Körperkommunikation & Körpersprache (Straßencafé)

Tiff-Ahn, Sonntag, 06.10.2019, 20:21 (vor 17 Tagen) @ kirstenna

Eine Interaktion auf einer tiefen Ebene.

Das klingt sehr schön und ich werde mir das merken. Ist auch plausibel:) Du meinst das Animalische? Die Liebe Mensch/Tier.

hmmm, schwer zu sagen, und das Animalische wäre auch gleich das Seelische - Anima...?

Schwer die richtige Worte zu finden. Vielleicht ist es auch bei jedeR anders? Es gibt die, die sich mit einschwingen und die, die drüber herrschen wollen und vielleicht auch noch ganz viele andere?
Ich bin erst mal von mir ausgegangen, es ist dieser tiefe, warme, bewegende, anrührende Puls. Animieren - heißt doch bewegen, oder?

Aber wenn deine Schwester so angefressen ist, warum lässt du dich nicht anstecken, hey, du hast Möglichkeiten um die dich viele beneiden.

So eine Interaktion auf einer niederen Ebene:) Könnte ich auch grad gut gebrauchen.

genauso :-) mach einfach.


Meiner Blase geht es erstaunlicher Weise gut. Nie hätte ich das nach diesen Erfahrungen für möglich gehalten. Sie war seit damals NIE wieder entzündet und mittlerweile hat sich erstaunlicher Weise auch der Schmerz ganz verabschiedet. Das ging sehr langsam vor sich, innerhalb eines ganzen Jahres. Ein ganz minimales Spannungsgefühl ist zurück geblieben. Also, ich spüre die Blase. Ich fühle sie. Sie wird immer zuerst bedacht. Andere Organe sind mir völlig schnuppe. ich versuche dann die Übung "mit der Blase zu lächeln" und sofort entspannt sie sich! Das ist meditativ und anstrengend zugleich. Ich versuche es täglich einzubauen.

Wow - das klingt super. Ja meine Blase kann ich auch spüren und sie bekommt auch täglich ihr Programm, solange ist alles gut, aber wehe wenn nicht. Und meine anderen Organe verlangen aber tatsächlich auch Aufmerksamkeit. Ich war zwei Tage unterwegs, wenig Bewegung und anderes Essensprogramm. Jetzt muss ich mich kümmern um das Organ mitohne dem Charme. Vielleicht sollte ich es auch mal noch mit Lächeln versuchen?


Ein Mega-Baustein ist auch das Glukosaminglycogen - vielen Dank für deine Hilfe damals.

Gerne - aber ich hatte es ja nur weitergegeben, von meinem Mikrobiomspezi. Der immer up-to-date ist, was die neuesten Forschungen auf diesem Sektor angeht. Im Mom sieht es so aus, dass er mir in einer anderen Sache gut helfen konnte.
Hat sich doch bei mir zu allem Überfluss auch noch eine Polyarthritis eingenistet, was ich nun irgendwie gar nicht brauchen kann. Die neuesten Forschungen, so hat er mir erzählt, haben ergeben, dass PA Leute bekommen, die viel Blasenentzündungen haben (na sowas....) und dass ein spezieller Bazillus, welcher sich auch gerne in entzündeten Blasen aufhält, die Entzündung in den Gelenken auslöst.

Nun probiere ich mit noch anderen PA-Leuten aus, ob es was nutzt, jeden Morgen eine D-Mannose- mit 20 Minuten später anschließender Blasenteespülung- Kur zu machen. Das kommt derselben ja auch entgegen.
Sieht gut aus, die entzündeten Verhärtungen an den Gelenken sind deutlich zurückgegangen, jedenfalls solange ich konsequent außerdem meine LOW-Carb-Ernährung einhalte, aber nun auch ohne Fleisch. Denn das merke ich am nächsten Tag, also nach dem Fleischgenuss, tun sie weh, die Gelenke.

Ich habe es geschafft. Aber was die Medizin, die Ärzte und die Krankenkasse anbelangt, ist mir nun leider jeglicher Respekt verloren gegangen. Das ist schwierig für mich, auch innerhalb der Familie. Ich sehe, was passiert war. Und es fällt mir so sehr schwer, den Fokus auf den positiven, glückbringenden Aspekt zu legen. Ich hatte Glück, dass es das Forum gab (und dich).

Information und Erfahrung - ein unschlagbares Team.

Ja so ist das bei allem :-)

Ich war nie enttäuscht, weil ich von vornerein keine Erwartung und kein Vertrauen hatte und meine große Motivation ist, es ohne DIE zu schaffen, was natürlich easy ist, wenn von da eh nix kommt. Was allerdings immer deutlicher wird und was mir nicht unbedingt passt, ist, dass ich es nicht alleine schaffe. Ich meine - für mein Wohlergehen brauche ich andere Menschen, die richtigen halt, aber trotzdem.


Meine Restzeit werde ich der Rückgewinnung des Gehens opfern. Es gefällt mir nicht, dass ich so viele Tage in meinem Wolkenkuckucksheim verbringe. Es fällt mir schwer hier weiter zu kommen, da ich einen Sinn dafür finden muss. Die verlorene Leichtigkeit einzufangen erscheint mir bleischwer. Es ist auch ein mentales Problem.

Aber ist das ein Opfer?
Ich bin jeden Tag draußen unterwegs, so gut es halt geht, in verschieden Variationen. Die Leute sagen oft, ich wäre tapfer. Ich kann das nicht leiden, ich bin kein tapferer Soldat. Was mich treibt ist die Sehnsucht, nach der Luft draußen, jetzt nach der nach feuchtem Laub duftenden Herbstluft, nach den Bäumen, nach dem Leben in der Landschaft. Und ich spüre auch eine Sehnsucht nach Bewegung.

Auch das ich mir für das kommende Jahr einen radikalen Sparkurs zwecks Abbau der Kreditkarte auferlegt habe, macht die Sache nicht einfacher.

Oh, mein Beileid, das ist doof.

Das einzige, was als wahrer Lichtblitz dazwischen knallt, ist, das in mir das Aktzeichnen eine unerwartete Faszination auslöst! Die Leute stehen im Kreis um mich. Und wenn ich eine Zeichnung an ein Modell verschenke, manchmal, sehe ich so ein unfassbares Leuchten in den Gesichtern.

Ich hätte nicht gedacht, dass in mir sich da was öffnet.

So einen ganzen Menschen auf dem Blatt nachzuempfinden berührt etwas sehr Existenzielles. Das schärft meinen Blick. Selbst wenn der Bringmeister seine Waren in meinem kleinen Flur abstellt, scheint der Blick der Männer auf die immer neuesten Zeichnungen für ein schönes helles Lächeln zu sorgen.

Das klingt gut :ok: und dieses Feld ist noch RIESIG.
:wink:


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