Realität gemeinsam schaffen (Allgemeines)

IceUrmel, Donnerstag, 13.02.2020, 19:40 (vor 52 Tagen) @ Tiff-Ahn

erst nach der Gründung? Es gab sie partiell in den60er, 70er und 80er Jahren, aber von unten nicht von oben kommend.

Ich wollte einen überschaubaren Zeitraum ;-) denn ehrlich gesagt bin ich der Meinung, es gab noch nie eine Atmosphäre der politischen Aufklärung zum Zwecke des mündigen Bürgers.

In der Theorie schon, in der Praxis allerdings standen die Haltungen und Errungenschaften der Aufklärung entweder nicht allen Bürgern zur Verfügung oder waren bloß Mittel zum Zweck um beispielsweise mit einer besseren Ausbildung auch fähigere Arbeiter oder Soldaten zu generieren.

Für mich kann deshalb auch nichts weg sein, das nie wirklich da war. Oder wie siehst Du das?

Mit ging es darum, dass wenn der Staat mündige Bürger*innen wollen täte, täte er eine solche Athmosphäre schaffen.

Da „der Staat“ aus handelnden Personen besteht, ist die vorherrschende Atmosphäre auch immer ein Spiegelbild der Gesellschaft, der Menschen, die Ämter bekleiden, derjenigen, die sie dafür befähigen, sie dorthin wählen etc. Da beißt sich die Schlange in den Schwanz.

Ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass ins "Kabarett gehen" alleine nix hilft und "Kabarett machen" eher kontraproduktiv zu sein scheint. Das hat Pispers ja auch erkannt: Kabarett ist ein moderner Ablasshandel und er führt nicht in Aktion.

Ins Kabarett gehen/sich angucken hilft alleine nichts, aber es ist ein Anfang. :-)

Mein Weg - ich bemühe mich um gute Beziehungen zu meinen Leuten und versuche auf einiges wichtiges hinzweisen.

thumb up

Ich habe mich einige Jahre für Direkte Demokratie eingesetzt, seit einiger Zeit schlummert unser Trupp, nach dem 2. Jahr konnten wir uns nicht mehr über den Weg einigen. Was Komunikation angeht, da ist bei uns allen noch viel Luft nach oben.

So etwas kann ganz schön verschleißen, aber wenn man ein gemeinsames Ziel vor Augen hat, lassen sich lose Fäden oftmals wieder verknüpfen.

Und ich habe das Glück für ein großes Netzwerk arbeiten zu dürfen, das Heilpflanzen- und Gartenwissen vermittelt.
Das ist ein superguter Weg finde ich: Die Leute können sich selbst ermächtigen in Sachen Ernährung, Gesundheit und Medizin UND machen sich frei von so ungesunden Abhängigkeiten.
Und es hat noch einen anderen Effekt denke ich: Nur was mensch kennt kann mensch lieben und was mensch liebt schützt mensch auch.

Und mir scheint, Du hast eine Aufgabe die Du liebst – das freut mich!


Na klar wird die gewollt, weil es um Machtsicherung und Machterhalt geht. Das bedeutet aber nicht, dass man darin verharren muss.

Ne, aber die Frage ist, wie werden die wach?

Wachrütteln :-D

Heutzutage ist die Welt komplexer, weil wir Menschlein mit einer Vielzahl an Informationen umgehen müssen, die es früher gar nicht gab. Aber wir werden es lernen.

Was?

Herauszufiltern, was wichtig ist.

Gab es da nicht ein Buch "Entrüstet euch!"
Sorry, ich meinte Zorn,
laut Schramm sagte mal ein Papst auch:

Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zu Hand geht.
und von Thomas von Aquin:
"Der Zorn ist eine der großen Gestaltungskräfte der Menschheit"

Zorn ist Wut mit Abitur, sagt Hagen Rether :-P

Liebe Grüße


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