Die „Ufos“haben sich vielleicht verrannt? (Allgemeines)

W.W. @, Donnerstag, 26.09.2019, 15:21 (vor 27 Tagen) @ agno

Du verbindest die Psychosomatik mit einer Grundidee von absoluter Wahlfreiheit für disziplinierte Menschen.
Da schwingt einiges abwertendes mit. :-(

Also ich weiß wirklich nicht, was Psychosomatik mit der "Grundidee von absoluter Wahlfreiheit" zu tun haben sollte?:confused: Ich versuche, einen Fehler zu geißeln, indem nämlich behauptet wird, Krankheiten wären entweder körperlich oder geistig begründet. Sie sind immer beides!

Aber vielleicht meinst du ja, ich würde davon ausgehen, man könne sich aussuchen, ob man glücklich oder unglücklich leben wolle?:confused: Ja, das glaube ich. Unbedingt! Allerdings nicht im Sinne von "Hans im Glück", dass man nämlich immer wieder tauscht, bis man das findet, was einem gefällt.

Tatsächlich meine ich, dass es nicht in allererster Linie darauf ankommt, was einem gefällt, sondern wie man seinen Weg zwischen bunter Phantasie und grauer Realität findet, der - ähnlich wie die Krankheiten - beides in sich verwirklicht: den Traum und die kantige Wirklichkeit.

Meiner Ansicht nach geht das.:-) Man kann sich sogar einbilden, man sei glücklich verheiratet. Und je länger man das glaubt, desto wahrer wird es. Kurz: Ich glaube nicht, dass man sich, wenn man unglücklich ist, Sand in die Augen streuen kann.

Und wenn man MS hat? Dann glaube ich nicht, dass es gut ist, seine MS zu hassen; denn dann hasst man ja ein Stück von einem selbst.

W.W.


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