Über die Zukunft der MS-Therapie (Allgemeines)

W.W. @, Montag, 06.07.2020, 17:53 (vor 34 Tagen) @ Sandy85

Konkrete Beispiele?
Oder bleibt es bei Philosophischen Äußerungen...

Ich habe alle "Widerworte" gelesen und war keineswegs überrascht. Was ich sagen wollte?! Wir sollten aufhören, nach einem Medikament zu suchen, wenn es sein könnte, dass die Ursache der Erkrankung in uns selbst liegt!!!

Nicht, weil wir "Schuld" haben oder "Mitverantwortung" tragen, sondern weil wir in einer Zeit leben, derem Treiben wir uns nicht entziehen können.

Wenn es "normal" wäre, viel Zucker zu essen, übergewichtig zu sein und zu rauchen und viel Alkohol zu trinken, dann würde es nicht ausbleiben - denke ich -, dass die meisten von uns erkranken und vorzeitig sterben.

Wenn man diesen Lebensstil aber anklagen würde, dann wäre man eine "Spaßbremse", die die eigenen Befürchtungen nicht richtig begründen kann, weil sie "unzeitgemäß" sind.

Worauf ich in dieser Corona- oder Klimaerwärmungszeit hinauswill, ist: Wir könnten unser Leben ändern: Weniger in der Weltgeschichte herumfliegen, weniger Fleisch essen, weniger Plastikmüll produzieren, weniger Menschen ausbeuten und weniger Kriege führen.

Aber in einer Konsumgesellschaft liegt es nahe, lieber etwas zu tun, als etwas zu lassen! Es könnte doch sein, dass wir nicht merken, dass wir blind sind, in einer Cloud leben.

Ich bin überzeugt, dass der Name "Zivilisationskrankheit" irgendwie impliziert, man habe etwas gegen die Zivilisation (wobei die "Zivilisation" oft mit einer "Kultur" verwechselt wird), und man wolle die Menschheit zusammen mit Rousseau wieder in die Steinzeit und auf die Bäume scheuchen.

W.W.


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