Freiheitsberaubung von SaisonarbeiterInnen der Fleischindustrie (Allgemeines)

Jakobine, Freitag, 31.07.2020, 14:22 (vor 5 Tagen)

Gestern habe ich Monitor gesehen und bin fast vom Sofa gefallen.
Die Tönnies ArbeiterInnen wurden nach 6 Wo. Quarantäne mit weiteren Wochen Quarantäne belegt. Irre ist an der Sache, dass am letzten Tag vor der Beendigung der Frist der Quaratäne alle einen Brief vom Gesundheitsamt in den massgebenden Orten und Ortsteilen von dem Ausbruch bekommen haben. Diese wurden noch bei Nacht und Nebel verteilt. Es wurde behauptet, dass sie positiv getestet wurden und weiter zu Hause bleiben müssten. Einige die des Nachfragens mächtig waren, haben nachgefragt und erfahren, dass sie negativ getestet wurden und kein Grund für eine weitere Quarantäne besteht.
Da es Menschen sind, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, ist die Verursicherung gross und einige wenige haben einen Anwalt bemüht. Monitor sieht hier strafrechtliche Folgen für die Ämter, die Firma und die Politik. Ich frage mich, wie kann sowas passieren?
Auch der Gesetzentwurf vom Heil gegen die Werkverträge in der Fleischindustrie ist wieder mal nur ein Papiertiger. Hier gibt es wieder keine konkreten Maßnahmen gegen die Industrie. Es wird alles nur allgemein gehalten und wird erst in 2026 in Kraft treten.
Alle anderen Saisonarbeiter werden nicht einbezogen, die mit denselben schlechten Arbeits- und Wohnbedingungen leben müssen.

Freiheitsberaubung von Tönnies-Saisonkräften

G. Jakobine


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