Sommer-Poesie (Allgemeines)

W.W. @, Montag, 04.11.2019, 08:31 (vor 10 Tagen) @ Karo

Auch deswegen wirkt der befrackte Pinguin-Kontrabassist ja so befremdlich, das ist Winter-Poesie, oder?

Ja. Er wirkt wie der Leierkastenmann aus der 'Winterreise'.

W.W.

PS: Liebe Karo, das Phänomen ist wirklich merkwürdig. Vielleicht sind auch diese Weise Volkslieder entstanden. Man hört auf einem Jahrmarkt etwas, was einem gefällt und einem nicht aus dem Kopf geht. Man erzählt anderen davon, hat aber nicht mehr alles genau in der Erinnerung. Dier Lücken füllt man so gut es geht aus, und es ist ein neues Lied entstanden, das ganz Wesentlich auf dem Alten beruhte, aber doch in gewisser Weise neu ist. Und so geht es immer weiter, bin sich eine feste Form herausgebildet hat, an der nichts mehr geändert werden muss.

Wer ist der Autor? Er ist verlorengegangen. Tief ist der Brunnen der Vergangenheit. Nur bei "Stille Nacht, heilige Nacht" scheint es wichtig zu sein, wer und warum das Lied geschrieben hat. Und - um zum Beginn unserer Diskussion zurückzukommen - wie ist es mit der Ode an die Freude?

W.W.


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