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Über die Zukunft der MS-Therapie (Allgemeines)

Sandy85 @, Köln, Montag, 06.07.2020, 15:04 (vor 34 Tagen) @ W.W.

Wenn der Verfasser der obengenannten Überlegungen so sehr auf Stammzellen setzt, so wohl auch deswegen, weil er im Grunde genommen annimmt, die MS seit eine monokausale Krankheit, aber man könne in dem Gewirr von möglichen Erregern (z.B. Retroviren) den Boden unter der Füßen verlieren, darum helfe nur ein Reset des Immunsystems.

Wenn man genauer gelesen hätte, wäre vielleicht auch aufgefallen, das der Schreiber dies nicht tut. Das Thema Viren, wird sehr wohl behandelt. Ich denke, er geht eher von einer Verkettung sehr unglücklicher Ereignisse aus,der man langsam auf die Spur kommt,und der man eventuell bald entgegenwirken kann. Ggf. Mit einer Kombination aus Stammzellentherapien und des behandelns der, bis dato, verdächtigen Viren. Zum anderen lese ich, in dem Text noch die Hoffnung, bereits bestehende Schäden, irgendwann reparieren zu können.

Wenn meine Vermutung zutrifft, könnte ein solches Reset schwerwiegende Nebenwirkungen zur Folge haben, und es wäre besser, in seinem Leben Konstellationen auszumachen, die letztendlich zu einer Überlastung unseres Nervensystems und zu einer Schädigung der Myelinproduzierenden Zelle führen.

Was soll man denn da machen? Sollen jetzt alle MS Kranken im Wald wohnen?

Ich meine damit nicht "psychologische" Faktoren, sondern Gewohnheiten, die für unsere Zivilisation typisch sind, und die weder durch Psychotherapeuten, noch Psychotherapeutinnen verändert werden können.

Konkrete Beispiele?
Oder bleibt es bei Philosophischen Äußerungen...
Grüße Sandro

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Niemals gelben Schnee essen


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