logisch - und- unangenehm - Wenn man nicht genau weiß, was eine MS ist... (Allgemeines)

galadriel, Sonntag, 10.11.2019, 09:50 (vor 2 Tagen) @ tournesol

Was nützen diese unbequemen Aussagen einem jetzt, zu wissen, dass ich selber Schuld bin an meiner Erkrankung durch meine Lebensführung? Soll ich aufhören zu leben und nur noch darauf bedacht sein, Stress zu vermeiden? Soll ich das auch meinen Kindern raten, aus Angst, dass sie sonst vielleicht auch MS bekommen könnten?

Ich denke, Grundvoraussetzung für eine chronische Erkrankung ist eine genetische Praedisposition und die hat nun mal jeder für irgendetwas.


Nun, das sehe ich völlig anders als Du und ist auch überhaupt nicht w.w. Aussage.

Den Sinn der "Schuld" - habe ich mir persönlich nie angezogen. Ich lebe gerne
und wer jetzt nur "eigene Schuld" liesst, bitte, mache das.

Für Stress z.B. im Beruf und/oder auch schwere psychische Schicksalsschläge - man kann nicht alles beeinflussen im Leben und nicht alles abwenden....
Ist dies eingetreten, sind schon Hirnprozesse ausgelöst - obwohl Du selbst gar nichts dafür konntest....

Aber - einjeder Mensch mit dieser Diagnose- Schwachstelle - kann eine Menge tun und bedacht sein. Darum geht es.

psych. (Hirn-)Überlastung - heisst - so denke ich - das Zauberwort.

Da wir alle unterschiedliche Leben haben - wird die EINE URSACHE - niemals gefunden werden. Es bleibt bei Symtombehandlung.

Aber gerne darfst Du weiter an genetische Dispostion festhalten.(nicht jeder mit genetischer Dispo. bekommt eine Krankheit...) ggf.aber und bestimmt - ist das auch ein Punkt (das können Dir wissenschaftliche Mikroskopen-Ärzte besser erklären als ich - die pathologischen Prozesse des Hirns)
- ich schrieb ja- "MS" - multi - bestehend aus vielem - vielem unterschiedlichem - bei jedem anders (dadurch auch unterschiedl. Verläufe ).

Weiter schreibe ich jetzt auch nicht dazu.

g.


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