erdrückt vom Gedankenbild MS (Straßencafé)

agno @, Sonntag, 18. September 2016, 12:34 (vor 432 Tagen)

Ich kann mit Stefans Idee nichts anfangen.

Mir fällt dazu meine Suche nach einem Kindernamen ein.
Man kramt nach Namen, die mit schönen Intuitionen verbunden sind.
Aber ich bin mir sicher, man hätte auch ein Hahehihohu geliebt.

Die MS, ist Sie wirklich ein Lawienenmonster?
Oder ein Fachterminus um die Krankengymnastik abzurechnen?

Aber es stimmt, im Alltag benutze ich den Begriff für mich nicht mehr.
Warum?
1. Weil ich keine Lust habe irgendetwas vorzuschieben, wenn ich nicht kann.
2. Weil ich mich nicht dafür entschuldigen will, dass ich etwas nicht kann.
3. Weil, im Bezug auf mich, nur die Details interessant sind. (Müde, Spastik, Verspannung...)

gruß agno

erdrückt vom Gedankenbild MS

Idefix @, Körbchen, wenn ich nicht gerade rumflitze, Sonntag, 18. September 2016, 20:49 (vor 432 Tagen) @ agno

Agno, ich stimme Dir total zu.

Stimmt MS ist ekelhaft, aber ich finde es liegt immer an einem selbst was man daraus macht. Mein Couchnachbar ist genauso platt wie ich. Er ist gesund und ein Energiebündel, aber auch er hat unter dem Temperatursturz zu leiden.
Es ist alles Schlechte nur von MS. Nö, andere haben auch schlechte Tage. Mein Kumpel ist letzten So verstorben. Er wird vieles was ich trotz MS noch erleben kann nicht erleben... er mußte sich viel zu früh von seinenTöchtern und seiner Frau verabschieden.
Wenn ich das ins Verhältnis zu meiner MS setze, so bin ich froh und dankbar. Ich bekomme Corti bei meinem früheren Onko-Doc, die Schicksale denen man dort begegnet lassen einen sehr demütig werden.

Immer nur die Nabelschau, wie schlimm MS ist, ist für mich sehr eindimensional. Es gibt schlimme MSverläufe, aber es gibt auch so viele andere schlimme Erkrankungen... Ehrlich ich finde es sehr egoistisch, wenn man nur sich und seine Erkrankung sieht. Jeder muß für sich in gwisser Weise seinen Frieden mit seiner Erkrankung machen... Das ist Arbeit, aber sie lohnt sich...

Liebe Grüße

Idefix

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erdrückt vom Gedankenbild MS - Mal eine Frage dazu - Wieso?

motorschiffbesitzer @, Montag, 19. September 2016, 06:45 (vor 431 Tagen) @ agno

3. Weil, im Bezug auf mich, nur die Details interessant sind. thumb up

Ich habe mal eine Frage. Geprägt von meiner Arbeitswelt, Anträgen und die "Welt".

Warum beziehen doch einige ein erdrückendes Gedankenbild - wie die MS sein kann - auf sich, obwohl sie längst nicht in dem entsprechenden Zustand sind (so meine Vermutung).

In der Arbeitswelt wären das --> wilde Spekulationen wenn nicht gar lügen.
Argumentiert man bei Anträgen mit "was sein könnte" wird der Antrag wahrscheinlich nicht durch kommen.

Freilich gibt es (meine Meinung) eine Gratwanderung zwischen Naivität und gesundem Menschenverstand. Wobei die Betonung auf "gesundem" liegt.

--
»Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.« Albert Einstein

Gedankenbild MS - Laienanalyse

agno @, Montag, 19. September 2016, 08:23 (vor 431 Tagen) @ motorschiffbesitzer

;-) Vom praktischen Gesichtspunkt gebe ich Dir 100% recht! :-)

Aber Mensch ist Mensch und funktioniert manchmal etwas unlogisch.

