milde Verlaufsform! (Allgemeines)

W.W. @, Freitag, 05.02.2021, 16:17 (vor 26 Tagen) @ naseweis

Darf man das zu jemand sagen oder ist das unverantwortlich?

W.W.


Ich halte das für menschenfreundlich.

Macht das die Diagnose nicht leichter ?
Verhindert das nicht etwa Stress (der bei MS, wie wir wissen, kontraindiziert ist) ?
Macht es nicht das Leben leichter, wenn im Kopfkarussell KEIN Rollstuhl mitfährt ?

PS: Sollte sich 10 Jahre später herausstellen, dass der Diagnosenersteller mit seiner Einschätzung leider doch daneben lag, waren es zumindest 10 unbeschwerte(re) Jahre


Ich meine das auch. Auch wenn man sich irren kann, aber mir scheint es sinnvoll zu sein, sich Mühe zu geben, ob man nicht mit einer 30, 50 oder 90%igen Wahrscheinlichkeit von einem günstigen Verlauf ausgehen kann, z.B. wenn die Krankheit vermutlich schon 5 Jahre existiert hat und bisher friedlich verlaufen war, oder wen im NMR nur wenige weiße Flecken zu sehen sind, oder sich der Schub in einer sehr belastenden Lebenssituation entwickelt hatte.

Nichts davon ist hundertprozentig, aber sollte man wirklich darauf verzichten, die Abschätzung nach bestem Wissen und Gewissen vorzunehmen? Vor allem, wenn die Hit hard and early-Regel ebenfalls nicht sehr zuverlässig zu sein scheint.

W.W.


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