Hunde die bellen, beißen nicht (Allgemeines)

W.W. @, Montag, 27.07.2020, 09:51 (vor 14 Tagen) @ Mimmi

Doch wohl eher Angst vor Gegenwind.

Das halte ich für denkbar! Ich schreibe etwas, wie Stefan etwas schreibt oder Edithelfriede etwas schreibt. Möglicherweise schreiben wir etwas, von dem wir annehmen, dass es nicht ankommt. Es ist kein Stein, den man in einen See wirft und der Kreise um sich zieht, sondern ein Stein, der einfach in den See fällt, ohne dass etwas passiert. Eine UAW.

Warum kommt keine Reaktion? Weil es niemanden interessiert und man sich Sorgen am Leben vorbei gemacht hat? So, wie am Schluss von Kafkas "Prozess"? Jemand schreit, und niemand hört zu.

Ich ging davon aus, dass es vielleicht unheimlich oder sogar gefährlich sei, sich zur EU-Krise und einer eventuell drohenden Inflation zu äußern, weil die Gedanken nicht dem aktuellen Zeitgeist entsprechen und möglicherweise voller Verschwörungstheorien stecken. Ich wollte mich vergewissern, ob auch andere ähnliche Sorgen haben.

Aber jetzt erkenne ich mehr und mehr, dass es wesentlich harmloser sein könnte, weil die Gedanken so abwegig sind, dass man sie nur achselzuckend und stillschweigend zur Kenntnis nehmen kann. Ich stelle das betroffen fest, aber keineswegs vorwurfsvoll.

Haben wir Angst vor Gegenwind oder doch eher ein Gefühl von bodenloser Unsicherheit? Ist es schwierig geworden, eine Meinung zu äußern, die nicht zu Hohn und Spott führt? Könnte nicht das, was wirklich real ist, die MS sein? Und alles andere bedeutungslos?:confused:

W.W.


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