Vor knapp 20 Jahren las ich in einem Buch über Kinderpsychologie dass eine stabile Persönlichkeit auf drei Beinen steht:
Vergangenheit -> Gegenwart -> Zukunft (Zuversicht)
Damit wurde erklärt warum ein Kind für seine psychische Gesundheit stabile Bezugspersonen braucht.
Weil im kindlichen Leben alles im Wandel ist.
Leider finde ich die entsprechenden Stellen nirgendwo im Netz.

Vergangenheit -> Gegenwart -> Zukunft (Zuversicht)
imho ist die "Zukunft" ein Nebelwesen.
Ich glaube dass man diesem "Nebelwesen" das dämonische nehmen solle.
Durch anfreuden?

bevor ich zu lange Texte schreibe... :coffee:
gruß agno

Gedankenbild MS - Laienanalyse

W.W. @, Montag, 19. September 2016, 10:01 (vor 431 Tagen) @ agno

Interessant, dass Sie das gerade schreiben. Im Grunde genommen meine ich das auch, dass ein Kind stabile Bezugspersonen braucht (ob man das Zukünftige mit dem Dämonischen gleichsetzen kann, ist allerdings eine ganz andere Frage!:confused: ). Oder bilden wir uns das mit den stabilen Bezugspersonen (das müssen doch die Eltern sein?) nur ein?

Ich habe seit langer Zeit kein dickes Buch mehr gelesen. Ich glaube, das letzte war die 'Unendliche Geschichte'!? Aber seit 1 Woche lese ich die Autobiographie von E.O. Wilson, den berühmten Ameisenforscher: 'Des Lebens ganze Fülle'.

Als er 7 Jahre alt war, trennten sich seine Eltern. Sein Vater war Alkoholiker und Kettenraucher und erschoss sich später. Das Kind wurde zwischen Vater, Mitter, Onkels und Tanten herumgeschubst und war sogar kurzfristig im Internat einer Militärakademie.

Es floh aus den kaputte Welt der Erwachsenen in die 'heile' Welt der Sümpfe um den Mississippi herum, und beobachtete Insekten und angelte. Beim Fischen gerieten ihm die stacheligen Rückengräten einer Brasse, und es erblindete. Als er 10 war, nahm sein Gehör für die höheren Töne ab.

Er wurde als Kind herumgeschubst, hatte also keineswegs stabile Verhältnisse, verlor die Sehkraft auf einem Auge und konnte nur noch tiefe Töne hören. Trotzdem wurde er der berühmteste Ameisenforscher der Welt.

Im Gegensatz zu Ihnen würde ich behaupten: Der Mensch zeichnet sich gerade dadurch aus, dass er immer eine Nische findet. Wenn alles gut geht, wird er träge und uninteressant.


Und bei der MS? Ich weiß es nicht, wie Krankheit und Persönlichkeit sich gegenseitig durchdringen.:confused: Jedenfalls scheint es mir ganz anders zu sein, als Stefan es sieht: Die MS ist nichts Fremdes und kein Stolperstein in unserem Leben!

W.W.

WW - wohl Warnung, Unverschämtheiten und der wahre Weg

stefan ⌂ @, Berlin, Montag, 19. September 2016, 11:39 (vor 431 Tagen) @ W.W.

Und bei der MS? Ich weiß es nicht, wie Krankheit und Persönlichkeit sich gegenseitig durchdringen.:confused: Jedenfalls scheint es mir ganz anders zu sein, als Stefan es sieht: Die MS ist nichts Fremdes und kein Stolperstein in unserem Leben!

W.W.

Musste das sein? Immer wieder legst Du mir und anderen Thesen in den Mund, die offensichtlich eher Dir, Deinem inneren Bild von der Person als der Person selbst entsprechen. Renate, Jutta, "die DMSG"... können auch ein Lied davon singen :-( Ich finde das unverschämt. Zumal Du ja nicht mit "uns"/mir sondern nur über mich schreibst.

Wo habe ich denn geschrieben, die MS sei etwas Fremdes oder ein Stolperstein?

"Der wahre Weg..." schreibt K.

