemüht.
Gesunde Ernährung,kein Übergewicht, keine Suchtgifte, keine Überlastungen und vieles,vieles mehr....
Das ist nicht ganz unproblematisch, denn wie du selbst siehst, sind diese Plattitüden immer wieder der Ausgangapunkt für jede Menge Zwist, Streit und anderes was so niemand wirklich braucht.
....und zu deiner Frage, wozu das Ganze???: Es dient der(Foren)Unterhaltung in einem doppelten Sinne.

LG Max

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Zur Guten Nacht, nochmal grundsätzlich

Doro @, Sonntag, 07.01.2018, 14:09 (vor 314 Tagen) @ Max

....und zu deiner Frage, wozu das Ganze???: Es dient der(Foren)Unterhaltung in einem doppelten Sinne.

LG Max

:clap: :clap: :clap:

--
"Lerne zuhören, und du wirst auch von denjenigen Nutzen ziehen, die nur dummes Zeug reden." Platon

:-)

agno @, Sonntag, 07.01.2018, 14:15 (vor 314 Tagen) @ Doro

nunja, diese imaginäre Stütze, muss man jemand nicht aufzwingen, wenn diese nicht gebraucht wird.
Selbstheilung durch phantasievolles selbstkonstruieren eines Placebos?
lG agno

--
Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

nochmal grundsätzlich @Doro

Nalini @, Sonntag, 07.01.2018, 17:20 (vor 314 Tagen) @ Doro

....und zu deiner Frage, wozu das Ganze???: Es dient der(Foren)Unterhaltung in einem doppelten Sinne.

LG Max


:clap: :clap: :clap:

Boggy stellt eine ernst gemeinte Frage, und viele Foristen, unter anderem ich, antworten mit ernst gemeinten Beiträgen.
Und du und Max, ihr deklariert das eben mal als billige Forenunterhaltung.
Das finde ich ganz schön forsch.
Was ist denn "wertvolle" Forendiskussion?
Eure Beiträge? :-D

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Opposition?

motorschiffbesitzer @, Sonntag, 07.01.2018, 17:36 (vor 314 Tagen) @ Nalini

....und zu deiner Frage, wozu das Ganze???: Es dient der(Foren)Unterhaltung in einem doppelten Sinne.

LG Max


:clap: :clap: :clap:


Boggy stellt eine ernst gemeinte Frage, und viele Foristen, unter anderem ich, antworten mit ernst gemeinten Beiträgen.
Und du und Max, ihr deklariert das eben mal als billige Forenunterhaltung.
Das finde ich ganz schön forsch.
Was ist denn "wertvolle" Forendiskussion?

Ich kann mich in Max' Zeilen schon wiederfinden und sie stehen für mich im Einklang mit Boggys Eröffnung.

Wenn man unbedingt urteilen möchte, dann hier mein Urteil;-)

  • Max hätte erahnen können, dass sich andere an seinen Zeilen stoßen!
  • Du benutzt viele "erfundene" Adjektive!
  • Ich sage voraus: Unter dem Gesichtspunkt "Lessons learned" wird nichts Substantielles übrig bleiben!

--
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Opposition?

Nalini @, Montag, 08.01.2018, 09:20 (vor 313 Tagen) @ motorschiffbesitzer

Ich kann mich in Max' Zeilen schon wiederfinden und sie stehen für mich im Einklang mit Boggys Eröffnung.

Wenn man unbedingt urteilen möchte, dann hier mein Urteil;-)

  • Max hätte erahnen können, dass sich andere an seinen Zeilen stoßen!
  • Du benutzt viele "erfundene" Adjektive!
  • Ich sage voraus: Unter dem Gesichtspunkt "Lessons learned" wird nichts Substantielles übrig bleiben!

Danke für dein "Urteil".
Interessant für mich, eine dritte Meinung zu hören.

nochmal grundsätzlich @Doro

Max, Sonntag, 07.01.2018, 21:22 (vor 313 Tagen) @ Nalini

Liebe Nalini, ich habe den Thread zu Ende gelesen, und kann somit auf alle deine letzten beiden Beiträge antworten:
Boggy's Thread kann ich so verstehen, wie er es vermutlich gemeint hat.
Die letzte Wahrheit zu unserer Erkrankung, deren Ursache, und mögliche Bewältigungsstrategien, kennt tatsächlich niemand: Kein Arzt, kein Forscher, kein Experte, ein Laie schon garnicht, und wir Betrroffenen sind gespalten ohne Ende.
Folglich ist vieles nur vage, auf Vermutungen und Mutmaßungen basierend, ohne belastbare Wahrheiten.
Entsprechend darf Jede und Jeder seine Gedanken zu dem durchaus anspruchsvollen Themenkomplex äußern.
Das finde ich gut so, denn irgendetwas Brauchbares bleibt immer hängen.
So habe ich nahezu alles, was meine Erkrankung und meine Bewältigungsstrategien anbelangt,auf diese Art und Weise erlernt.
Als ehemaöiger Suchttherapeut habe ich eiun paar wenige Basics mitgebracht, das Meiste jedoch habe ich aus dem kollektiven Wissen abgeschöft.
Und ja, ich gaube tatsächlich an eine psychische Dimension, nicht in der Ursache,aber im Ungang mit der Erkrankung.
Meine persönliche Hypothes ist diese: Ständige Begleiter einer MS Erkrankung sind, Sorgen und Ängste bis hin zu manifesten Depressionen.
Diese Zustände setzen Adrenalin in unterschiedlichen Dosen frei, und Adrenalin triggert MS Symptomatiken.
Bei mir ist das jedenfalls so, daher ist für mich immer die oberste Prämisse: "Cool down"
Das gelingt mir ganz gut, indem ich jeden Tag eine Stunde Achtsamkeitstraining absolviere.
Der "Bodyscan"ist hierbei mein absoluter Favorit.
Und ja, die "Tretmühlen" und der Umgang mit ihnen, kommt imho. eine bedeutende Rolle zu.
Es ist unbenommen ein mehr als mühsames Geschäft,die MS im Zaum zu halten.

