...und erster Widerhall... (Straßencafé)

stefan ⌂ @, Berlin, Samstag, 27.06.2020, 07:52 (vor 38 Tagen) @ jerry

Wenn Du mich fragen würdest, wie es mir geht, dann würde ich erstmal innehalten, eine Nacht drüber schlafen wollen, ob solch einer Zumutung und Herausforderung, ich würde am nächsten Morgen mich wieder daran erinnern, immer noch unsicher und ratlos, schliesslich hatte ich mich auch gefreut, das erste Posting war durchaus auch motiviert durch jenes aufgeschnappte „Wo sind meine Freunde?“, wohlwissend, ich bin damit nun nicht gemeint, und vielleicht eben gerade trotzdem gefordert, mir selbst auch zuliebe hier ein Zeichen zu setzen, ein Aufzeigen - hier ist ein Mensch.

Wenn ich also gefragt werden würde, wie es mir geht, ich würde wohl den ersten Wunsch unterdrücken, hinauszurufen, was ich gerade mache, wie ich lebe, Behindertengrad und Merkzeichen, Restharnmenge und Gehstrecke, ich würde eher Dir danken wollen, dass Du reagiert hast, ein versöhnliches Zeichen, mich mit Dir freuen, über Dein Konzerterlebnis, und weiter dankbar, dass Du einen Weg gelassen hast, im Konjunktiv geblieben bist.
Was ich wohl antworten würde - auf jene Frage, die häufig, wenn sie mir gestellt, wenn ich noch darüber nachsinne, beim Gegenüber schon wieder vergessen scheint, vielleicht auch eine Form von Gnade, ein „wir alle sind beschäftigt“, es gibt WICHTIGERES, als sich lange damit aufzuhalten, weitere Worte zu finden, um etwas zu beschreiben, was sich jeden Moment ja bekanntlich ständig im Wandel befindet, und mit jedem Versuch einer Festlegung sich an all den Auslassungen nur versündigt.

Wichtig ist mir indes Dir zu schreiben, ich freue mich über Deine Reaktion, dafür herzlichen Dank und liebe Grüße

Stefan


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