Was ist denn die MS?

Ich weiß es nicht, ich befürchte allerdings, die Diagnose MS ist vielfach eine Art böser Zauber und eine Art Fluch, und es könnte sehr hilfreich sein, ihr zu entfliehen bzw. sie möglichst zu ignorieren.

Aber ich verlege und verkaufe auch keine Bücher zur weiteren Dämonisierung und Besprechung der "MS", ich verbringe nicht mein ganzes (Berufs)leben damit (hmmm???! *nachdenklich guck), den Mythos MS anzubeten und damit zu fördern, möchte allenfalls auch Deine Art der Spekulation über die MS als beeinflussbar durch Lebenswandel, Stress... als Dämonisierung und tief schwarze Psychosomatik - schwer lebensfreudeschädlich- in Frage stellen.

Du bist mir wohl eine Warnung.

Der Mensch zeichnet sich gerade dadurch aus, dass er immer eine Nische findet. Wenn alles gut geht, wird er träge und uninteressant.

Der wahre Weg - ein Stolpern.

Gedankenbild MS - Laienanalyse

agno @, Montag, 19. September 2016, 15:18 (vor 431 Tagen) @ W.W.

Interessant, dass Sie das gerade schreiben. Im Grunde genommen meine ich das auch, dass ein Kind stabile Bezugspersonen braucht (ob man das Zukünftige mit dem Dämonischen gleichsetzen kann, ist allerdings eine ganz andere Frage!:confused: ). Oder bilden wir uns das mit den stabilen Bezugspersonen (das müssen doch die Eltern sein?) nur ein?

Wer würde ohne mit der Wimper zu zucken, sein Leben für die Kinder geben?
Ich glaube dass nichts über die Eltern geht!
Das ist natürlich auch die Crux an der Sache:
1. Niemand ist eine Insel (Ansehen und Status der Eltern sind extrem wichtig)
2. Manche Eltern sind zimmlich durchgeknallt.
Insgesammt ist das nur ein minimaler Nebenkriegsschauplatz zum Thema.

... seit 1 Woche lese ich die Autobiographie von E.O. Wilson, den berühmten Ameisenforscher: 'Des Lebens ganze Fülle'...
Er wurde als Kind herumgeschubst, hatte also keineswegs stabile Verhältnisse, verlor die Sehkraft auf einem Auge und konnte nur noch tiefe Töne hören. Trotzdem wurde er der berühmteste Ameisenforscher der Welt.
Im Gegensatz zu Ihnen würde ich behaupten: Der Mensch zeichnet sich gerade dadurch aus, dass er immer eine Nische findet. Wenn alles gut geht, wird er träge und uninteressant.

Das muss sich nicht wiedersprechen
Wäre es nicht wunderbar, träge langweilig und sorgenlos zu sein.
Klingt irgendwie nach einer romantischen Vorstellung vom Tod. (eilt nicht)

Und bei der MS? Ich weiß es nicht, wie Krankheit und Persönlichkeit sich gegenseitig durchdringen.:confused: Jedenfalls scheint es mir ganz anders zu sein, als Stefan es sieht: Die MS ist nichts Fremdes und kein Stolperstein in unserem Leben! > W.W.

Das Besondere an der MS ist, dass man zu lange lebt um Held zu sein.

hmm, irgendwie ging es doch um die (ent-)Dämonisierung des 3. Standbeines der Persönlichkeit -> Zukunft.
Ob es mir gelingt ein solch komplexes Thema in wenigen Zeilen anzureißen?
Ein Kind glaubt daran ewig zu leben.
Je älter man wird, desto mehr fordert das Leben eigene Gedanken an die Beschränktheit des Lebens.
Theoretisch ist es für einen jungen Menschen ein Trauma, in Sekunden vom naiven Glück ins reale Leben gestoßen zu werden.
Stefan macht die Augen zu, hält die Ohren zu und singt lalalalalalala.
Das ist verständlich und menschlich.
Anscheinend träumt er davon mit uns einen Augenzu&Ohrenzu&lalalalalala-Trupp mit ihm als Führer zu sein.
Traumata kann man bearbeiten, bzw das ganz normale Leben bearbeitet viele verschiedene Traumata.
Meistens kommen dabei recht gerade alte Menschen heraus.