LG Max (MS Veteran unbebandelt)

nochmal grundsätzlich @Max

Nalini @, Sonntag, 07.01.2018, 16:44 (vor 314 Tagen) @ Max

und diese Plattitüden immer wieder der Ausgangapunkt für jede Menge Zwist, Streit und anderes was so niemand wirklich braucht.
....und zu deiner Frage, wozu das Ganze???: Es dient der(Foren)Unterhaltung in einem doppelten Sinne.

LG Max

Na na Max, willst du nun wieder zurücktreten von deinen vormals geposteten Erkenntnissen? Ich erinnere an Tretmühlen, an die Bedeutung der Psyche usw.
Sind das nun auch nur noch Plattitüden und "billige" Forenunterhaltung für dich, gerade mal eine Stufe über RTL? ;-) :-D

Stress & MS eine Sammlung!

agno @, Sonntag, 07.01.2018, 17:54 (vor 314 Tagen) @ Nalini

Liebe Nalini
So sehe ich diesen Ast des Threads nicht.

Frage a.: Kann Stress zur MS führen?

Frage b.: Fast jeder hat hin und wieder unangenehmen Stress. Wenn dann bei Stress eine MS-Diagnose auftaucht, ist es dann wissenschaftlich korrekt diesen Stress mit der Diagnose zu verknüpfen?

Frage c.: Wenn man dann die MS-Diagnose hat und die Frage b. als Aussage interpretiert, ist es dann wissenschaftlich korrekt zu behaupten, dass Stressvermeidung eine bestehende MS heilen könnte?

Frage d.: Wenn Stress unangenehm ist. Wenn er halt manchmal einfach über uns kommt. Welche Lebensoption ermöglicht dann das Wissen, dass wenn der Stress kommt, dass das dann schlecht für die MS ist?

agno meint: Unangenehmer Stress ist unangenehm. Jeder vermeidet diesen so gut es eben möglich ist. Wenn das nicht möglich ist, dann lebt halt jeder so gut es geht mit den Folgen.

gruß agno

--
Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

nochmal grundsätzlich @Max

Max, Sonntag, 07.01.2018, 23:26 (vor 313 Tagen) @ Nalini

Ich nuß leiderdaruf bestehen, dass das Wort "billig" mit mir nichts zu tun hat.
Eine Diskussion ist für mich zunächst wertneutral im eigentlikchen Sinne.
Indem du mir das Un(Wort) billig unterstellst, und nicht alle Alles gelesen haben, verzerrt das meine Aussage deutlich, und macht auch jemanden anderes aus mir, mit dem ich nichts zu tun habe.
Ein wunderbares Belegexemplar für Forenstress aus der Tiefe des Raum(e)s, denn plötzlich müßte ich geraderücken, was ich so nicht verrückt habe.
Ist mir gerade alles beim Einschlafen aufgefallen.
Ich weiß, es gibt auch noch die anderen "Lullabies", aber die sind mir zu einschläfernd.
In diesem Sinne,hochachtungsvoll dir gegenüber......Max(immer auf der Hut,trotz 35 jähriger MS Erkrankung)

nochmal grundsätzlich @Max

Nalini @, Montag, 08.01.2018, 08:16 (vor 313 Tagen) @ Max

Ich nuß leiderdaruf bestehen, dass das Wort "billig" mit mir nichts zu tun hat.
Eine Diskussion ist für mich zunächst wertneutral im eigentlikchen Sinne.
Indem du mir das Un(Wort) billig unterstellst, und nicht alle Alles gelesen haben, verzerrt das meine Aussage deutlich, und macht auch jemanden anderes aus mir, mit dem ich nichts zu tun habe.
Ein wunderbares Belegexemplar für Forenstress aus der Tiefe des Raum(e)s, denn plötzlich müßte ich geraderücken, was ich so nicht verrückt habe.
Ist mir gerade alles beim Einschlafen aufgefallen.
Ich weiß, es gibt auch noch die anderen "Lullabies", aber die sind mir zu einschläfernd.
In diesem Sinne,hochachtungsvoll dir gegenüber......Max(immer auf der Hut,trotz 35 jähriger MS Erkrankung)

Hallo Max, okay, dann halte ich mich nicht am Wörtchen "billig" fest, sondern bleibe bei den Plattitüden, definitiv dein Wort.

Stell dir vor, du schreibst in einem thread hier im Forum von deinen ureigenen Erfahrungen, dein persönliches 'narrativ', wie es Karo nennen würde. Das ist auch mit etwas Herzblut verbunden.
Und dann kommen zwei user*innen daher (nämlich du, sowie userin D., die kräftig applaudiert), und bewerten das alles mal eben als Plattitüden und Forenunterhaltung.

Na toll, da kommt bei mir Freude auf.
Für sowas schreibe ich hier keine Beiträge !
Kannst du meinen Unmut über solch despektierliche Kommentare gar nicht verstehen?

P.S. Die "Lebensstil- und Stress"-Hypothese ist mir wichtig. Für dich mögen das Plattitüden sein, aber mir ist das ein Anliegen.

Danke!

Boggy, Sonntag, 07.01.2018, 14:31 (vor 314 Tagen) @ Boggy

Schon mal Danke an alle für Eure Stellungnahmen!
flowers
Mehr Einzelbeiträge diskutieren kann ich heute nicht.

Alles Gute!
Gruß
Boggy
:baum: :wink: :baum:

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