@ WW (Straßencafé)

fRAUb @, Mittwoch, 01.07.2020, 08:20 (vor 4 Tagen) @ W.W.

Lieber Doc,

Sie müssen mich nicht verstehen!

Ich beschrieb lediglich, dass sich im Rahmen der Krankheitsbewältigung meine Sichtweise verändert hat.

Das ist eine sehr persönliche Sache, die keineswegs Anspruch auf allgemeingültigkeit erhebt.

Ich habe lediglich meiner Sichtweise auf mich (eingeteilt in Körper und Seele) eine 3. Dimension hinzugefügt (Körper, Seele, MS).

Es geht um die Wahrnehmung von mir selbst, mit meiner Erkrankung.

Das ist ein Bewältigungsprozess, der sich in stetiger Entwicklung befindet und sich stetig verändert. Mehr nicht.

Persönlich, empfand ich die Wahrnehmung der 3. Dimension (MS) als Fortschritt.

Ich persönlich, hatte keinen Gedanken daran, die MS als fremd zu empfinden.

Mittlerweile ist dieser Prozess soweit fortgeschritten, dass ich nicht mehr unbedingt auf einen Auszug bestehe. Aber benehmen, sollte sie sich halt und das Chaos, das sie angerichtet hat, wieder in Ordnung bringen.

Zudem pocht sie nach31 Jahren auch auf ihr gewohnheitsrecht und weigert sich auszuziehen.

Naja soweit halt mal...

Mir fällt grad auf, dass das reichlich schizophren klingt und ich wollte gerade schreiben, dass ein langjähriger MS Verlauf seltsame Blüten entwickelt.

Das trifft es aber nicht!

Es ist eher wie ein 3 Parteien- System, in dem sich die Kräfte- Verhältnisse geändert haben und nun muss man neu verhandeln und die stärkste Kraft (Seele) muss Abstriche machen.

Sie verhandeln miteinander.


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