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Wo rennen sie denn? (Allgemeines)

Wolkenblume @, Donnerstag, 26.09.2019, 22:07 (vor 27 Tagen) @ W.W.

Ich bedauere, das hema überhaupt angesprochen zu haben. "Teilbekloppt" meine ich sicher nicht, und dennoch meine ich, dass wenn Körper und Seele zusammenarbeiten, es besser geht. Und ich meine, dass man im Gespräch mit anderen, die durchaus keine Psychotherapeuten sein müssen, etwas erkennen kann, dass es z.B. so nicht weitergeht.

Aber es wäre durchaus auch denkbar, dass man seine Eltern nicht ins Pflegeheim steckt, um sie loszuwerden. Es könnte sein, dass man mit seinem Versagen nicht leben kann, sich nicht mehr im Spiegel anschauen mag.

Das hat nichts damit zu tun, dass man irgendwie "bekloppt" ist, ich würde diesen Ausdruck überhaupt nicht verwenden. Aber eine gute Freundin oder ein guter Freund können einem dabei helfen, zu erkennen, dass die Schwiegereltern, die im selben Haus leben, entsetzlich sind. Dass man das nicht weiter mitmachen darf, auch wenn es kostengünstiger ist, zusammenzuwohnen.

Und wenn der Ehepartner kein Verständnis hat? Ich bin überzeugt, dass es einen Weg gibt, nicht krank zu werden oder dass man es vermeiden kann, noch kränker zu werden. Ich glaube an den "Zauberring der argumentativen Vernunft". Nicht, dass es einfach ist... überhaupt nicht. Es kann so schwer sein, wie sein Gewicht zu normalisieren.

Aber ob der Psychotherapeut hilft?:confused: Ich denke, man muss sich selbst helfen, aber Rat bei Freunden und Freundinnen einholen, aber diese auch nicht überlasten, indem man ständig von seinen eigenen Problemen redet. Natürlich wäre hier jemand gut, der "professionell" ist, aber auch die "Professionellen" können Macken haben, die sie einem als Einsicht oder gute Ratschläge verkaufen. Der gute Freund und die gute Freundin sind besser - imho.

Aber ich fürchte, ich rede mich um Kopf und Kragen und höre jetzt lieber auf. Warum kriege ich immer diesen Ärger, wenn mir das Wort "Psychosomatik" herausrutscht?!!! Ich meine damit eine sehr menschliche und verständnisvolle Umgangsweise, drücke mich aber offensichtlich plump und verletzend aus.:-(

Wolfgang

W.W.

Ich denke ja, da hat agno Ihnen was "hindrehen" wollen - mit dem Prinzip "teilbekloppt" - das ist vielmehr die Ansichtssache von agno, sonst hätte er das ja nicht so geschrieben.

Man sollte einfach sein Leben und auch seinen Lebensumkreis genau anschauen und wenn man feststellt, dass Eltern,Partner/in, Freund/in, Familie oder Freunde und Bekannte toxisch sind, dann muss man da raus....entweder man geht oder man trennt sich. Das ist oft nicht einfach, weil toxische Menschen einen nicht gehen lassen wollen, weil sie die Energie von dem sich Trennenwollenden brauchen.

Bei ""Zauberring der argumentativen Vernunft"" , muss auch der Andere zuhören wollen oder können - wenn man die ganze Zeit mit der "Wand" spricht - muss man irgendwann seine Konsequenzen ziehen.....

Auch wenn einem Freunde etwas über die Schwiegereltern zb. sagen, muss man selber aufnahmebereit sein.....ansonsten haben wir das "Wandgespräch" in einer anderen Konstellation.

Warum habe Sie so eine Angst vor Psychotherapeuten - Sie haben doch da jederzeit die Kontrolle aufzuhören - anders als bei Hypnotherapie.

Mich haben die Therapien immer ein Stückchen weiter gebracht.....,,meinen letzten Therapeuten, bei dem ich schon mal war, habe ich mir deswegen wieder ausgesucht, weil ich herausgefunden hatte, dass er auch eine "Autoimmunkrankheit" hat und diese ohne Schulmedizin "geheilt" hat.

Man kann sich ja auch vornab informieren über den jeweiligen Therapeuten...und klar sollte man seinem Therapeuten dann auch vertrauen, denn sonst macht das Ganze keinen Sinn.


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