Therapieunfall einer 80Jährigen MSlerin (Straßencafé)

jerry @, Freitag, 07.02.2020, 15:55 (vor 15 Tagen) @ agno

Bekanntlich bin ich einer der hiesigen MS-Ältesten, beginne in gut 12 Monaten mein 50.Jahr mit Madame...

Und, was vielleicht noch nicht bekannt ist - ein jüngerer Bruder bekam vor ein paar Jahren als Spätfünfziger gleichfalls die Diagnose MS gestellt. Er hatte seit einiger Zeit ein paar diskrete neurologische Auffälligkeiten an sich bemerkt, die mich an meine allerersten Krankheitsjahre erinnerten.

MRT und Liquor zeigten Entsprechendes. Die Klinikärzte (hört, hört!) beruhigten ihn ein wenig, er habe doch schon ein gutes Alter erreicht und dennoch vermutlich bereits seit ein paar Jährchen eine MS light. Sie würden ihm nix Medikamentöses empfehlen wollen.

Weiter im Text: Bin kein Neuro, halte mich unterm Strich jedoch für krankheitserfahren, und hab im Laufe der Jahre für so manch frischdiagnostizierte Patient*innen (auf Anfrage) den altgedienten Erfahrenen machen dürfen, den man*frau mal fragen kann.

Und insofern so manche Krankheits(entwicklungs)geschichte verfolgt.

Im verlinkten Beispiel war die Patientin bei Diagnosestellung 64 Jahre alt. (...) Als 80jährige kam sie im Jahre 2016 'aufgrund einer Verschlechterung ihrer Symptome im Rahmen eines fieberhaften Infektes zur Aufnahme in die Neurologische Klinik', wo dann der beschriebene Therapieunfall geschah.

Schon vor 30 Jahren fürchtete ich mich - der ich damals im Alltag noch leidlich zu Fuß unterwegs war, ohne Gehstock - vor gelegentlichen fieberhaften Zuständen, die mich im Sinne eines inneren Uhthoff von jetzt auf gleich zum passageren völligen Pflegefall zu machen vermochten.

Worauf ich hinaus will? Alles im verlinkten Geschehen ist dumm gelaufen und war 'unnötig'. Ich hätte der Frau weniger ehrgeizige Behandler*innen gewünscht, von Beginn an... flowers


jerry


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