Die Chancen einer mRNA-Impfung gegen MS neu überdacht (Allgemeines)

W.W. @, Mittwoch, 27.01.2021, 16:31 (vor 35 Tagen) @ W.W.

Von Karl Popper stammt der Begriff "Immunisierungsstrategie". Er meint damit das Verhalten von Wissenschaftlern, die eine Theorie aufgestellt haben, diese aber nicht ganz in Einklang mit der Wirklichkeit zu bringen ist.

Da sie jedoch von ihrer Theorie fasziniert sind und sie ungern fallenlassen möchten, denken sie sich alles Mögliche aus, warum ihre Theorie trotz aller Tatsachen, die dagegen sprechen, stimmt. Dadurch wird die Theorie immer schwieriger und immer unverständlicher.

Nicht zu Allerletzt denken diese Forscher wohl auch an ihren Arbeitsplatz, ihren Professor, bei dem sie promovieren oder habilitieren, und das ganze Versuchslabor mit Versuchstieren, Mikroskopen und Zentrifugen...

Genau diesen Eindruck habe ich bei der Autoimmun-Theorie der MS. Sie wird immer schwieriger und immer unverständlicher, aber die Wissenschaftsgemeinde starrt wie verzückt auf die Theorie, merkt nicht, wie abgehoben und unverständlich sie geworden ist, sondern versucht erst einmal, den Fehler bei sich selbst zu finden, weil man eben noch nicht den genügenden Durchblick hat, um die Theorie wirklich zu verstehen.

So gerät man zunehmend ins Abseits. Das scheint mir mit der Autoimmun-Theorie der MS passiert zu sein. Viele Forscher möchten an ihr festhalten, weil sie einige Dinge so gut erklärt, und merken nicht, wie absonderlich ihre molekularbiologischen Spekulationen peu à peu geworden sind.

Ich denke, wir müssen die Ursachenforschung der MS von den Tierexperimenten und der Autoimmuntheorie befreien. Eine Alternative könnten die Neuroimmunologie und die Epigenetik sein. Beides sind jedoch noch keine etablierten Wissenschaften, sondern etwas, das etwas Zwielichtiges an sich hat.

W.W.


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