Selbstschädigung durch Feindbilder (Straßencafé)

tournesol @, Sonntag, 28.06.2020, 14:31 (vor 6 Tagen) @ stefan

Ich habe das Vorurteil, dass es besser für mich ist, möglichst wenig oder keine Feindbilder zu haben.

Du bist also einer von den 'Guten'. Jede Gruppe braucht Feindbilder um sich als Gruppe fühlen zu können. Bei den Guten sind es die Bösen mit den bösen Feindbildern.

Wenn jemand was gegen Behinderte, Schwule, Flüchtlinge, andere Nationalitäten oder Hautfarben, ... vorbringt, dann regt sich tiefer Widerspruch in mir und ich versuche, einen Weg zu finden, mich solidarisch mit den Ausgegrenzten zu zeigen.

Hier bei den Ufos begegnet mir das häufiger. Kaum schreibe ich den älteren Herrschaften was von mich dazuzubekennen, schon werden mir dabei die Grenzen und meine Andersartigkeit aufgezeigt.

Ich habe bei den Ufos noch nie gelesen, dass jemand offen gegen die von dir genannten Gruppen geschrieben hat, manches konnte höchstens in die Richtung interpretiert werden. Das wäre total gegen den Mainstream im Forum und ich würde das, wenn ich dieser Meinung wäre, hier nicht schreiben außer ich wollte provozieren.
Ein Konjunktiv, was schließt du jetzt daraus über mich?

Ob und was nun ein Konjuktiv ist, das plötzliche Thema Fremde im eigenen Haus, meine Disqualifikation aufgrund von Ironie...

Es war nicht plötzlich das Thema Fremde im eigenen Haus, sondern das Thema MS als ungebetener Gast. Und: mich können mehr oder weniger Fremde im eigenen Haus, die meine Harmonie stören oder, wie hast du so schön geschrieben in einem anderen Beitrag, 'missliebiges Verhalten' wirklich stören.

Ein Versuch der Annäherung und sein Fortgang

Der Thread hier gibt mir zu denken.

Ja, mir auch, aber anders als dir.


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