Kein Dorf weit in Sicht (Straßencafé)

W.W. @, Dienstag, 29.10.2019, 08:23 (vor 14 Tagen) @ stefan

Lieber Stefan,

ich möchte dich noch einmal auf dein Bild ansprechen, das ja irgendwie von Kafka stammen könnte. Die Dorf-Metapher kann ja zweierlei bedeuten: Dass man zum Dorf gehört, weil man sich konform mit dem Dorf verhält, und dass man nicht zum Dorf gehört, weil man Wert darauf legt, anders zu sein.

Wenn das so ist, dann erhebt sich wirklich die Frage, wie verhält es sich mit uns im Forum? Ich z.B. habe große Angst vor Nähe (um es mit Riemann auszudrücken), vielleicht sogar panische Angst davor, dass man mich einer Gruppe zuordnet.

Nach und nach wird mir klar, dass dies keine gute Haltung ist, denn man stößt ja denen vor den Kopf, zu denen man gehören will. Andererseits gibt es die panische Angst das Lied zu singen, des' Brot man isst.

Und wie geht es hier im Forum zu? Ich meine, dass hier ein gewisser Geist weht (der von Naseweis), der so etwas wie ein buntes Treiben anstrebt, das aber nicht Beliebigkeit zum Ausdruck bringen will, sondern etwas Gemeinsames anstrebt - trotz aller Unterschiede.

W.W.

PS: Besonders amüsiert hat mich das Spiel mit dem Pfarrer!:-)


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