Eigentlich will ich nichts (Therapien)

W.W. @, Samstag, 07.09.2019, 08:09 (vor 13 Tagen) @ stefan

Wenn ich in obigen Thread blicke, mich also erinnere, da war damals mehr Verve, teilweise hübsche Wortspielereien unterwegs, wer auch damals schon oder immer wieder vor sich hin geblubbert,..., und ich, wie ich heute finde schwer bemüht, das möglichst konstruktiv wertschätzend einzubinden gar!?

Lieber Stefan,

ja, wenn du das so schreibst, dann merke ich, wie ich mit dem Kopf wackele und zustimme. Aber dann wird mir klar, dass ich sozusagen gegen meinen Willen zustimme, dass es gar nicht so ist, oder - besser gesagt - es nur aus der Sicht einer melancholischen Eingebung so erscheint, als ob man einen Kater hätte, oder alte Menschen einander ihr Leid klagen.

Wahrscheinlich wird es dich nicht wundern, wenn ich daran erinnere, wie gut sich das Forum entwickelt hat, von seinen Anfängen bei Andy über UD, Coza, KMH, Günni, PB bis hin zu Naseweis. Du und ich, wir sind im Laufe von fast müsste man ja sagen Jahrzehnten genau so geblieben, wie wir immer waren, obwohl wir manchmal erbleichen und trotzdem weiser geworden sind. Und wir sind nicht auf der Stelle getreten und haben kein Hamsterrad gedreht. Es wäre nur schlimm, wenn wir sterben würden und nichts geschafft hätten!

Ich lese gerade den "Begrabenen Riesen" von Ishiguro und der Fährmann kommt und man nicht bereit ist.

Wolfgang


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