Stammzell-Therapie bei hochaktiver MS (Allgemeines)

kirstenna @, Sonntag, 14.03.2021, 17:14 (vor 37 Tagen) @ agno

Lieber Agno,
die Logik ist imho nicht ganz so gerade wie hier dargestellt. Der Moskauer Arzt Federenko äußert sich in Interviews vorsichtiger und stellt klar, "am besten, mit noch wenig Einschränkungen bei ganz jungen Patienten, die das noch nicht lange haben".

Wenn man den zahllosen Patienten so folgt (viele aus Australien), so sind die hinter her durchaus nicht so aufgeräumt, wie man es erwartet. Jahre danach scheint sich jede kleine Verbesserung in Wohlgefallen aufzulösen.

Es wäre sinnvoll, wenn sich Ärzte und Patienten hier bei uns melden, die wirklich richtig brauchbare Resultate vorweisen können.

Ich erinnere mich da an die "Venengeschichte". Wenn erst mal Tausende Euros aus eigener Tasche geflossen sind, zusammen geborgt und gespart, wer sagt dann schon gern, das war umsonst.

Ganz abgesehen vom Prozedere, das man dank youtube 1:1 nachverfolgen kann, am Krankenbett.

Eine üble Geschichte, wobei man sich in Moskau allerdings richtig dolle Mühe gibt.

Also, es ist machbar, mit Risiko, und eine miniminiminimale Chance für wenige.

Das sieht mir so aus.

Das Geld können die dort auch gut gebrauchen.

Übrigens meine ich F. im Gedächtnis zu haben, das er mal sagte, PPMS sowieso nicht.

Mich macht allein stutzig, dass in einigen Ländern: Schweiz, Schweden, GB und Italien die AHSZT in den Leistungs-Katalog der Krankenkassen aufgenommen ist.

Das wirft bei mir Fragen auf.

Was wissen die?

Hat wer Kontakt?

Gibt es Aussagen?


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