So führe mich auf den rechten Weg (Allgemeines)

tournesol @, Dienstag, 07.07.2020, 18:47 (vor 31 Tagen) @ W.W.

Und wenn ich eine sehr aktive MS mit regelmäßigen Schüben hätte, ich würde wahrscheinlich Tysabri nehmen.

Nichts zu tun, das würde ich da wahrscheinlich nicht aushalten.


Das ist interessant! Ich habe Judith Haas als fehlgeleitet empfunden, wenn man das sagen darf. Ich würde dringendst von Tysabri abraten, weil man die Ursache der MS nicht kennt, und weil Tysabri gefährlich ist. Und wegen der heute bereits erwähnten Asymmetrie: Man fängt etwas an, und mir scheint es so, dass man es dann weiter tun müsste, weil man "A" gesagt hat, und man "B" sagen muss, wenn es nichts hilft. Man reitet sich meiner Ansicht nach immer mehr rein.

Wozu würden Sie im Fall einer sehr aktiven MS denn dann raten?
Weil Tysabri 'gefährlich' ist, raten sie dringendst davon ab? Ich würde als Patientin wissen wollen, was das konkret bedeutet und wie man das Risiko von Nebenwirkungen einschränken kann, um selbst entscheiden zu können.

PS: Tue ich als Neurologe eigentlich etwas, wenn ich einen Menschen dazu bringe, sich selbst zu erkennen? Wenn ich ihm Mut zuspreche, wenn ich glaube, dass er sich auf dem richtigen Weg befindet? Indem ich ihn schütze vor Menschen, die ich für Betrüger halte? Ich gerate immer mehr ins Grübeln.:-( Und ich antworte nur noch, um nicht den Eindruck zu erwecken, ich würde die Gegenmeinungen nicht ernst nehmen.

Ich wollte nicht von einem Neurologen dazu gebracht werden, 'mich selbst zu erkennen'. Was heißt das für einen Patienten überhaupt? Das zu erkennen, was Sie für richtig halten?

Das ist doch auch nicht anders, als wenn ein Neurologe einem eine BT aufdrängt.


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