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NEDA, die Augsburger Puppenkiste und Mensch sein. (Allgemeines)

agno @, Mittwoch, 30.12.2020, 18:13 (vor 61 Tagen) @ W.W.

Hallo Wolfgang
Schön mal wieder von Dir zu lesen. Ja es sind schwierige Zeiten, ich hoffe dass sich das wieder normalisiert. Dass irgendwann die Wortsperren wieder weg sind und sich jeder ungezwungen eventuell auch emotional so einbringt wie nunmal jeder ist. :-)
Ich hatte einen Onkel, dessen Bruder mit seinen Freunden regelmäßig am Stammtisch darüber stritten ob die CDU oder die SPD besser für den Bürger sei. Sie stritten laut, tranken Wein und Bier, trotzdem war ein lebensfroher Flair im Raum. Es war mir eine Freude diese messerscharfen Analysen zu hören. Da war nachher niemand beleidigt. Es war für mich ein Genuss! Jeder war so wie er nunmal ist und das war gut so.

Wenn Boggy und Karo hier schreiben, dann legt sich ein lächeln auf meine Lippen. Da treffen sich Fleiß und Hirnschmalz. Ich lese, lächle, schreibe, lese nochmal, korrigiere mich...
Das ist schön.
Jeder bringt auf seine Weise seine Würze in die große Suppe.
Zurück zum Thema der Überschrift: Solange die stille Progression nicht thematisiert & analysiert ist, ist nach meinem Empfinden kein Respekt vor den Sorgen des Patienten vorhanden. Für mich fühlt sich das jedes mal so an als ob eine neue Folge der Augsburger Puppenkiste über den Bildschirm flimmert. In kindlicher Sprache werden schöne Geschichten erzählt, die nicht den Anspruch haben, von irgendjemand ernst genommen zu werden.

Vor ein paar Wochen war ich mal total von der Rolle wegen einiger unpassender Worte, der Hund musste raus, das Wetter war schön, ich fühlte mich gut, ich kam heim und diese vorher aufwühlenden Worte waren zu einem nichtigen Krümel geschrumpft.

Ja auch ich bin zu diesen sozialen Distanzzeiten dünnhäutiger und empfindlicher. Andere auch! Ich brauche Menschen um mich. Hoffentlich wird das wieder besser.
Gruß agno

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Gschafft ist aber noch nix


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