gruß agno

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Gedankenbild MS - Laienanalyse

motorschiffbesitzer @, Montag, 19. September 2016, 14:44 (vor 431 Tagen) @ agno

;-) Vom praktischen Gesichtspunkt gebe ich Dir 100% recht! :-)

Aber Mensch ist Mensch und funktioniert manchmal etwas unlogisch.

Ich stellte ja die Frage, weil ich es völlig wertfrei wirklich nicht verstehe!
Mich interessiert der Mensch mit seiner Einzelmeinung und kein "lautes Gepolter".

Mir fehlt auch die Fantasie, Informationen aus diesem Threadzweig irgendwie mit meiner Frage in Verbindung zu bringen.

Was ich allerdings mit einem halben Tag Abstand zu meinem vorherigen Posting vermute (ohne diesen Threadzweig hier verstanden zu haben),
wenn man ein eher negatives Gedankenbild zur MS hat, wird man die Gedanken nicht frei locker mal eben kundtun.
(Bitte jetzt keine einzelnen Sonderfälle anführen;-) )

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»Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.« Albert Einstein

Gedankenbild MS - Laienanalyse

agno @, Dienstag, 20. September 2016, 08:30 (vor 430 Tagen) @ motorschiffbesitzer

...wenn man ein eher negatives Gedankenbild zur MS hat, wird man die Gedanken nicht frei locker mal eben kundtun.

Das ist imho genau der Punkt!
Sogar noch wichtiger als ein eventuelles Trauma zu Beginn der MS!
Wenn man als gesunder Mensch abwertend über krankes Leben urteilte und dann selbst hinein gerät...
(ups bin ich schon weiter als Du angedeutet hattest?)

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Warum beziehen doch einige ein erdrückendes Gedankenbild - wie die MS sein kann - auf sich, obwohl sie längst nicht in dem entsprechenden Zustand sind (so meine Vermutung).

In der Arbeitswelt wären das --> wilde Spekulationen wenn nicht gar lügen.
Argumentiert man bei Anträgen mit "was sein könnte" wird der Antrag wahrscheinlich nicht durch kommen.

Freilich gibt es (meine Meinung) eine Gratwanderung zwischen Naivität und gesundem Menschenverstand. Wobei die Betonung auf "gesundem" liegt.

Hi MSB
Deine Fragen sind so wunderbar-klare Antworten, dass ich Hemmungen habe diese mit meinen Antworten zu verwässern.
:-) gruß agno

erdrückt vom Gedankenbild MS - Ein Antwortversuch

Edithelfriede @, Nordhessen, Montag, 19. September 2016, 10:53 (vor 431 Tagen) @ motorschiffbesitzer

Lieber msb

Sehr gewiß wird die Wissenschaft erkennen das die natürlichen Lebensmittel (nicht nur uns MSlern) helfen können. Ob sie es dann noch sagen können weiß ich allerdings nicht denn die (All-)Macht des Geldes ist der Untergang der Menschheit!
Erkenntnisse gewinnen ohne Verluste zu erleiden sollte all unser Streben sein!
Meine Erkenntisse/Gedanken zittern quasi und ich weiß gar nicht was wirklich los ist?
Mein Magen knurrt aber essen will oder kann ich nicht.
Manche MSler sind unter Schmerzen gestorben oder waren in höchster Atemnot aber so viel Leid wäre nicht geschehen wenn wir unser Gedankenbild und die MS früher erkannt und uns demgemäß verhalten hätten.
Mediziner/innen wie u.a. Dr J. Evers, Prof. O.Adam oder Prof R.Bakshi war oder ist die MS bekannter und auch ich habe schon Ärzte besucht die mir echt helfen konnten.

Allerdings war es selten aber bei meinem verkehrsunfallbedingten Schädelbruch 1988 in Paris war medizinische Hilfe sehr notwendig.

Gedanklich erdrücken also deprimieren kann die Erwartung von eigenem Siechtum schon wie vor Einsamkeit im Ater.

Die Minderung meiner körperlichen Fähigkeiten beklage ich sehr vor allem weil es nicht hätte geschehen müssen das ich sekundär chronisch progredient durch Behandlungsfehler bekommen habe und berentet worden bin.

lg e

--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!

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erdrückt vom Gedankenbild MS - Ein Antwortversuch

motorschiffbesitzer @, Montag, 19. September 2016, 15:01 (vor 431 Tagen) @ Edithelfriede

Hallo Edithelfriede,

danke für deine Antwort.

Da gibt es für mein Verständnis viele Aspekte.

1) Erstmal, "was könnte sein".
2) Auch wenn die Symtome vermutlich nicht "ms-like" sind, bei der Verkehrunfallnummer kann ich verstehen, dass man Eindrücke für die MS mitnimmt.

Genauso bei Schüben mit sehr unschönen Symptomen, die sich (vollständig) zurückbilden.

3) Einsamkeit im Alter: Da bin ich mir nicht mehr sicher, was da eine vernünftige Marschroute im Vorfeld ist, um so ein Risiko zu minimieren.
"Links und rechts von mir" beobachte ich Entwicklungen (im negativen Sinne), die ich vor 10 Jahren nicht für möglich gehalten hätte.

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»Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.« Albert Einstein

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erdrückt vom Gedankenbild MS

Philipp @, Montag, 19. September 2016, 10:28 (vor 431 Tagen) @ agno

Ich kenne seine Idee nicht, da ich seine Posts nicht lese.

Scheint sich zu lohnen, das Nichtlesen.

Philipp

erdrückt vom Gedankenbild MS

Idefix @, Körbchen, wenn ich nicht gerade rumflitze, Dienstag, 20. September 2016, 07:48 (vor 430 Tagen) @ agno

Mir ist das ganze immer zumsehr zentriert. Nur fixiert auf MS.
Es fehlt mir der Blick über den Tellerand. Es gibt so viele schlimme, chronische Erkrankungen. Nur der MS das Gesicht eines Ungeheuers zu geben finde ich falsch und eine ziemlich eingeschränkte Wahrnehmung.

Mein Kumpel, der letzten So verstorben ist hatte Morbus Crohn und zum Schluß Krebs. Da sein Zustand sehr wechselhaft war haben wir viel über WhatsApp kommuniziert. Wenn ich auf der Gartenschau war hab ich ihm schöne Bilder geschickt oder wenn ich mich über einen blöden Spruch gelacht hatte hab ich ihm den geschickt. Er wollte auch obwohl er seit Mai wußte, daß man ihm nicht mehr helfen kann, kwie ein normaler Mensch behandelt werden. Wenn das Handy aus war wußte ich es geht ihm nicht gut.
Er hätte allen Grund gehabt, seine Krankheiten zu dämonisieren, er hatte es aber nicht, sowas bewundere ich.
Vielleicht gehe ich einfach zu pragmatisch mit meinen Erkrankungen um. Mit dem Jammern auf hohem philosophischen Niveau, kann ich nichts anfangen, weil ich in meinem täglichen Leben nach Lösungen suche.

Klar habe ich schlechte Tage, wie Gesunde auch. Ab morgen bin wieder bei meinem Onkodoc zu Corti... da sehe ich wieder Schicksale, die einen Demut lehren...
Da sind Menschen, die allen Grund zum Jammern haben... die Wenigsten tun es sondern freuen sich, wenn sie etwas machen ... sie genießen die Zeit, die ihnen bleibt. Warum sollen wir uns nicht an Dingen freuen, die wir schaffen...

Habt einen schönen Tag, die Sonne blinzelt schon ...

Idefix

Flitz noch mal ins Körbchen, viele Termine stehen heute an ;)))

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