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Schöne neue Welt: Sensor-Rollator (Technik)

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Montag, 01.05.2017, 10:55 (vor 509 Tagen)

:rollator:
"Bremen (dpa) -Informatiker, Mediziner und Physiotherapeuten wollen in einem Forschungsprojekt die Sturzgefahr für Rollator-Nutzer verringern.

In dem auf drei Jahre angelegten "ModESt"-Projekt soll ein Rollator entwickelt werden, der über Distanzsensoren mit softwarebasierten Algorithmen Haltungs- und Gangfehler erkennt und dem Nutzer anschließend auch vermittelt. "
Soweit die Information aus der Süddeutschen Zeitung.

Mehr Details bei idw-online.de
Noch mehr beim Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz

Da entstehen Fragen:

  • Ist das womöglich der Anfang einer Entwicklung zum selbstfahrenden Rollator?
  • Stehen dann am Samstag die Rollatoren beim Bäcker und am Zeitungskiosk an? rofl

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Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

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Schöne neue Welt: Sensor-Rollator

motorschiffbesitzer @, Montag, 01.05.2017, 11:13 (vor 509 Tagen) @ naseweis

Da entstehen Fragen:

  • Ist das womöglich der Anfang einer Entwicklung zum selbstfahrenden Rollator?
  • Stehen dann am Samstag die Rollatoren beim Bäcker und am Zeitungskiosk an? rofl

Glaube ich nicht. Mann kann im Nachhinein allerdings über Auslesen des Speichers eruieren, warum man gestürtzt ist und der Krankenwagen einen einsammeln musste.:-|;-)

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Schöne neue Welt: Sensor-Rollator

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Montag, 01.05.2017, 11:20 (vor 509 Tagen) @ motorschiffbesitzer

  • Ist das womöglich der Anfang einer Entwicklung zum selbstfahrenden Rollator?
  • Stehen dann am Samstag die Rollatoren beim Bäcker und am Zeitungskiosk an? rofl


Glaube ich nicht. Mann kann im Nachhinein allerdings über Auslesen des Speichers eruieren, warum man gestürtzt ist und der Krankenwagen einen einsammeln musste.:-|;-)

Ich hab das so gelesen,
dass die Sensoren Feedback geben, so nach dem Motto:

Brust raus!
Bauch rein!
Beine strecken!

(Mann, bemüh dich doch ein bisschen mehr! )
oder gegebenenfalls auch: "faule Sau" :-D , du kannst das viel besser !

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Disclaimer:
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Schöne neue Welt: Sensor-Rollator

ulma, Montag, 01.05.2017, 13:40 (vor 509 Tagen) @ naseweis

Vielleicht wählt er automatisch den Notruf, wenn die Sensoren melden: Benutzer kriecht, oder liegt sinn-, und hilflos herum und kommt nicht mehr auf die Beine.

Nein mal ernsthaft, dafür wird Geld rausgeworfen, wer testet so was? Wohl Gesunde. Sollen sie mir 5 Min. geben und die Sache ist kostengünstig erledigt.

Schöne neue Welt: Sensor-Rollator

Marc @, Montag, 01.05.2017, 14:23 (vor 509 Tagen) @ naseweis

Ich hab das so gelesen,
dass die Sensoren Feedback geben, so nach dem Motto:

Brust raus!
Bauch rein!
Beine strecken!

(Mann, bemüh dich doch ein bisschen mehr! )
oder gegebenenfalls auch: "faule Sau" :-D , du kannst das viel besser !

Mal schauen, wie lange diese Gestelle durchhalten bevor sie vom Besitzer in den nächsten Müllcontainer geworfen werden. Meine wöchentliche Toleranzgrenze ist idR. schon nach ein paar Minuten an Kommentaren von meiner Therapeutin erreicht...

Der "Feedback Mechanismus" wird jedenfalls entscheidend sein. Womöglich gibt's dann mehrere Einstellungsoptionen wie z.B. "Theater / Museum" : Diskrete Flüsterstimme: "Psst. Herr.. , ich glaube sie sollten ihre linke Hüfte etwas nach ..."

