Das Wanne-Eickel-Syndrom (Allgemeines)

W.W. @, Dienstag, 21.07.2020, 13:17 (vor 18 Tagen) @ W.W.

Bevor dieser Thread im Séparée oder im Hinterzimmer verschwindet, wo eigentlich alles hingehört, was manche Philister für Spinnerei halten: Sollten wir uns vielleicht darauf einigen, dass wir nicht in zwei Welten leben (einer, wie sie wirklich ist, und einer, wie wir sie gerne hätten), sondern nur in einer, d.h. einer Welt, aus der wir uns nicht hinausträumen können.

Ich glaube, dieser Gedanke ist ziemlich schwierig und möglicherweise auch gar nicht denkbar, denn wie sollten wir in einer Welt leben, die unabhängig von unseren Wünschen und Träumen existiert?

Zurück zur MS: Müssen wir es nicht nehmen, wie es kommt? Und müssen wir nicht aufpassen, dass wir uns etwas schönreden, so wie wir denken, dass die Tauben, die zu hoch hängen, sauer sind.

Gibt es eine Möglichkeit, mit einer Hirnblutung oder einer MS glücklich zu sein? Oder nur dann, wenn Hirnblutung bzw. MS "glimpflich" verlaufen sind? Oder müssen wir uns sofort in die Haare kriegen, weil wir das Wort "glimpflich" schlecht definiert haben?

Ist "glimpflich" nicht für jeden etwas anderes? Aber wenn das so sein sollte, dann würde ja die Welt, in der wir leben, ziemlich unabhängig davon sein, wie sie wirklich ist. Paul Watzlawick hat einmal ein Buch darüber geschrieben: "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?" Er fand sie ziemlich unwirklich bzw. "konstruiert".

W.W.

PS: Gibt es das "Wanne-Eickel-Syndrom" überhaupt? Ja, ich bin sicher, es gibt es!


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