Es gibt schlechte Berichterstattung! (Allgemeines)

fRAUb, Dienstag, 14.01.2020, 21:43 (vor 6 Tagen) @ W.W.

Warum ich diese Nachricht in der TAGESSCHAU für schlecht halte:

Die Ozeane waren einer aktuellen Analyse zufolge im vergangenen Jahr so warm wie nie zuvor seit Beginn der globalen Erfassung. Zudem würden die Temperaturen der Meere immer schneller steigen, warnt ein Team von 14 Wissenschaftlern aus elf Instituten verschiedener Staaten. Die vergangenen zehn Jahre hätten die höchsten Temperaturen der Meere seit den 1950er-Jahren gebracht - wobei die vergangenen fünf Jahre die jeweils wärmsten gewesen seien.

In den Meeren drohten Sauerstoffarmut, Schäden für Fische und andere Lebewesen. Thermische Ausdehnung lasse den Meeresspiegel ansteigen. Bis in zwei Kilometer Tiefe habe die Meerestemperatur im vergangenen Jahr um etwa 0,075 Grad über dem Durchschnitt von 1981 bis 2010 gelegen, heißt es in dem Papier, das führend von Cheng Lijing vom Institut für atmosphärische Physik an Chinas Akademie der Wissenschaften geschrieben wurde.

0,075 klingt nicht viel, doch die Wissenschaftler greifen zu einem drastischen Vergleich um das Ausmaß zu verdeutlichen: Die enorme Menge an Energie in Form von Wärme, die der Mensch über den Klimawandel in den vergangenen 25 Jahren in die Ozeane gesteckt habe, entspreche 3,6 Milliarden Atombombenexplosionen vom Ausmaß wie im japanischen Hiroshima.

1. wird zunächst der falsche Eindruck erweckt, wie erschreckend warm das Meer geworden sei, was im Widerspruch zu den tatsächlichen 0,075° steht.

2. bauscht die Umrechnung der 0,075° in 3,6 Milliarden Atombombenexplosionen die Nachricht auf, als gebäre ein Mäuschen einen Berg.

Das sind nicht die berüchtigten fake News, sondern eine andere Art von schlechtem Journalismus!!!:-(

W.W.

"Klimahysterie!, ist zum Unwort des Jahres gekürt worden.
Ich verstehe, worauf Sie hinauswollen. 0,075 ist ein Mittelwert und vermutlich wird die Erwärmung der Meere an den Polkappen durch die Verdunstungskälte, die beim Abschmelzen derselbigen zutage tritt, weit weniger zum tragen kommen, als in den gemässigten Zonen oder in Äquatornähe, also dort, wo Algen, die ja der größte Sauerstoff- Lieferant der Erde sind, wachsen.

Ist das richtig?


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