Könnte ein mRNA-Impfstoff doch eine Hoffnung für MS-Betroffene sein? (Allgemeines)

Michael27, Mittwoch, 20.01.2021, 15:33 (vor 36 Tagen) @ W.W.

Wenn ich Sie recht verstehe, meinen sie, dass das Fehlen eines "MS-Antigens" zwar bedauerlich ist, aber dadurch kompensiert werden könnte, dass ein MS-Impfstoff auf der Basis von mRNA vor allem durch eine Beeinflussung des Teff-Treg-Verhältnisses wirksam werden könnte?!

W.W.

Lieber Herr Weihe,

ich will das gar nicht bewerten ("Fehlen eines MS-Antigens bedauerlich"), sondern nur den derzeitigen Stand der Erkenntnis widergeben - wenn ich es richtig sehe.

Ja, und dann scheint die BioNTech-Idee zu sein: wenn wir die Treg-Zellen zum Reagieren bringen (man müsste allerdings zumindest ein "MS-assoziiertes Antigen" beim Menschen kennen - das dürfte meiner Meinung nach der Knackpunkt sein), kümmern sie sich auch um die überaktiven, myelin-zerstörenden Teff-Zellen (sog. Bystander-Effekt) - und nur um genau diese/solche Teff-Zellen. Und dämpfen/unterdrücken sie.

So habe ich die PM verstanden.

Michael


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