Utopie: wie möchte ich leben oder wohnen? (Straßencafé)

stefan ⌂ @, Berlin, Mittwoch, 12.02.2020, 22:21 (vor 10 Tagen)

Es mag eine große Gnade sein, einen Menschen an seiner Seite zu haben, gemeinsam „alt“ zu werden.

Eine Partnerschaft, Ehe, einE Gefährt*In, und alles ist „geklärt“ in spe und in trockenen Tüchern. Und stirbt die bessere Hälfte, dann sterbe ich gleich mit, nur keine Einsamkeit, gar immer neu sich auf andere Menschen einlassen, über sich und andere Gewohnheiten stolpern, - und aber was ist mit Hermann Hesses „Stufen“, immer neu Abschied nehmen, daran gar „gesunden“?!

Und wie wäre es mit einer Wohngemeinschaft, freies Zusammenleben gerade auch im „Alter“.

Vertrauen in andere, dass alle ein gemeinsames Interesse haben, es sich allesamt möglichst gut gehen zu lassen, sich auszutauschen, schöne Momente teilen, reale Begegnungen im realen „Leben“.

Gemeinsam Stärken und Schwächen zu teilen, liebevoll in die Welt blicken, großzügig sich und anderen gegenüber- dabei auch die eigenen Grenzen beachten.


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