Über eine mögliche Ursache der MS (Allgemeines)

W.W. @, Freitag, 01.01.2021, 17:00 (vor 55 Tagen)

Hier handelt es sich um einen rein spekulativen Text! fRAUb hatte es in der Vergangenheit wiederholt erwähnt, und jetzt hat Michael27 das Thema in Sally's Café wieder aufgegriffen und damit meinen Beitrag inspiriert. Es geht um etwas, was es eigentlich gar nicht geben dürfte: um die Verebung erworbener Eigenschaften.

Nehmen wir einmal an, in Laufe der letzten Jahrhunderte hätten sich Gene entwickelt, die in Kombination miteinander die Voraussetzungen für eine MS schaffen. Dabei könnte es sich z.B. um „Genschalter“ handeln, deren Funktion darin besteht, zu entscheiden, ob ein Genabschnitt gelesen oder nicht gelesen wird.

Nehmen wir zudem an, bei der MS seien diese Genschalter so verändert, dass im Körper die Konstellation entsteht, dass Enzyme, die normalerweise harmlos sind, das körpereigene Myelin angreifen.

Vielleicht ist es sogar so - und das ist die 3. Annahme -, dass diese Kombination von an- und ausgeschalteten Genen für irgendetwas nützlich ist, z.B. dass sie ermöglich, bestimmte Schadstoffe, die im Rahmen der Industrialisierung entstanden sind, besser zu eliminieren. Nur hätten sie den "Nebeneffekt", unter bestimmten Voraussetzungen zu einer MS zu führen.

Diese Gene würden wie ganz normale Gene weitergegeben und würden die Wahrscheinlichkeit, dass die Genträger MS bekommen erhöhen, z.B. betrage das Risiko 1:1000.

Auch wenn die Sache sehr spekulativ ist, halte ich es für sinnvoll, das Augenmerk auf die „Epigenetik“ zu richten, wenn man nach Ursachen für die MS fahndet.

W.W.

PS: Dieser Text ist rasch dahingeworfen und könnte sicher besser aufbereitet werden.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum