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einsam auf einer Insel, Flaschenpost... (Straßencafé)

agno @, Samstag, 27.06.2020, 16:39 (vor 42 Tagen) @ stefan

Starke Worte, ja, aber ihnen nicht standhalten wollen, sie zu ersetzen suchen - ein anderer Weg.

Manche Steine setzen sich fest, bleiben nunmal liegen oder glänzen im Sonnenlicht matt, dazu bestimmt, immer wieder gefunden zu werden, vielleicht stolpern zu machen, und sind es nicht drei, so wiegen sie trotzdem, sinken gerade nicht auf den Meeresgrund, wo all jene Flaschen hinabgesunken, eine Botschaft darin zu Matsch geworden, unentzifferbar, jene Amöben hatten allein am
Organischen Rohstoff Interesse, Robinsons Traum, es könnte Hilfe kommen, besser wohl, er hätte sich seiner selbst besonnen, statt solchen Träumereien nachzugeben.

Du lebst auf einer anderen Insel. Ich kenne sie vom lesen, kann diese aber nicht fühlen.
Wenn das sich neu erfinden zur Routine wird, dann löst der Verlust der gefühlten Angst, das unangenehme Gefühl aus.
Die Lebenszeit verrinnt als Tropfen in einem unendlichen Meer der Zeit.
Ich halte Todessehnsucht für Verschwendung. Man muss das Leben nicht begründen.
Du schreibst aus einer anderen Welt. Ich lese gerne.
agno

--
Gschafft ist aber noch nix


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