Wir müssen uns sicher fühlen, um ... (Straßencafé)

Jakobine, Montag, 07.10.2019, 13:04 (vor 16 Tagen) @ fRAUb

Ja, wir sollten eher auf die positiven Dinge schauen, die klappen.
Ich hoffe, dass die Demokraten gegen Trump langsam erfolgreicher vorgehen. Zur Zeit zieht sich die USA aus Syrien zurück und läßt die Kurden im Regen stehen, die von Erdogan mit einem Krieg belegt werden. Obwohl sie der stabilisierende Teil im Norden von Syrien sind. Es ist einfach furchtbar und so wird die nächste Flüchtlingswelle kommen.
Was das Gefühl von Sicherheit betrifft halte ich viel von den Neurowissenschafften in Kombination mit der Psychologie und der Psychoanalyse und mich interessieren die Erkenntisse in dem Kontext sehr. Danke Boggy!
Was allerdings das Thema Sicherheit betrifft habe ich das Gefühl, es liefert eine Begründung, warum Menschen sich Führer suchen und der demokratischen Gesellschaft den Rücken kehren. Die Begründung - so auch die AfD-Wähler - da sich die Ossis (noch) nicht sicher in unserem System BRD fühlen, sollen/wollen sie die Wende 2.0 (die AfD will die Wende vollenden?!?). Der Ministerpräsident Günther hat sehr gut auf dieses Ansinnen reagiert (war bei einer 30 Jahre Mauerfall-Feier, da hat er gesprochen).
In unser heutigen Welt sehe ich keine Sicherheit am Horizont, also müssen wir lernen mit der Unsicherheit zu leben. Ein Verweilen in einer kurzfristigen Sicherheit hilft uns da nicht weiter, denn wie wir gelesen haben, setzt sich die von außen vorhandene Unsicherheit in uns fort. Also Abschotten klappt nicht wirklich. Auch der Mensch ist zur Mutation fähig, wir MSler müssen das ebenso lernen, denn man weiß nicht, was demnächst kommt. Grüße Jakobine


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