Frühtest und Medikament gegen Ausbruch der MS in der Pipeline (Allgemeines)

stefan ⌂ @, Berlin, Freitag, 01.11.2019, 11:20 (vor 18 Tagen)

Ich hatte vor wenigen Wochen eine Unterhaltung mit einem Biomedizin?- Forscher hier in Berlin, der mir mehr nebenbei erzählte, sie würden gerade übrigens einen MS-Test für Kinder entwickeln, (schon sehr weit alles), mit dem man einen Risikofaktor für MS diagnostizieren könnte.

Auf meine Frage, was das bringen soll? meinte er, gleichzeitig würde ein entsprechendes Medikament entwickelt, was bei positivem Test entsprechende Merkmale im Körper verändern würde, sodass der spätere Ausbruch der MS verhindert werden soll.

Es könnte also tatsächlich sein, dass eine Ursache für so eine MS in entsprechend fehlgesteuerten anderen Prozessen liegt, die schon sehr früh im Leben bei Kindern anfangen und vielleicht sogar tatsächlich bekämpft werden können.


Auf meine nächste Frage, wann wir denn feststellen werden, ob dieses Produkt tatsächlich wirkt, wenn man testpositiven betroffenen Kindern heute schon also Jahre lang entsprechende Medikamente gibt, und die MS bekanntlich erst so um das 30. Lebensjahr meistens „ausbricht“ bzw festgestellt wird meinte er, „na eben in 30 Jahren“.

Bis dahin, so die Idee, werden erst einmal entsprechende Tests und Medikamente fröhlich verkauft.

Wenn es soweit ist, wer würde also sein Kind heute testen und gegebenenfalls entsprechend behandeln lassen, wer nicht?

Ein Test, ob dem eigenen Kind wahrscheinlich eines Tages dieses „Stück Himmel“ auf den Kopf fällt, bzw sollte sich das durchsetzen, dann wird die Ursache zumindest einer? Form von MS dann sicher doch anders und viel genauer erklärt, besungen und eben auch bekämpft.

Keine Ahnung, vielleicht habe ich gerade ein Geheimnis ausgeplaudert?, ist das schon bekannt, was ändert das?


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