Die DMSG sollte ihre Cortison-Empfehlungen widerrufen! (Allgemeines)

W.W. @, Montag, 20.07.2020, 08:13 (vor 21 Tagen) @ W.W.

Wie ich wieder einmal sehe, ist das Cortison bei MS-Schüben eine heilige Kuh, gegen die kein rationales Kraut gewachsen ist, obwohl die Argumente und die Gegenargumente auf der Hand liegen und das Medikament über viele Jahrzehnte angewendet worden ist. Es liegt also nicht an mangelnder Erfahrung oder schlechter Argumentation.

Wenn die Cortison-Therapie des frischen MS-Schubs immer noch begeisterte Anhänger findet, dann weist das auf ein grundlegendes Problem in der MS-Forschung hin. Dieses ist schwer zu formulieren. Meiner Ansicht nach könnte man es etwa so ausdrücken: Wenn eine Krankheit nicht versteht, dann ist schwer zu entscheiden, ob die Maßnahmen, die gegen sie ergriffen werden, wirken oder nicht wirken!

Das ist eine merkwürdige Feststellung, weil das eine - rein logisch gesehen - nichts mit dem anderen zu tun hat.:confused: Warum sollte man die Wirksamkeit einer Maßnahme nicht beurteilen können, wenn man die Ursache der Erkrankung nicht kennt?

Auch wenn man die Bakterien als Krankheitsursache nicht kennen würde, könnte man doch trotzdem über die Wirksamkeit von Penicillin urteilen.

W.W.


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