Mütter und Töchter (Allgemeines)

kerstin @, Donnerstag, 21.05.2020, 12:12 (vor 7 Tagen)

Nun bin ich die dritte Woche bei meiner 87jährigen Mutter, die übel gestürzt war. Wir hatten den Verdacht auf einen kleinen Schlaganfall, aber es war wohl der Schock und die Dehydrierung, die sie so verändert hatten. Tatsächlich war ein Arm ausgekugelt und wir haben sie abends aus dem Krankenhaus wieder abgeholt.

Meine Schwester und ich haben hier viel aufgeräumt, ausgemistet und organisiert. Ab Sonntag bin ich dann mal für drei Tage zu Hause, darauf freue ich mich sehr.

Interessant ist es, wie sich mein Verhältnis zu meiner Mutter entspannt hat, jetzt war sie abhängig von meiner Hilfe und Unterstützung. Trotz meiner Einschränkungen konnte ich hier viel organisieren, telefonieren, kochen. Allein ging es nicht mehr. Das ist für uns beide eine neue Erfahrung.

Einen meiner Scooter hat mir mein Schwiegersohn hergefahren, so dass ich immer mal raus in die Natur kann, das brauch ich ab und zu. Hier in der Südheide ist das Leben ausgesprochen ruhig, Corona macht da keinen großen Unterschied.

Kerstin


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