Spiel, keine Zweifel (Allgemeines)

W.W. @, Donnerstag, 30.07.2020, 18:39 (vor 6 Tagen) @ Karo

P.S.: Wie entstehen eigentlich Zweifel an einer Erinnerung? Ich war mir felsenfest sicher, der Satz muss bei Czechowski zu finden sein. Ich finde ihn aber nicht. Trotzdem würde ich nach wie vor unter Eid aussagen, dass ich ihn dort gelesen habe. Aber eigentlich müsste ich doch zweifeln?

Ich denke, dass es in diesem Forum ab und zu so ist, dass man etwas schreibt, bei dem man sich ziemlich sicher ist, es irgendwo so gelesen zu haben. Oder dass es so ähnlich ist wie etwas, das man irgendwo gelesen hat.

Ich denke sogar, dass es manchmal so weit geht, dass man meint, man würde auf den Gedanken, den ein anderer gehabt hat, eingehen, aber der andere stellt fest, dass man ihn missverstanden hat, und auf etwas antwortet, was er selbst nie gemeint hat.

Ich halte beide Vorkommnisse für nicht ganz selten, und ich weiß auch, dass man mir oft den Vorwurf macht, ich würde etwas nicht genau zitieren, oder ich würde an einem Thema vorbeireden.

Man hätte wohl auch ganz gern, ich würde mich mehr "zusammenreißen" und "disziplinierter" sein. Allerdings muss ich gestehen, dass das Ungefähre, was andere verrückt macht, zu einer guten Kommunikation dazugehört, weil es ein Irrtum sein könnte, man könnte beim Thema bleiben und müsse dringend vermeiden, von Höxken auf Stöckschen zu kommen.

Wir sollten bei einem Gespräch versuchen, sich durch empathisches Nachfragen dem Gemeinten zu nähern. Das Hundertprozentige ist meiner Ansicht nach oft kleinkariert.

W.W.


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