Wege nicht Werke! (Straßencafé)

stefan ⌂ @, Berlin, Mittwoch, 01.07.2020, 16:17 (vor 35 Tagen) @ W.W.

Wir

sind in diese Welt geworfen

Da sind wir, ohne zu wissen, was dieses „sein“ genau bedeutet,


immer wieder entweichen wir ins Alltägliche, lenken uns ab, entfliehen dem Wissen, um genau unsere Zeitlichkeit, und letztendlich- diese Zeitlichkeit und Sorge macht uns aus.

Mit dem Mut zu leben, nie fertig zu werden, die Möglichkeiten zu leben, unser Leben anzunehmen im Tun, im Dunkel des gelebten Augenblicks - so leben wir, und wer den Mut aufbringt, spürt die Sorge und Angst - wir sind verantwortlich- es gibt kein wirkliches Gesamtwerk oder Ende, nichts was zu Ende gebracht, vervollständigt werden kann, es gibt Holzwege und Wegmarker, aber kein Schlusspunkt.

Solange wir leben, sind wir auf dem Weg.

In der Zeit, die damit gewissermaßen zum „Sinn“ bestimmt werden mag.


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