Sommer-Poesie (Allgemeines)

IceUrmel, Montag, 04.11.2019, 11:40 (vor 10 Tagen) @ Karo


Neben dem meteorologischen und dem kalendarischen Sommer ließen sich noch weitere Sommer-Dimensionen ins Spiel bringen: den gefühlten Sommer, der sich vorrangig an Temperaturen bemisst, und - ganz wichtig - den poetischen Sommer - mit fröhlich spielenden, Eis essenden Kindern, Mädchen und Frauen hellen, luftigen, geblümten Kleidern, einem lauen Windchen, plätschernden Springbrunnen, summenden Bienchen etc.

Jaa, herrlich!!

Und dann gibt es noch den Indian Summer in Nordamerika, den Altweibersommer in Europa…


Auch deswegen wirkt der befrackte Pinguin-Kontrabassist ja so befremdlich, das ist Winter-Poesie, oder?

Hm, der Kontrabassist ist der einzig „Uniformierte“ der sowohl im Aussehen als auch mit seinem Musikinstrument einen krassen Gegensatz zu dem Mädchen darstellt, der erst nach Aufforderung des Mädchens zu spielen beginnt und dessen Schwere (sowohl die des Kontrabasses als auch des Spielers) durch die Leichtigkeit des Mädchens und seinem Spiel auf der Flöte aufgelöst wird.

Winter-Poesie? Nein, das glaube ich nicht. Müsste ich mich für eine jahreszeitliche Symbolik entscheiden, ich würde ihn als Überbleibsel eines Frühlingstages werten.

Für mich steht dieser Flashmob beispielgebend dafür, dass Freude und Leichtigkeit nicht nur in der Lage sind Ernsthaftigkeit und starre Ordnung aufzubrechen, sondern auch sie zu vervollkommnen.

Karo, es ist toll, dass Du hier bist, uns an Deinen Gedanken teilhaben lässt und meinen Gedanken auf die Sprünge hilfst!

Liebe Grüße


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