Runter-Spieler (Straßencafé)

tournesol @, Sonntag, 28.06.2020, 11:38 (vor 45 Tagen) @ Boggy

Ich bin immer wieder überzeugt, dass es, auch beim Lesen, auf die Sichtweise ankommt.

Es ging um MS als ungebetenen Gast. W.W. hat das mit Flüchtlingen verglichen, die nach dem Krieg in Wohnungen einquartiert wurden.

Wenn ich in meiner Wohnung mit jemand zusammenleben müsste, dessen Verhaltensweisen mich stören, würde ich ihn als Fremdkörper ansehen und versuchen ihn loszuwerden. Meine Tochter hat mir erzählt, dass in ihrer WG eine Mitbewohnerin nicht gepasst und mit ihrem Verhalten die Anderen genervt hat. Sie haben ihr nahegelegt, auszuziehen.
Bei manchen Gästen, die wir hier zuhause hatten, war ich froh als sie wieder weg waren, obwohl sie nicht schwul, Knoblauchkochend, … waren. Eine war anderer Hautfarbe. Bei ihr lag meine Erleichterung aber nicht daran, sondern sie hat unser Harmoniebedürnis gestört und war anstrengend für mich.


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