Toleranz gegenüber den verschiedenen Behandlungsansätzen (Allgemeines)

W.W. @, Mittwoch, 08.07.2020, 09:44 (vor 32 Tagen) @ Mimmi

Wenn jemand mit der Herangehensweise von Hr. Weihe gut zurecht kommt- prima! Ich würde darüber nicht die Stirn runzeln.
Egal welchen Weg jemand einschlägt, für mich ist das okay und ich würde niemanden aburteilen nur weil er sich ausschließlich der Alternativmedizin anvertraut.

Umgekehrt würde ich mir diese Akzeptanz/Toleranz aber z.B. auch von Hr. Weihe wünschen. Mir geht es besser, seitdem ich in die ET gerutscht bin (Schubrate gesenkt, für mich mehr Lebensqualität).

Ich hoffe, dass ich wenigstens zu dieser Toleranz neige, und ich habe schon längst aufgehört, Menschen, die auf MS-Medikamente stehen, gegen MS-Medikamente aufwiegeln zu wollen. Ich habe eingesehen, dass das dumm ist, als wolle man ein Kamel durch ein Nadelöhr zwängen.

Ich glaube, es wäre angemessen von einer wechselseitigen Verständnislosigkeit zu sprechen, die keineswegs darauf beruht, dass der eine klüger als der andere ist, sondern eher etwas damit - entschuldigen Sie bitte, wenn ich das so sage -, dass wir auf unterschiedliche Weise in dieser Welt leben.

Wenn der eine damit heranwächst, dass die Welt sich durch den Fortschritt und die Technik immer mehr paradiesischen Zuständen annähert, in denen sozusagen die Früchte auf den Bäumen wachsen, ist der andere eher skeptisch, sieht die Weltkriege und die Umweltzerstörung.

Beide haben auf ihre Weise recht - und dennoch übersehen sie, dass ihre Welten nicht vergleichbar sind. Es wäre verrückt, wenn ich Ihre Welt mit meinen Augen, und Sie meine Welt mit Ihren Augen sehen könnten, das wäre fast so verrückt, als versuche man nachzuempfinden, wie es ist, eine Fledermaus zu sein.

W.W.


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