Das Wanne-Eickel-Syndrom (Allgemeines)

W.W. @, Dienstag, 21.07.2020, 10:42 (vor 22 Tagen)

Wer in Wanne-Eickel lebt, sagt, es sei schön in Wanne-Eickel. Ist das klug oder hat man Sand in die Augen?

W.W.

PS: Wer in ärmlichen Verhältnissen (so hieß das früher!) aufgewachsen ist, ist stolz darauf, auch die, die einen Migrationshintergrund haben. Auch der Deutsche ist froh, nicht Texaner zu sein. Wie ist es eigentlich, wenn man eine Hirnblutung hinter sich hat? Oder wenn man MS hat? Ist es wie bei einem Virus, der nicht fragt, bei wem er anklopft?

Könnte es sein, dass es klug ist, mit allem zufrieden zu sein, was uns widerfährt? Verlieren wir unser gesundes Urteilsvermögen? Oder können wir gar keins haben, wenn es nicht die Alpen und nicht das Meer sind, die uns glücklich machen, sondern dass wir immer so sind, wie es uns unser Temperament vorschreibt: melancholisch oder hysterisch? Dann kommt es nicht darauf an, wo und wie wir leben!

W.W.

PS: Das Schlimme, wenn man so denkt, ist: Es ist ganz egal, wie die Welt um uns herum aussieht, denn wir schustern sie sowieso so zusammen, wie wir sie haben wollen! Das könnte für unseren Partner gelten, unseren Wohnort, unser monatliches Einkommen - und natürlich auch für die MS.:confused:

PPS: Was mich so an japanischen Bergklöstern stört, ist, dass das Denken dort von den Meditierenden Besitz ergreift wie das Nichts in der "Unendlichen Geschichte". Alles ist sehr fern, nichts berührt uns, aber nichts ist auch wirklich echt und wahr: "... und dann ist das, was uns groß und wichtig erscheint, auf einmal nichtig und klein."


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