Könnte es sein, dass der Mensch der Natur schadet, indem er in sie eingreift? (Straßencafé)

W.W. @, Sonntag, 07.02.2021, 10:37 (vor 28 Tagen) @ W.W.

Sollte er sie also lassen, wie sie ist?! Auch das geht natürlich nicht. Ich bin gerade beim Schneeschippen! Und man muss natürlich auch Deiche bauen, Äcker roden und Bäume fällen. Und Mücken totschlagen.

Und wenn man ein Mittel gegen die MS finden würde, warum sollte man es nicht anwenden? Obwohl ich mir gar nicht so sicher wäre, was die Menschen mit einer Impfung gegen die MS erreicht hätten. Es wäre bestimmt gut, aber absolut sicher wäre ich mir nicht. Natürlich war es auch gut, dass Fleming das Penicillin gefunden hat.

Aber ein Rest von Sorge bleibt doch immer, wenn der Mensch in die Natur eingreift und z.B. Dynamit oder Kunstdünger erfindet oder Pestizide und Atomkraftwerke. Als bliebe immer die Befürchtung, das, was man zurückdränge, könnte an unerwarteter Stelle in neuer Gestalt wieder ausbrechen. Möglicherweise eine animistische Befürchtung?!

Wenn aber jemand so denkt, dann würden die Menschen längst ausgestorben sein oder noch auf den Bäumen leben. Das Paradies ist kein wirklicher Ort!

W.W.


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