Die Techniken, die ich zu "selbstfahrenden Rollatoren" wahrgenommen habe sind Algorithmen die basierend auf Untergrund und Gangbild den jeweils optimalen Ort für den nächsten Schritt berechnen und diesen dann den Nutzern in Echtzeit darstellen - entweder per "Augmented Reality" Brille oder mittels eines im Gestell eingebauten Laserlichtes, das den genauen Ort auf den Boden projeziert. So muss der Nutzer "nur noch" seine Füsse bewegen...

Schöne neue Welt: Transformer-Rollator :-)

agno @, Montag, 01.05.2017, 16:40 (vor 509 Tagen) @ Marc

Weil alle Hilfsmittel des Teufels sind, damit meine ich dass auch jede technische Optimierung ihren schmerzhaften Sonderverschleiß bewirkt. Deshalb wäre ich für einen "Transformer".
Mal Rollator, nach 10 Minuten automatischer Selbstumbau zum Elektrorollstuhl.
Wenn es mal weiter geht dann sollte, müsste auch ein Umbau zum Turbo-Emobil möglich sein um mit Tempo 70 auch mal für weitere Strecken geeignet sein.
Im optimalen Fall wird er dann zum Exoskelett, damit zur erweiterten Krankengymnastik das Gehen immer wieder neu trainiert werden kann.

Huhu ihr Hilfsmitteldenker!!!
Der MSler braucht keinen Souffleur, der ihm einflüstert was er zu tun hat!
Er braucht Teile die tun was der MSler von ihnen will.

Hilfs(mittel)-Paradoxon

agno @, Dienstag, 02.05.2017, 09:12 (vor 508 Tagen) @ naseweis

Obwohl Rollatoren als Hilfsmittel die Sturzgefahr verringern sollen, kann bei ihrer Benutzung das Sturzrisiko steigen.
Der Gehstock kann das Handgelenk überlasten.
Der Rollstuhl kann die Sitzstabilität verringern.
Die perfekte Haushaltshilfe mit leicht übergriffigen Tendenzen könnte unselbstständig machen.
Wer alle Hilfsmittel, trotz starker Einschränkungen vermeidet, der beschleunigt imho den Verlauf und die indirekten Begleitbeschwernisse.
*seufz* alles nicht so einfach.
agno

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Risiken und Nebenwirkungen von Hilfs(mittel)n

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Dienstag, 02.05.2017, 11:56 (vor 508 Tagen) @ agno

Obwohl Rollatoren als Hilfsmittel die Sturzgefahr verringern sollen, kann bei ihrer Benutzung das Sturzrisiko steigen.
Der Gehstock kann das Handgelenk überlasten.
Der Rollstuhl kann die Sitzstabilität verringern.
Die perfekte Haushaltshilfe mit leicht übergriffigen Tendenzen könnte unselbstständig machen.
Wer alle Hilfsmittel, trotz starker Einschränkungen vermeidet, der beschleunigt imho den Verlauf und die indirekten Begleitbeschwernisse.
*seufz* alles nicht so einfach.
agno


Ja agno,
du hast das passend formuliert und zusammengefasst.

Was ist zu tun?
Ich vermute mal, dass trotz der benannten Risiken doch lieber jede(r) evtl. notwendige Mobilitäts-Hilfsmittel verwendet, weil sie halt doch im Leben helfen können.

Alternative wär daheim im Bett nur noch rumzuliegen, mit dem Risiko (irgendwann) im Bett zu sterben,- verhungert, - Pneumonie wg. Bewegungsmangel etc. etc.

neee, echt ned!

da wir dann doch so manche(r) lieber mit Hilfsmittel zur Ammerseekreuzfahrt kommen (ca. in den letzten zwei Juliwochen) bevor er sich das event entgehen lässt.

# Ammerseekreuzfahrt:
solln wir lieber unter der Woche, wo Züge billiger sind oder am Wochenende planen?

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