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falsche Stelle - mit richtigem Input (Therapien)

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Sonntag, 08.09.2019, 12:56 (vor 12 Tagen) @ naseweis

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Einführung:
Alkoholmissbrauch ist eine wichtige Komorbidität bei Multipler Sklerose (MS) und kann sowohl das Krankheitsrisiko als auch das Fortschreiten der Krankheit beeinflussen.

Alkohol ist bekannt für seine neuromodulatorische Wirkung bei verschiedenen Autoimmunerkrankungen.

Die Rolle des Alkohols bei MS und der experimentellen autoimmunen Enzephalomyelitis (EAE) ist jedoch nicht gut verstanden.

Ziele:
Wir haben angenommen, dass mäßiger Alkoholkonsum den Verlauf der EAE-Krankheit bei Männern und Frauen unterschiedlich beeinflussen könnte, indem er das Darmmikrobiom und die Mikroglia des Zentralnervensystems (ZNS) moduliert.

Methoden:
Männliche und weibliche C57BL/6-Mäuse erhielten 3 Wochen vor der Induktion von MOG35-55EAE eine 2,6%ige Alkohol- oder isokalorische Ernährung und wurden 44 Tage lang auf klinische Symptome überwacht.
Mikroglia wurden durch Immunhistochemie im Rückenmark mit Anti-Iba-1 quantifiziert. Kotprobe genomische mikrobielle DNA wurde extrahiert und mit 16S rRNA-Sequenzierung sequenziert. Alpha- und Beta-Diversität, hierarchisches Clustering und bakterielle Häufigkeit wurden zwischen einzelnen Taxa in Qiime und R bestimmt.
Wir wandten eine neuartige rechnergestützte Analyse an, um Wechselwirkungen zwischen Darmmikrobiom-Netzwerken zu bewerten, indem wir Taxa gruppierten, die sich im Laufe der Zeit ähnlich verändern.

Ergebnisse:
Es gab keine Unterschiede im Futterkonsum zwischen den Tieren zu Beginn der Vor- oder Nachbereitung der VAE. Überraschenderweise erlebten alkoholgetränkte Männer im Vergleich zu alkoholgetränkten Frauen und Paarfutterkontrollen eine deutlich höhere Krankheitsremission. Wir beobachteten einen männerspezifischen Rückgang der Mikroglia-Dichte im Hals- und Brustwirbelsäulenmark bei Krankheiten im Spätstadium.

Im Darm führte die Alkoholdiät zu mehreren geschlechtsspezifischen Veränderungen in wichtigen Mikrobiota, die für ihre regulatorischen Immunfunktionen bekannt sind, darunter Turicibacter, Akkermansia, Prevotella und Clostridium. Wir identifizierten auch mehrere einzigartige Bakterienmodule, die bei alkoholisierten männlichen Mäusen im Vergleich zu Paar-gefütterten Kontrollen signifikant hochreguliert sind, bestehend aus Clostridialtaxa und mehreren Firmicutes, von denen bekannt ist, dass sie bei EAE schützen und die Reaktion auf Glatiramer Acetat modulieren.

Schlussfolgerungen:
Wir präsentieren neuartige Beweise dafür, dass ein Umweltfaktor in Form von mäßigem Alkohol den Verlauf der Neuroinflammation bei EAE in einer geschlechtsspezifischen Weise in einem Mausmodell, C57BL/6, das nicht für Geschlechtsunterschiede bei EAE bekannt ist, verändern kann.
Unsere Daten deuten darauf hin, dass mäßiger Alkoholkonsum bei Männern durch eine Rolle auf der Darm-CNS-Achse schützen kann, indem er die Proliferation von ZNS-Mikroglia reduziert und das Gleichgewicht der wichtigsten Darmbakteriencluster innerhalb des Darmmikrobioms verschiebt.

Offenlegung:
Esther Melamed: war Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von EMD-Serono und erhielt Sprecherhonorare von der Multiple Sclerosis Society.
Blaine Caslin: Nichts zu verraten.
Cole Maguire: Nichts zu verraten.
Aditi Karmakar: Nichts zu verraten.
Kristen Helmsdörfer: Nichts zu verraten
Kaylie Mohler: Nichts zu verraten.
Julie Ward: Nichts zu verraten.
Dennis Wylie: Nichts zu verraten.

*** Das ist gut,
war das jetzt tatsächlich unabhängig von der Alkoholindustrie geforscht ! ***

In den nächste Leitlinien wird dann Alkohol als Empfehlung stehen, auf Rezept mit angepasster Dosis. ;-)
... Und Wolfgang wird traurig sein, dass er keine MS hat, keine medizinische Empfehlung Alkohol zu trinken.

*** ich trink für dich einen mit ! sláinte mhaith ***

Quelle: https://onlinelibrary.ectrims-congress.eu/ectrims/2019/stockholm/278438/esther.melamed.moderate.alcohol.diet.leads.to.sex-specific.disease.html

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Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

Tags:
Alkohol und Multiple Sklerose


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