Zwischenruf (Straßencafé)

stefan ⌂ @, Berlin, Freitag, 26.06.2020, 22:58 (vor 46 Tagen)

Den hochbetagten Herren, die immer neu um Worte ringen, den Versuch unternehmen, ihre Fragen, Irritationen, ihre ggf. unterdrückte Verzweiflung? und wohl Hilflosigkeit in Worte zu gießen, hin- und hergerissen zwischen Aggressionen und alles Hinwerfen wollen, den anderen zerreißen, immer wieder auch angetrieben von einer gewissen Liebe dieser einen Welt gegenüber, da es eben nur diese eine Welt gibt, diesen eigenen Leib und Seele, Ego und Wesen, die Erinnerungen an jene früheren Zeiten, den Blick schnell wieder abgewendet und sich an das JETZT geklammert

ich möchte Euch gerade zurufen:

ICH BIN EINER VON EUCH, AUCH ICH GEHÖRE DAZU.

Jene Strohhalme und Wortwerferei,

Gibt es einen Ausweg? Eine Hoffnung- diesem Wiederholungszwang zu entkommen?

Bis hierher - und nun (auch als Rede an sich selbst lesbar)

„If you can catch me before I fall
Then you can safe me from the hell of it all
If you could love me through all my ways
Then I will hold you until the end of our days

My love...“.

--
Alles was lebt ist heilig.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum