Wie sich ein Leben mit Hochsensibilität anfühlt (Allgemeines)

W.W. @, Freitag, 06.09.2019, 08:59 (vor 12 Tagen) @ Nalini

Und übrigens: Interessant, dass viele Foristen hier beim HSP-Test hohe Punkte erzielten.
Also doch Überlastungs- und Stressthese? :-P ;-)

Ich weiß, dass es mir oft übelgenommen wird, und gerade Boggy gute Gründe hat, meine Einschätzung in Zweifel zu ziehen (d.h. er irrt sich nicht, sondern hat gute Gründe!), aber ich bin sicher, wenn man erkennen könnte, wer sensibel oder hochsensibel ist und wer weniger sensibel, und man würde grob zwei Gruppen bilden, wie man es früher machte, wenn man gegeneinander Fußball spielen wollte, dann bin ich sicher, dass sich die MS-Leute auf der sensiblen Seite befinden würden.

Ich meine damit nicht die Mimosen und Lebensuntüchtigen hie und die Starken und Robusten dort, sondern eine verstecktere Eigenschaft; so versteckt, dass sie vermutlich statistisch nicht zu fassen ist. Weil man mimosenhaft und sehr stark sein kann, z.B. Gandhi oder Goethe, vielleicht sogar Homer, Platon, Michelangelo und Nietzsche, und grob und brutal und sehr schwach. In dieser Zeit fallen mir natürlich Trump und Boris Johnson ein.

W.W.

PS: Das ist jetzt nicht für Nalini und gegen Boggy geschrieben, sondern ich will eher etwas zum Ausdruck bringen, was sich statistisch nicht fassen lässt und darum wissenschaftlich unbrauchbar ist. Und auch wenn Stefan tausendmal ein Poker-Crack ist, ist er doch sensibel. Vielleicht macht ihn das geradezu zum besonders begabten Pokerspieler: seine Sensibilität.

Sensibilität kann also stark und schwach machen: zum schillernden Star und zu jemanden, der im Suff landet.


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