Das zentrale Dogma der Molekularbiologie (Allgemeines)

W.W. @, Donnerstag, 11.02.2021, 09:58 (vor 24 Tagen)

Es lautete, dass der Weg in der Zelle zwangsläufig so laufe: DNA - RNA - Protein. Dann wurde bei Retroviren die reverse Transkriptase entdeckt, die es ermöglichte RNA in DNA umzuwandeln. Auf diese Weise gelang des den Retroviren wohl, genau das zu tun, was eigentlich verboten war. Die RNA der Viren konnte in DNA umgewandelt werden und ins Genom der Wirtszelle eingebaut werden.

Obwohl ich das für eine sehr schwierige Prozedur halte, fürchte ich doch, dass Viren sehr erfindungsreich sind. Kann mir jemand erklären, warum mRNA-Impfstoffe niemals ins Genom eingebaut werden können?

Zweitens würde ich gern wissen, ob Vektorimpfstoffe, die ein harmloses Virus als Vektor (Taxi) benutzen, sich in der Zelle so verändern, dass sie gar nicht mehr harmlos sind?

Und Drittens: Könnte es nicht sein, dass sich aus Corona-Viren, die häufig mutieren, Corona-Viren entwickeln, gegen die die Impfstoffe nicht mehr wirken?

Das sind Fragen, die mich beschäftigen, obwohl ich keine Ahnung von Molekularbiologie habe. Ich vermute allerdings, dass es der Fortschritt oft an sich hat, dass er überschätzt wird und man seine möglichen Folgen gern kleinredet.

W.W.


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