Nahrungsergänzungsmittel helfen nicht oder doch oder wer weiß schon (Allgemeines)

W.W. @, Dienstag, 08.10.2019, 15:38 (vor 16 Tagen) @ Boggy

Zitat aus dem Artikel
"An einer dieser Untersuchungen nahmen 14.000 Ärzte teil, die dabei selbst als Testpersonen fungierten. Ein Teil von ihnen nahm über die Dauer von 15 Jahren Multivitaminpräparate ein, die andere Gruppe schluckte ein Placebo. Das Ergebnis: „Es kam heraus, dass diese Mittel überhaupt nichts helfen.“ "

Ich glaube auch, dass diese Schlussfolgerung zu weit geht. Aber was ist das Ziel einer Studie, z.B. ob Früchte oder Gemüse bei Seeleuten gegen Skorbut hilft? Doch wohl, dass die, die sich einer Maßnahme unterziehen, besser abscheiden als die, die es lassen.

Weniger verlässlich ist eine Studie dann, wenn sie behauptet, eine Maßnahme sei unwirksam, weil dann - wie Boggy zu Recht bemerkt - zu ungenau in die Gegend geballert wird.

Im Zweifel plädiere ich für eine Regel des gesunden Menschenverstandes: Bei der Frage, was wirkt und was nicht wirkt, sollte immer die weitergehende Maßnahme in die Beweispflicht genommen werden!

Beispiele: Wenn Nahrungsergänzungsmittel (NEM) Geld kosten, dann ist das weitergehend, als wenn man keine NEM schluckt.>

Oder: Wenn die sogenannte Basistherapie der MS (BT) viel Geld kostet und viele Nebenwirkungen macht, dann ist sie weitergehend als wenn man versucht, seine MS mit einer gesunden Lebensweise in den Griff zu bekommen.

In beiden Fällen (BT und NEM) besteht also für die medikamentösen Maßnahmen eine Beweispflicht, bevor man sie anwendet.

W.W.

PS: Not imho!


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